Die neue Generation der Rettungswesten – High Tech für komfortable Sicherheit.

Ohne Rettungsweste geht nichts. Doch nicht immer sind die Westen bequem – Sicherheit geht vor Komfort. Doch Spinlock hat sich dem Problem nun angenommen. Die neue Deckvest Lite ist eine automatisch unabhängig vom Wasserdruck aufblasbare Rettungsweste: Extrem leicht und flach gebaut mit der bekannten angenehmen Ergonomie aller Spinlock-Modelle. Die nur in einer Größe erhältliche Rettungsweste lässt sich problemlos verstellen und verfügt über eine Verschlussschnalle, die sehr praktisch an der Seite angebracht ist.

Doch das neue die Deckvest Lite kann noch mehr. So verfügt sie über das Spinlock Pylon Light: Ein Led-Stroboskop-Licht, das automatisch nach Wasserkontakt aktiviert wird, aber auch manuell ein- oder ausgeschaltet werden kann. Das Stroboskop-Licht wird nach Aufblasen der Weste mittels einer 23 Zentimeter langen Antenne ausgefahren und verhindert so, dass sie durch den Kopf bzw. die Haare verdeckt wird. Mit ihren 170N wiegt die Deckvest Lite inklusive des Stroboskoplichtes gerade einmal 1,3 kg und bietet zusätzlichen Platz für PLB und VHF Funk.

Aktuelles zum Sachkundenachweis für Seenotsignalmittel (Pyroschein)

Falls Seenotsignalmittel an Bord sind, die nach dem Waffenrecht einen Sachkundenachweis erfordern, muss der Skipper diesen auch vorweisen können. Dies trifft auf alle Charteryachten an der deutschen Ostsee zu! Es gab lange Zeit die Regelung, dass ein Charterer den Nachweis nicht unbedingt brauchte, wenn er vom Vercharterer eingewiesen wird (Überlassung für einen beschränkten Zeitraum). Nun wurden aber in Heiligenhafen Bußgelder verhängt, die Charterer getroffen haben. Dagagen hat ein dort ansässiges Charterunternehmen geklagt, bisher aber in allen Instanzen verloren. Diesem Unternehmen liegt auch eine schriftliche Auskunft des Bundesverkehrsministeriums vor, dass Charterkunden den SKN haben müssen.

Zwar ist noch nicht bekannt, wie und wie umfangreich die Wasserschutzpolizei oder auch die Ordnungsämter kontrollieren werden, aber Strafen fallen beim Chartern einer Yacht sowohl für die Charterter als auch die Veranstalter an. Bisher wird damit gerechnet, dass Strafen bis zu 450 Euro verhängt werden. Einige Veranstalter sind bereits dazu übergegangen den SKN vorab zu prüfen oder sich eine schriftliche Erklärung des Charterers geben zu lassen, eventuelle Bußgelder zu übernehmen.

Um einen solchen SKN zu erhalten, können Sie eine zweistündige Prüfung bei Ihrer Segelschule absolvieren, die ca. 25 Euro kostet. Es besteht jedoch auch bei vielen Veranstaltern die Möglichkeit, noch am Anreisetag direkt vor Ort eine SKN-Prüfung zu machen. Allerdings sind damit Kosten zwischen 40 bis 50 Euro verbunden und ein entsprechender Aufwand, bevor Sie in See stechen können. Allerdings sollten Sie sich vorher erkundigen, ob der jeweilige Veranstalter Ihrer Wahl diese Prüfung vor Ort anbietet.

Wir empfehlen allen Seglern und Charterkunden den SKN zu erlangen, um eine Rechtssicherheit beim Segeln zu haben.

Yachten im Test – Bavaria Cruiser 36

An dieser Stelle wollen wir Ihnen regelmäßig ein paar Zusatzinformationen zu unseren Charteryachten geben und haben uns dazu ein paar Tests angeschaut.

Die Bavaria Cruiser 36 (3Kab., 1,80m tief, 29PS) verfügt über einen hochbordigen Rumpf und lässt die Yacht sehr groß wirken – ein Blick unter Deck zeigt, dass sie das Platzangebaut, das sie verspricht, auch hält. Die breiten Laufdecks sind ein großes Plus. So kann das Rigg von Selden effektiv gehalten werden und mit dem großzügig untersetzten Achterspanner sehr gut getrimmt werden. Der 29 PS Volvo Penta Motor ist für eine Yacht dieser Größe sehr gut – eine Yacht, die sehr schnell reagiert und für ausgedehnte Segelschläge gemacht ist. Die Bavaria Cruiser 36 verfügt zudem über eine präzise und saubere Steuerung, die mitunter relativ hart ist, und bietet außerordentlich hohe Stabilität: eine gute Konstruktion. Auch leichte Wellen in Höhe von einem halben Meter sind sehr gut zu nehmen.

Sowohl über Deck als auch unter Deck sind die Holzausbauten sehr gut verarbeitet. Das unter Deck mit Polsterstoffen ausgestattete Mobiliar ist elegant und komfortabel. Die L-förmige Pantry bietet sehr viel Platz und Raum. Die Kabinen sind gut geschnitten und gemütlich. Unter und über den Arbeitsflächen findet sich ausreichend Stauraum. Durch LED- und Halogenleuchten sowie serienmäßig neun Luken und sieben Seitenfenster dringt viel Licht unter Deck und die Belüftungsmöglichkeiten dadurch sind ebenfalls sehr gut. Ein Verdunkelungssystem an den Luken ist auch vorhanden. Die absenkbare Badeplattform ist gut zugänglich und für die Größe der Bavaria absolut ausreichend.

Das Cockpit der Bavaria Cruiser 36 ist ergonomisch gestaltet und bietet Platz für sechs Personen. Dank der langen Bänke und hohen Sülls sind sowohl der Sitzkomfort als auch ein sehr gutes Sicherheitsgefühl geboten. Der Cockpittisch aus Massivholz ist fest und verfügt über Klappflügel. Durch das Doppelgroßschot-System ist der Cockpitboden frei von Traveller und Großschot-Wuling.

An welchen Standorten Sie bei uns die Bavaria 36 Cruiser chartern können, finden Sie auf unserer “Yachtsuche-Seite”.

Hier geht’s zum ausführlicheren Tesbericht

Hafengeburtstag Hamburg

Endlich ist es wieder so weit. Vom 11. bis zum 13. Mai finden lädt die Hansestadt wieder zum Hafengeburtstag Hamburg ein. Ein absolutes Muss für jeden Wasserfreund! Das größte Hafenfest der Welt ist einfach einzigartig. Mehr als 300 teilnehmende Wasserfahrzeuge von Museumsschiffen, Traditionsseglern und Sportbooten bis hin zu Einsatzfahrzeugen der Bundesmarine und der Behörden.

Absolutes Highlight in jedem Jahr ist die große Einlaufparade. Am Freitag den 11. Mai um 15 Uhr kommen sie: Faszinierende Großsegler, Kreuzfahrtschiffe, moderne Marineeinheiten und Klassiker wie die Cap San Diego. Besonderes Highlight sind die Viermastbark Kruzenstern, die polnische Dar Młodzieży mit ihren 26 Segeln, die Mir und zum ersten Mal die Dreimastbark Alexander von Humboldt II. Viele der Schiffe auf dem Hafenfest Hamburg können auch besucht werden: beim so genannten Open Ship.

Darüber hinaus findet in jedem Jahr das legendäre Drachenbootrennen statt. Rund 15 Teams mit fast 300 Teilnehmern kämpfen dann an drei Tagen um den Sieg. Und zur Stärkung und Entspannung können Sie mit ihren Freunden oder Ihrer Familie über die 3,5 Kilometer lange Hafenmeile schlendern. In diesem Jahr ist das Partnerland vom Hafengeburtstag Indien. Entsprechend präsentiert das Indien-Festival direkt neben der Fischauktionshalle ein attraktives Kulturangebot mit Tanz und Musik, kulinarischen Leckereien und traditionellem Kunsthandwerk.

Der krönende Abschluss ist das große AIDA-Feuerwerk am 12. Mai. Nach der Taufe der AIDAmar gibt es vor wunderschönem Hafenpanorama ein atemberaubendes Schauspiel.

Törnempfehlungen Kroatien

1a Yachtcharter bietet Ihnen in Kroatien an der schönen Adria eine Vielzahl von Marinas, von denen Sie zu unterschiedlichsten Törns aufbrechen können. Hunderte Inseln warten hier auf Sie und es lohnt sich auch, öfter mal an Land zu gehen. Aus diesem Grund haben wir heute drei Törnempfehlungen für Sie.

  1. Split-Sibenik-Split

    Sie starten von Split in türkisblauem Meer in nordwestlicher Richtung die Küste entlang nach Sibenik, wo sie die Festung von St. Nicholas und die Kathedrale vom Heiligen Jakob erwarten. Über der Stadt Sibenik thront die Festung der Heiligen Anna. Von Sibenik geht es wieder zurück nach Rogoznica, ein kleiner Fischerort mit exzellenten Fischrestaurants. Im Hinterland finden Sie den Krka-Nationalpark mit seinen weltberühmten Wasserfällen. Von Rogoznica geht es weiter zur Insel Vis. Ein absolutes Muss ist hier ein Abstecher zur Blauen Grotte der Insel Biseva, die ab 12 Uhr Mittag ein atemberaubendes Schauspiel bietet. Nicht weit von der Vis und der Insel Biseva liegt die Insel Hvar – eine der bekanntesten Inseln Dalmatiens. Mit dem Sveti Nikola (626m) und dem Hum (603m) haben Sie hier die Möglichkeit, entspannt wandern zu gehen. Zudem gibt es zahlreiche Buchten, Lavendel, Weingärten und Olivenhaine. Von hier lohnt sich ein Abstecher nach Stari Grad, die älteste Stadt Kroatiens, die auf der Insel Hvar gelegen ist. Zwischen der Insel Brac und der Insel Solta geht es dann wieder zurück nach Split.

  2. Split-Dubrovnic-Split

    Wer einen etwas längeren Törn plant verlängert den ersten Törn entsprechend und gelangt südlich von der Insel Hvar zur Insel Korcula. Vorbei an Vela Luka, Kneza und der bildschönen gleichnamigen Stadt Korcula segeln Sie zwischen der Insel Korcula und der kroatischen Halbinsel Pelješac zur Insel Mljet. Von hier ist es nicht mehr weit nach Dubrovnic. Die kulturelle Hauptstadt des Landes hat einiges zu bieten. Vom St. Margareten Turm am südlichsten Punkt der Stadtmauer können Sie einen traumhaften Blick auf’s Meer genießen. Vier Kloster gibt es in Dubrovnic, aber auch der Sponza-Palast und der Rektorenpalast sind sehenswert. Von hier lohnt sich auf dem Rückweg nach Split eine Fahrt entlang der südlichen Küste der Insel Mljet zur Insel Lastovo. Die Römer nannte sie aufgrund der wunderschönen Bauten aus weißem Stein Kaiserinsel. An der südwestlichen Spitze der Insel Korcula vorbei gelangen sie zur Insel Hvar und von dort geht es direkt durch das türkisblaue Meer nach Split.

  3. Zadar-Sibenik-Zadar

    Von Zadar geht es der Küste entlang zum Hafen der kleinen Stadt Prvic Luka – wo Sie bei einem Abstecher in den Genuss von Feigen und Walnüssen kommen. Auf der weiteren Fahrt passiert man den Kanal St. Anta, der sie vorbei an der Renaissancefestung St. Nicholas aus dem 16. Jahrhundert nach Sibenik führt. Sibenik besitzt eine wunderschöne Altstadt mit der Kathedrale des Heiligen Jakob und der hoch über dem Ort thronenden Festung der Heiligen Anna. Hier lohnt es sich definitiv vor Anker zu gehen. Anschließend durchqueren Sie die Schlucht des Krkaflusses, der von Prokljansee unterbrochen wird. In Skradin angekommen nutzt man eine der Touristenfähren in den Krka Nationalpark mit den weltberühmten Wasserfällen – Badehose und Bikini dürfen hier definitiv nicht fehlen. Wieder zurück an Bord segeln Sie die Krkaschlucht zum Zmajanski Kanal, der einen zauberhaften Blick auf die Kormateninseln freigibt, zur Insel Zirje mit ihren römischen Ruinen. In Richtung Nordwesten geht es dann zur Insel Kornat und weiter zur Insel Dugi zum Hafen von Sali. Südöstlich segeln Sie zwischen den Inseln Unglian und Pasaman zurück nach Zadar.

Auf unserer 1a Yachtcharter-Seite können Sie weitere Törn-Vorschläge erhalten.

 

Umweltbewusst Segeln – Schützen Sie Ihr Urlaubsparadies

Jährlich gelangen viele Millionen Tonnen Müll in die Meeren und Gewässer. Die Plastikteilchen werden von Tieren oft mit Nahrung verwechselt. Oft gehen sie elendig an Schnittverletzungen oder Vergiftungen zugrunde.

Umso wichtiger ist es, auch beim Segeln auf die Umwelt Rücksicht zu nehmen und so den einzigartigen Lebensraum der Tiere zu schützen. Sammeln Sie den Müll an Bord und entsorgen Sie ihn sachgerecht an Land – auch hier kann eine Mülltrennung, wenn entsprechende Möglichkeiten gegeben sind, von Vorteil sein. Plastikflaschen, Tüten, Getränkedosen und ähnliches landen auf dem Meeresboden und brauchen teilweise Jahrhunderte, um abgebaut zu werden. Als beispielsweise die Insel Cabrena in der Nähe von Mallorca 1991 zum Nationalpark erklärt wurde, hunderte Tonnen Abfall allein aus der Inselbucht Santa Maria.

Doch nicht nur der Müll kann die Meere, Gewässer und die Lebensräume der Tiere beschädigen. Es gibt ein paar weitere Aspekte, die Sie beachten können, um die Umwelt zu schützen. So sollte man beispielsweise vermeiden, in Schilfgürtel, Ufergehölze, Röhrichtbestände und unübersichtliche Uferpartien einzufahren. Aber auch Kies-, Sand- und Schlammbänke, große Vogelansammlungen auf dem Wasser sowie Ufergehölze und seichte Gewässer, die gern als Laichgebiete genutzt werden, sollten umfahren werden.

Wenn Sie sich in bestimmten Regionen nicht auskennen, können Ihnen geltende Vorschriften in Naturschutzgebieten eine Orientierung geben, wie Sie sich in bestimmten Bereichen umweltschonend verhalten. Entsprechend wichtig ist es auch, nur die dafür vorgesehenen Plätze und Anlegestellen in Uferbereichen zu nutzen. Oft beschädigen wir den Lebensraum der Tiere, ohne es selbst zu merken. Ein verantwortungsvoller Umgang hilft, dass die beliebten Segelgebiete auch in etlichen Jahrzehnten noch genauso bewundernswert sind wie derzeit.

Schutz für Ipad & Smartphone – Neues Gehäuse…

Den Nutzen der kleinen technischen Helfer, Smartphones und Tablet Pcs, für den Segler haben wir bereits in unserer App-Vorstellung gezeigt. Doch leider ist beim Segeln nicht auszuschließen, dass diese auch mal Wasserspritzer oder ähnliches abbekommen. Um dies zu verhindern, gibt es bereits diverse Taschen. Nun hat jedoch das Unternehmen 3Sails Designware unter der Marke Armor-x eine Serie auf den Weg gebracht, die aufgrund ihres Hartschalengehäuses vor Schäden beim Herunterfallen schützt und zugleich wasserdicht nach IPX7 ist.

Bis zu 30 Minuten lang und bis zu einer Tiefe von einem Meter schützen sie Smartphones und Tablet-PCs wie das iPad vor Wassereintritt. Das hält jeden Wasserspritzer fern und bietet eine Zeit lang Sicherheit, wenn das Gerät tatsächlich mal über Bord gehen sollte.

Besonders empfehlenswert ist die Serie auch aufgrund der verschiedenen Montagesysteme. Dadurch kann der kleine Helfer an unterschiedlichsten Verstrebungen fix montiert werden und mit einem „easy-release“-Mechanismus in Sekundenschnelle aus der Halterung entfernt werden. Zusätzlich dazu gibt es auch eine Saugnapfhalterung, so dass man das Hartschalengehäuse an fast jeder beliebigen Stelle befestigen kann, ohne Verstrebungen zu benötigen.

Darüber hinaus bietet Armor-x auch einen wasserdichten Kopfhöreranschluss und wasserdichte Kopfhörer. Eine robuste Folie bietet zudem die Möglichkeit weiterhin den Touchscreen uneingeschränkt zu nutzen. Fotos können sogar geschossen und Telefonate geführt werden, ohne, dass das Gerät aus dem Gehäuse genommen werden muss.

Für das wasserdichte Gehäuse für das iPad liegt der Preis bei 49 Euro. Benötigt man das Montagesystem ist es für 89 beziehungsweise 99 Euro zu haben. Beim iPhone kostet das Montagesystem zwischen 35 und 45 Euro.

Fit für den Frühling – Yacht startklar machen

Der Winter neigt sich dem Ende und nun heißt es, endlich die Yacht wieder zu Wasser lassen. Doch um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte die Yacht zunächst erst einmal wieder startklar gemacht werden. Tipps, worauf zu achten und welchen Wartungsarbeiten unbedingt nachzugehen ist, erhalten Sie hier von Ihrem 1a Yachtcharter-Team.

 

 

Sicherheit

  • Schwimmwesten: Richtige Größe, Zustand? Auch für Schwimmwesten gibt es Wartungsintervalle. Wer die Westen nicht selbst überprüfen will, kann dafür einen Wartungsservice in Anspruch nehmen
  • Funktionieren die Rauchmelder sowie der Alarm für Kohlenstoffmonoxid?
  • Verfallsdatum von Leuchtsignalen und Feuerlöschern prüfen
  • Bootsversicherungspolice, Nummernschild, Bootslizenz oder Registrierung noch aktuell?

 

Zustand der Yacht

  • Gibt es Blasen, Risse oder ähnliches an der Bootshaut?
  • Wie steht es um die Elastizität der Gummis des Außenborders?
  • Gibt es undichte Stellen bei Anschlüssen und Luken?
  • Wann ist der nächste Öl- und Impellerwechsel notwendig?
  • Außenborder: Servolenkung, Ölstand des Powertrimms und Umhüllung der Steuerungskabel prüfen, abgenutzte Anoden ersetzen
  • Schiffspropeller und Propellerachse überprüfen
  • Überprüfen Sie die Servolenkung und den Ölstand des Powertrimms
  • Verbrauchte Opferanoden austauschen
  • Prüfen und schmieren Sie die Seeventile
  • Kabelverbindungen auf verbrannte Stellen prüfen
  • Wie einsatzfähig sind die Batterien? Reinigung und Spannung der elektrischen Verbindungen

Motor und Kraftstoff

  • Sitzen die Motorwelle und die Stopfbuchsen der Steuerruder – sind die dicht?
  • Sind die Kraftstoffleitungen und –schläuche brüchig?
  • Sind die Kraftstofftanks, -pumpen und Filter dicht?
  • Inspizieren Sie die Gummis des Außenbordmotors auf rissige, getrocknete und/oder verschlissene Stellen
  • Alle paar Jahre muss der Abgaskrümmer entfernt und auf Rost überprüft werden.
  • Überprüfen Sie den Schlauch des Bilgenlüfters und –pumpe
  • Abgaskrümmer auf Rost prüfen
  • Checken Sie die Schlauchschellen und Kühlschläuche

Buchtipp

„Perfekte Bootspflege“ von Pat Manley und Rupert Holmes ist ein 304 Seiten starkes Buch, dass Ihnen bei der Wartung, Pflege und Reparatur zur Hand gehen kann. Es bietet einen umfassenden Überblick über alle gängigen Arbeiten. Selbst, wenn man sich an bestimmte Wartungsarbeiten bisher nicht herangetraut hat, kann man sich mit diesem Buch guten Gewissens neuen Herausforderungen stellen. Ganz gleich, ob es um Rumpfreparaturen, Druckwassersysteme, Motorenwartung oder ums gute Einwintern geht – dieses Buch ist eine hervorragende Hilfe. Besonders anschaulich sind die 595 Farbfotos und 121 Abbildungen.

Segeln vor dem Kamin – Die schönsten Segelfilme

Wenn es draußen stürmt und regnet oder der nächste Segeltörn noch etliche Monate auf sich warten lässt, dann ist das genau der richtige Zeitpunkt, um es sich gemütlich zu machen. Für diese Momente, wo die Segellust bekanntlich sehr groß ist, haben wir für Sie ein paar kleine Filmhighlights zusammengestellt.

  • Allein gegen den Wind (90 Min)

Wilfried Erdmann segelte 343 Tage nonstop um die Welt und nimmt den Zuschauer auf seine Reise mit. Faszinierende Bilder, Entbehrungen und zahlreiche Glücksmomente prägen den Film. Als erster Deutscher, ältester Skipper und mit dem kleinsten Boot machte er sich auf die Reise.

 

 

  • Allein über den Atlantik (70 Min)

Eine gelungene Dokumentation über Johannes Erdmann, der sich nach seinem Abitur auf eine große Segelreise begibt. Ohne viel Geld, aber mit ganz vielen Schwierigkeiten und umso größerer Leidenschaft. Beispiellose Bilder eines Transatlantik-Törns von Lissabon in die Karibik.

 

 

  • Sibiriens vergessener Seeweg (45 Min)

127 stürmische Tage und rund 8000 Meilen entlang der Nordostpassage – eines der am schwierigsten zu befahrenden Gewässer. Das erste Mal seit 125 Jahren gelang es wieder einem Segler, die faszinierende Route von Norwegen zu den Aleuten zu segeln. Und ohne Eisbrecher erreichte Arved Fuchs mit einem Segelschiff den Nordpol.

 

 

  • Die See gehört mir (90 Min)

Voller Leidenschaft berichtet Uwe Röttgering von seinem Leben auf See und den „26 schönsten, freiesten, spannendsten, aber auch anstrengendsten Monaten“. Über 50.000 Seemeilen legte er zurück: nach Grönland, Neuseeland, Chile und Kapstadt – um nur ein paar seiner Reiseziele zu nennen.

Sicherheit an Bord

Ein paar Dinge sollten auf jedem Fall vor jedem Törn an Bord sein. Und man sollte noch vor dem Ablegen klären, wo sich diese befinden und wie sie funktionieren. Nur so kann man diese im Notfall schnell finden und richtig einsetzen. Grundsätzlich sollten dementsprechend zuerst einige Fragen geklärt werden:

Eine entsprechende Sicherheitsausrüstung ist und bleibt unerlässlich (Foto: Flickr/chrismetcalf)

Eine entsprechende Sicherheitsausrüstung ist und bleibt unerlässlich (Foto: Flickr/chrismetcalf)

  1. Wo sind die Rettungswesten? Welche nutze ich im Notfall und habe ich sie schon entsprechend auf meine Größe eingestellt?
  2. Seenotsignale sind, wenn man in Not gerät, ebenfalls unerlässlich. Entsprechend sollte zunächst geklärt werden, wo an Bord die Seenotsignale zu finden sind und wie man sie bedient.
  3. Wo und wie viele Feuerlöscher befinden sich an Bord und wie muss man sie bedienen?
  4. Gibt es zusätzliche Rettungsmittel wie einen Verbandskasten, Rettungsring, Rettungskragen mit Schwimmleine oder auch ein Rettungslicht? Wie nutze ich diese richtig?
  5. Wie halte ich eine „Mensch-über-Bord“-Position fest?
  6. An welchen Stellen kommt Wasser an Bord? Wo sind beispielsweise die Seeventile, Borddurchbrüche oder Selbstlenzer? Wie bekomme ich Zugang zu den Bilgen und auf welche Weise wird die Lenzpumpe bedient: über Handbetrieb oder elektrisch?

Um in Notfallsituationen richtig zu reagieren und zu verhindern, dass die einzelnen Crewmitglieder sich gegenseitig auf den Füßen rumtreten oder wichtige Aufgaben in der Hektik vergessen, müssen früh genug bestimmte Aufgaben vorab festgelegt werden. Es gibt bestimmte Positionen, die beispielsweise bei „Mensch über Bord“ besetzt sein sollten. Der Skipper übernimmt in dieser Notfallsituation sofort das Kommando und teilt den Crewmitgliedern Aufgaben zu.

  1. Ein Crewmitglied übernimmt die Rolle des Ausguck. Dieser konzentriert sich auf die Person, die über Bord ist, und gibt immer die Richtung an, in der sich die Person befindet.
  2. Ein Crewmitglied wirft auf Anweisung des Skippers die Rettungsmittel und bereitet die Bergemöglichkeit vor.
  3. Ein weiteres Crewmitglied ermittelt die Unglücksposition (MOB-Taste GPS) und startet die Maschine.