Spanien – Finden Sie Ihr Revier!

Golden, wild, weiß, tropisch – das sind nur einige der Beschreibungen in Spaniens Küstennamen. Entlang des spanischen Festlands liegt eine Reihe von Küstenabschnitten, die unterschiedlichen Urlaubsbedürfnissen gerecht werden. Die Distanzen zwischen Häfen und Ankerplätzen sind in den meisten Revieren kurz und Segelanfänger wie erfahrene Segelcrews finden hier Ziele für den ersten Urlaubstörn sowie für sportliches Segeln in abwechslungsreichen Landschaften. Wir stellen Ihnen Reviere an der Atlantik- und Mittelmeerküste vor sowie auf den Balearen und Kanaren. Über die roten Stützpunkte kommen Sie direkt zum Yachtenangebot und weiteren Informationen.

Die spanische Atlantikküste: Outdooraktivitäten, sportliches Segeln und einer der schönsten Strände der Welt

Bei Spanien denkt man zuerst an die Mittelmeerküste, dabei ist die Atlantikküste für einen Segeltörn spannend und ebenso für den Badeurlaub geeignet. Vom Starthafen in Vigo bieten sich schöne Gelegenheiten fürs Blauwasser- und Fahrtensegeln, aber auch für einen entspannten Törn in den Rías Baixas, den fjordartigen Buchten von Galicien. Wer keinen heißen Sommer wie am Mittelmeer auf seinem Törn möchte, findet hier mildere Temperaturen um die 25 Grad. Galicien ist außerdem eine regenreichere Region und damit gibt es hier ausgedehnte Waldgebiete, die bis an die Ufer gehen, in Kombination mit einer bergigen Landschaft ideal für Wander- und Kajaktouren sowie andere Outdooraktivitäten sowie für alle Windwassersportarten. Es lohnt sich, in die Rías hineinzufahren, um die kleinen Inselgruppen, die einem Naturpark angehören, und die charmanten historischen Städte zu erkunden. Zwischen der zerklüfteten Felsküste liegen viele lange Sandstrände, darunter auf einer Insel vor Vigo auch einer der schönsten Strände der Welt: Hier auf dem Playa de Rodas kommt trotz nördlicher Lage Südseefeeling auf – und das ohne Gedränge wie am Mittelmeer.

Der Norden Spaniens steht der Mittelmeerküste in nichts nach. ©Wojciech/AdobeStock

Spaniens Mittelmeerküste – Badeurlaub, Familientörns, Kultur und Tauchen

An der Grenze zu Frankreich beginnt Spanien gleich mit seiner wilden Küste, der Costa Brava in Katalonien. Lässt man die großen Ferien- und Partyorte wie Lloret de Mar backbord liegen, geben Fels- und Klippenküsten immer wieder Buchten frei, die teilweise nur per Boot erreichbar sind. Seglern bietet die Küste eine schöne Abwechslung aus Natur und Kultur, denn vor allem im nördlichen Teil liegen noch die größten unbebauten Gebiete an der spanischen Mittelmeerküste. Naturparks wie am Cap de Creus oder den Medas-Inseln offenbaren eine intakte Unterwasserwelt, perfekt zum Tauchen. Auf Wanderungen an der Küste kann man die Fauna und Flora der Pyrenäenausläufer kennenlernen. An der Costa Brava liegt auch die Heimat von Salvador Dalí, dessen Haus und Museum ebenso exzentrisch sind wie die Person selbst. Startpunkte wie Roses, L´Estartit und Palamos sind auch selber eine Besichtigung wert. Im Sommer ist das Revier durch das ruhigere Wetter auch für weniger erfahrene Segler geeignet. Jedoch kann immer der Tramontana plötzlich von Nordwesten her einsetzen, im Sommer ist das jedoch seltener der Fall. Wer auf Nummer sicher gehen will, sucht sein Revier weiter Richtung Südwesten, wo das Gebirge die Küste schützt. 

An die Costa Brava schließt sich in Katalonien die Costa Daurada mit langen Sandstränden und der Metropole Barcelona an. Daher eignet sich das Revier gut für eine Kombination aus Badeurlaub und Städtetrip. Familien mit kleineren Kindern finden hier seichte Strände und eine gute Infrastruktur. Das Kultur- und Freizeitangebot reicht über geschichtsträchtige Städte wie Tarragona, ein vielfältiges Wassersportangebot in Sitges bis zur Sterneküche in Cambrils und allem, was man sich wünscht, in Barcelona. Man kann direkt von Barcelona aus starten oder ruhiger von den etwas südlich gelegenen kleineren Städten Sitges und Cambrils. Südlich von Barcelona und vor allem südlich des Ebrodeltas werden die Windbedingungen ruhiger, was die hier liegenden Reviere auch für weniger erfahrene Segler sowie Familien attraktiv macht. 

An der Costa del Azahar südlich von Valencia geht es an der „Küste der Orangenbäume“ entlang von Zitrusplantagen und Felsküste mit Sandstränden in den Buchten. Möglichkeiten zum Sonnen, Baden und für verschiedene Wassersportmöglichkeiten gibt es auch hier zuhauf. In der Segel-Saison machen schwächere Winde durch Schutz des Gebirges das Revier auch für Segelanfänger und Familien interessant. Die beiden großen Städte Valencia und Castellón de la Plana bieten ein breites Kulturangebot und Ausgehmöglichkeiten. Beliebte Ziele sind der Ort Benicássim und die Festungsinsel Peñiscola aus der Zeit der Tempelritter. Zwischen diesen touristischen Zentren liegen immer wieder kleine Orte und Naturparks, wie die von Albufera oder Serra d´Irta und das Ebrodelta. Wer Festland und Balearen kombinieren möchte, findet auch hier im Stützpunkt Denia den passenden Ausgangshafen, denn die Stadt liegt den Inseln Ibiza und Formentera vom Festland aus am nächsten.

Familien und weniger erfahrene Segler finden weiter Richtung Südwesten an der Costa Blanca die besten Bedingungen für einen Törn und viele weißsandige Strände zum Sonnen und Baden zwischen der sonst felsigen Küste. Bei Wind, Wetter und Temperaturen profitiert der Küstenabschnitt ebenfalls von dem hohen Gebirge an Land. Dieser Küstenabschnitt ist im Sommer natürlich sehr beliebt, aber gerade Segelanfänger profitieren hier von den ruhigeren und navigatorisch einfachen Bedingungen und können sich einen schönen Urlaubstörn gestalten. Abwechslung bieten die Stadt Alicante mit ihrer schönen Altstadt und der Burg sowie die Stadt Denia, ein breites Wassersportangebot in der großen Lagune Mar Menor, historische Stätten an der Costa Cálida und jede Menge Sandstrände. Starthäfen an der Küste sind Denia oder San Javier.

Die Balearen – nicht nur Party, Party, Party sondern auch Natur, Natur, Natur

Bekannt und beliebt bei Urlaubern sind natürlich nicht umsonst die Inselgruppen der Balearen und Kanaren. Die Balearen mit Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera bieten ganzjährig gute Segelbedingungen und rund um die vier großen Hauptinseln gibt es noch über 100 weitere kleine Inseln. Partysegler steuern Ibiza und den Südwesten Mallorcas mit Palma und S´Arenal an. Entspannungs- und Natur suchende Segler können bei ruhigen Wetterbedingungen an der Nordküste Mallorcas eine ganz andere natürliche Seite der Insel entdecken: eine schöne Felsküste mit grünen Hängen ohne Hotels und Touristen. Aber auch im Süden gibt es weniger frequentierte Gegenden wie die Insel Cabrera, zu der noch 18 kleinere Felsinseln gehören. Um die Insel herum finden sich kleine Buchten und Höhlen, wie die Cova Blava, die Blaue Grotte. Auch Menorca und Formentera liegen abseits des Haupttourismus und weite Teile der Inseln stehen unter Naturschutz und wurden vor touristischen Bausünden weitgehend bewahrt. 

Dem Winter entfliehen auf den Kanarischen Inseln

Erfahrene Segler können auch im Winter in Europa auf Törn gehen. Die Kanarischen Inseln sind von deutschen Flughäfen in nur wenigen Flugstunden gut zu erreichen und aufgrund der Nähe zum afrikanischen Kontinent mit ganzjährig angenehmen Temperaturen gesegnet. Der beständige Nordostpassatwind sorgt für gute Segelbedingungen. Zumeist sind die Wetterbedingungen südlich der Inseln auf der windabgewandten Seite trockener und wärmer als an den Nordküsten. Lanzarote beeindruckt durch seine noch mondähnliche Vulkanlandschaft, kulturelle Sehenswürdigkeiten wie die besondere Architektur von César Manrique und ein kulinarischer Besuch im Weingebiet La Geria, wo auch nicht Weintrinker in den kleinen Bodegas typische Inselgerichte genießen können. Auf Gran Canaria ziehen sich eindrucksvolle Dünenlandschaften am Strand entlang, auch Wanderfans kommen im Gebirge, Schluchten, Vulkankratern und Wäldern auf ihre Kosten. Auch auf Teneriffa kann man den prägenden Teide-Caldera erklimmen, sich auf die Spuren der Ureinwohner, der Guanchen, begeben und Surfer finden hier beliebte Spots. Die Insel ist auch ein guter Ausgangshafen zu den anderen kanarischen Inseln La Palma, La Gomera oder El Hierro.

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