Auftakt zum 34. America’s Cup

Endlich ist es wieder so weit. Die Rennen um den 34. America’s Cup haben begonnen. Vom 6. bis 14. August finden in Cascais, Portugal, die so genannten America’s Cup World Series statt. Insgesamt nehmen neun Boote mit Teams aus sieben Ländern an der Vorregattea zum America’s Cup teil. Zum ersten Mal bei diesem Wettkampf wird auf dem Katamaran mit Flüggelrigg vom Typ AC45 gesegelt. Momentan liegt das neuseeländische Emirates Team nach vier Wettfahrten noch vor dem Titelverteidiger Oracle Racing aus den USA und Artemis Racing aus Schweden.

Der America’s Cup ist aufgeteilt in drei Kategorien. Zunächst treten Seglerteams bei der America’s Cup World Series gegeneinander an. Diese World Series findet zusätzlich zu den Rennen in Cascais im September in Plymouth und im November in San Diego statt, aber auch 2012 wird es noch weitere Rennen geben. Die Sieger der World Series treten später im Louis Vuitton Cup, vom 4. Juli bis 1. September in San Francisco, gegeneinander an. Nur wer hier gewinnt, erhält die Möglichkeit, gegen den derzeitigen America’s Cup Inhaber, den Titelverteidiger Oracle Racing, anzutreten.

Der wirkliche America’s Cup, der vom 7. bis 22. September in San Francisco ausgetragen wird, ist ein so genanntes Matchrace. Nur zwei Boote, der Titelverteidiger und der Sieger des Louis Vuitton Cups, treten gegeneinander an. Wer als erster fünf Wettfahrten für sich entscheiden kann, gewinnt den Wanderpokal und darf den Austragungsort für den nächsten America’s Cup bestimmen.

Der America’s Cup ist die bekannteste und älteste heute noch ausgetragene Segelregatta und hat ihren Ursprung im „100 Guineas Cup“. Der „100 Guineas Cup“ fand zum ersten Mal am 22. August 1851 rund um die britische Isle of Wight statt. Damals setzte sich der Schooner „America“ des New York Yacht Clubs gegen 14 britische Yachten durch, woraufhin der Cup in den „America’s Cup“ umbenannt wurde. Es dauerte 132 Jahre und 26 Herausforderungen, bis es gelang, dem New York Yacht Club den Titel abzunehmen: Die Australia II von Alan Bond und dem Skipper John Bertrand des Royal Perth Yacht Clubs durfte diesen Erfolg für sich verbuchen.

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