FAQ und Länderliste zum Coronavirus (Stand 14.08.2020)

Disclaimer

Die Inhalte dieser Webseite wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen. Eine rechtliche Einschätzung kann nicht gegeben werden, diese muss gesondert eingeholt werden.

Der Coronavirus (COVID-19) hat nun auch auf unseren Alltag in Deutschland großen Einfluss und durch die allerorts verhängten Einschränkungen besonders auf den Tourismus und damit auf die Charterbuchungen, die zeitnah starten. Auch bei Kunden, deren Charterstart noch weiter weg liegt, kommen verständlicherweise Fragen zu ihren Buchungen auf. In unserem FAQ für 1a-Kunden können Sie sich anhand der Situationen einordnen und sehen, wo Handlungsbedarf besteht. Immer mehr Vercharterer haben für bestehende Buchungen, die jetzt gerade von den Maßnahmen zum Coronavirus betroffen sind, also zeitnah starten, kulante Konditionen festgelegt.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir uns erst um die Kunden kümmern, deren Chartertörn jetzt zeitnah beginnt. Wir können erst handeln, wenn wir wissen, wie die Situation am Abfahrtstag aussieht. Bitte kontaktieren Sie uns daher nur in dringenden Fällen, wenn der Reisebeginn Ihrer Charter noch länger als 4 Wochen dauert.

Im Anschluss finden Sie eine Liste mit Ländern, die häufig von unseren Kunden bereist werden. Hier können Sie sehen, womit zurzeit in Ihrem Reiseland zu rechnen ist, und vor allem finden Sie Links zur entsprechenden Seite des Auswärtigen Amtes, die Ihnen die aktuellsten Informationen zu Reise- und Sicherheitshinweisen zeigen kann.
Bei der Länderliste finden Sie auch einen Hinweis zur aktuellen Reisewarnung. Wir von 1a Yachtcharter verfolgen die Entwicklung in Deutschland und in den Reiseländern und kontaktieren Sie spätestens 2-4 Wochen vor Reisebeginn, um den Stand und die Möglichkeiten für Ihre Buchung zu erläutern. Wir werden die Veränderungen regelmäßig in der Liste aktualisieren. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

Ihr Team von 1a Yachtcharter

 

Inhalt:

A. FAQ für 1a-Kunden zum Coronavirus

B.  Wie ist die rechtliche Situation bei Charterverträgen in der aktuellen Lage?

C.  Länderliste – womit muss ich in meinem Reiseland zurzeit rechnen?

 

A. FAQ für 1a-Kunden zum Coronavirus

1. Ich habe bereits gebucht und meine Charter findet in den kommenden 4 Wochen statt: 

Was ist, wenn ich als Kunde in Deutschland unter Quarantäne stehe und meine Reise nicht antreten kann?

  • Eine Erkrankung ist grundsätzlich nicht durch den Chartervertrag abgedeckt. Bitte setzen Sie sich mit Ihrer Reise- oder Charterrücktrittsversicherung in Verbindung, ob dieser Fall dort abgedeckt ist. 

Was, wenn meine Flüge storniert wurden?

  • Wenn bei einem Chartertörn der Flug storniert wurde, beeinflusst das in der Regel nicht den Chartervertrag, da die Flugbuchung hiervon gesondert erfolgt. Wir versuchen jedoch trotzdem in dieser besonderen Lage, beim Vercharterer im Rahmen einer kulanten Regelung ein Entgegenkommen zu erreichen. Wenn Ihr Flug storniert wurde, melden Sie sich bitte bei uns per Email oder telefonisch, damit wir den Fall im persönlichen Kontakt klären können. 

Was ist, …

… wenn an meinem Reiseziel ein Einreiseverbot für Deutsche gilt oder für Deutsche eine mehrwöchige Quarantäne bei der Einreise droht?

… wenn mein Reiseziel in einem ausgewiesenen Risikogebiet liegt? 

… wenn es zu meinem Reiseziel eine offizielle Reisewarnung vom Auswärtigen Amt gibt? 

… wenn die Grenzen zu meinem Reiseziel geschlossen wurden?

  • Immer mehr Vercharterer bieten für diese Fälle kulante Regelungen und mehr Flexibilität an, wobei die Regelungen je nach Vercharterer variieren. Das können flexible Umbuchungsmöglichkeiten oder Gutschriften für einen späteren Törn sein. Dabei wird jeder Fall geprüft. Trifft eine dieser Fragen auf Sie zu und liegt Ihr Charterbeginn in den kommenden 4 Wochen, melden Sie sich bitte bei uns per Email oder telefonisch. Im persönlichen Kontakt klären wir, welches Ihre Konditionen und Möglichkeiten sind und finden eine Lösung. Liegt Ihr Reisebeginn weiter weg als 4 Wochen, lesen Sie bitte beim nächsten Punkt weiter.

 

2. Mein Reiseantritt findet nicht in den nächsten 4 Wochen statt:

  • Behalten Sie Ihr Reiseziel im Auge. Finden Sie sich ab 4 Wochen vor Reisebeginn in den oberen Fragen wieder, melden Sie sich bei uns, sodass wir für Sie die Bedingungen und Möglichkeiten für Ihren Törn klären können.

Ich überlege trotzdem, jetzt schon zu stornieren, obwohl die Reiselage an meinem Abreisezeitpunkt noch unklar ist.

  • Bitte prüfen Sie die AGB des Vercharterers in Bezug auf Stornierungskosten und -fristen. Diese haben Sie vor Buchung zusammen mit Ihrem Vertrag erhalten. In vielen Fällen können Sie noch zu einem späteren Zeitpunkt stornieren, ohne einen Nachteil zu haben.

 

3. Ich plane, eine Charter für 2020 zu buchen. Was sind meine Möglichkeiten:

  • Für Neubuchungen für die Saison 2020 bieten Vercharterer zurzeit flexiblere Konditionen an. Auch die variieren je nach Vercharterer: Manche reduzieren die Anzahlungen, andere geben spätere Zahlungsziele oder flexiblere Stornierungszeiträume. Bei der Buchungsanfrage werden diese Konditionen berücksichtigt.

 

4. Ich mache mir um Anzahlungen oder zukünftige Zahlungen Sorgen:

  • 1a Yachtcharter verfügt über das Chartersiegel Platinum, das für alle vergangenen und zukünftigen Buchungen gilt. Damit sind Ihre Zahlungen gegen die Insolvenz der Agentur oder der Charterfirma vor Ort versichert.

 

B. Wie ist die rechtliche Situation bei Charterverträgen in der aktuellen Lage?

Zur rechtlichen Beurteilung von Charterverträgen gibt es in dieser Situation zwei Sichtweisen, wie Benyamin Tanis von der Kanzlei Ben Tanis/von der Mosel aus Kiel in einem Artikel der Yacht vom 24.03.20 erläutert. Aufgrund dessen wird eine solidarische Einigung mit dem Vercharterer empfohlen.

„Grundsätzlich gibt es zwei Varianten in der Koronakrise. Die eine beeinhaltet die ‚Unmöglichkeit‘ der Erbringung einer Leistung, also der zur Verfügung-Stellung eines Bootes, etwa weil das Zielland der Reise die Häfen gesperrt oder regional Quarantäne verhängt hat. In der Regel liefe dies auf eine Erstattung der geleisteten Zahlungen hinaus, weil der Flottenbetreiber seine Leistung nicht erbringen kann.“ Anders sei dies aber, wenn die Corona-Krise auf beiden Seiten als „Wegfall der Geschäftsgrundlage“ eingestuft würde. „Dann müsste nach EU-Recht ein ‚Interessensausgleich‘ stattfinden. In der Regel liefe auch dies darauf hinaus, dass beide Seiten ihre Leistung nicht erbringen müssen und schon geleistete Zahlungen ersetzt werden. Aber das muss im Streitfall vom Gericht am Sitz des Vertragsortes geklärt werden. Das lohnt aber wegen hoher Anwalts-, Übersetzungs- und Reisekosten meist nicht. Das wüssten natürlich auch die Flottenbetreiber im Ausland.“

Den vollständigen Artikel „Wie Corona den Chartermarkt trifft“ finden Sie hier.

C. Länderliste – womit muss ich in meinem Reiseland zurzeit rechnen?

Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt (AA) gegeben. Wenn Sie unten in der Liste auf den Ländernamen oder den Button klicken, gelangen Sie zur entsprechenden Seite für Reise- und Sicherheitshinweise des Landes auf der Seite des Auswärtigen Amtes. In die Liste haben wir nur die Länder aufgenommen, in die die meisten unserer Kunden reisen. Weitere können Sie in der Länderübersicht des AA abrufen.

Außerdem gibt es vom Auswärtigen Amt eine Extraseite mit reisemedizinischen Hinweisen und nützlichen Links zum Coronavirus.

Das Auswärtige Amt bietet eine Sicher-Reisen-App an. Mit ihr können Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Ihres Reiseziels abrufen und auch Push-Benachrichtigungen einstellen, die Sie über Änderungen informieren.

 

Länder von A bis Z (Stand 14.08.2020)

Die Bundesregierung hatte seit dem 17.03.20 eine offizielle Reisewarnung für touristische Reisen weltweit ausgesprochen. Die Reisewarnung ist mittlerweile für alle EU-Staaten aufgehoben und durch individuelle Reisehinweise ersetzt worden. Dies ist auch der Fall für Großbritannien, Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein. Für alle anderen Nicht-EU-Länder gilt die Reisewarnung vorerst noch bis 31. August. 

Dieser Fall wird in unserer FAQ unter Punkt A1 behandelt.

Das Robert-Koch-Institut führt auf seiner Webseite eine Liste mit Ländern, die von der Bundesregierung als Risikogebiete eingestuft werden: 

Zur Liste mit Risikogebieten

 

Deutschland – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Kontaktbeschränkungen: Die Kontaktbeschränkungen sind seit dem 01. Juli von Bundesland zu Bundesland verschieden. Steigt die Infektionsrate lokal an, dürfen die lokalen Behörden wieder Beschränkungen einführen. Eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften gilt zurzeit jedoch noch bundesweit.
  • Bundesländer lockern die Einreise-Quarantäne: Zuvor mussten sich Reisende nach Rückkehr in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Dies haben alle Bundesländer unter bestimmten Bedingungen aufgehoben. Nicht betroffen von einer Quarantäne sind Rückreisende aus Ländern in der EU plus Großbritannien, Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz, wenn bei der Einreise der Richtwert von Neuinfektionen bei 50 pro 100.000 Einwohner über sieben Tage gelegen hat. 
  • Flüge: Seit Mitte Juni wurde der Flugverkehr wieder stückweise aufgenommen. Auch in den Flugzeugen wird man sich auf Hygiene- und Abstandsregeln einstellen müssen, zum Beispiel in Form von freien Mittelplätzen, freien Reihen oder einer Maskenpflicht. 
  • Grenzkontrollen: Die Kontrollen zu den Nachbarländern Deutschlands wurden am 15. Juni aufgehoben. 

 

  • In Schleswig-Holstein wie in Mecklenburg-Vorpommern ist das Chartern wieder möglich, mit teils unterschiedlichen Auflagen, mehr dazu bei den einzelnen Bundesländern unten. Charterkunden dürfen in anderen Häfen als dem Heimathafen übernachten, sie brauchen aber eine verbindliche Buchung für mindestens eine Nacht und eine schriftliche Bestätigung vom Hafen, z.B. eine Mail.
  •  Schleswig-Holstein:
    • Chartersituation: Seit dem 18.05. dürfen auch Reisende aus anderen Bundesländern wieder ins Land. Seit dem 13.6. ist die Haushaltsbeschränkung beim Charter aufgehoben. 
    • Infrastruktur: Geschäfte, Gaststätten und Restaurants haben nun wieder unter Auflagen geöffnet. 
  • Mecklenburg-Vorpommern:
    • Chartersituation: Seit dem 25.05. dürfen auch Reisende aus anderen Bundesländern wieder in das Bundesland einreisen. Hierfür ist jedoch eine gültige Buchung vonnöten, Tagesausflüge ins Land sind noch nicht möglich. Im Gegensatz zu Schleswig-Holstein gibt es hier beim Charter keine Haushaltsbeschränkung bei der Crewzusammensetzung an Bord. Der Vercharterer darf allerdings nur Gästen die Yacht überlassen, die ihren Wohnsitz in einem Ort haben, dessen Infektionsrate die letzten sieben Tage vor Abreise unter 50 pro 100.000 Einwohner lag. Dies prüft er am Tag der Abreise auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit MV nach. 
    • Infrastruktur: Restaurants und Cafés durften mittlerweile wieder unter Auflagen öffnen, ebenso Anbieter von Freizeitangeboten wie Museen oder Zoos. Auch Strandkörbe und Fahrräder können gemietet werden. 
  • Niedersachsen: 
    • Niedersachsen hat seine Grenzen bereits wieder geöffnet. Das Betreten der Inseln für Tagestouristen unterliegt zurzeit den Bestimmungen der jeweiligen Kommunen. 
    • Restaurants und Geschäfte sind unter Auflagen wieder geöffnet. 

 

Dänemark – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Einreise: Seit dem 15.06. ist die Einreise nach Dänemark vorerst nur möglich, wenn mindestens 6 Nächte in dänischen Marinas außerhalb von Kopenhagen und Frederiksberg gebucht werden (es muss nicht die ganze Zeit dieselbe Marina sein) und dafür die entsprechenden Liegeplatzbestätigungen mitgeführt werden. Dafür haben sich 14 Häfen in Dänemark zusammengeschlossen und ein Dokument erstellt, das den Prozess wesentlich vereinfacht. Dies finden Sie zum Ausfüllen zusammen mit einer Auflistung der Häfen hier. Mit dem Formular bekommen Sie automatisch einen Liegeplatz. Um in den anderen Häfen anzulegen, müssen Sie einen Platz in Voraus reservieren. Das Formular dafür finden Sie hier auf der Seite von Havneguide. Die Liegeplatz-Quittungen sind bis zum Ende des Charters im Logbuch aufzubewahren.
    In Dänemark besteht keine Maskenpflicht, aber zu Personen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, soll ein Meter Abstand gehalten werden. 
Auswärtiges Amt: Dänemark

 

Frankreich – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Einreise: Seit dem 15.06. ist die Grenze zu Frankreich wieder ohne Kontrollen passierbar, sowohl von deutscher als auch französischer Seite. 
  • Infrastruktur: Für die Franzosen werden die Beschränkungen nun schrittweise gelockert. In grünen Zonen (mit niedriger Infektionsrate) sind neben Geschäften seit Anfang Juni auch wieder Restaurants, Cafés, Museen und Sehenswürdigkeiten mit Abstandsregelungen geöffnet. Dies gilt auch für Touristenunterkünfte, Freizeit- und Sporteinrichtungen gelten. In orangenen Zonen gilt das dagegen nur unter Einschränkungen. Es gilt eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln ab elf Jahren. An Orten, wo sich viele Menschen aufhalten, kann lokal ebenfalls eine Maskenpflicht bestehen.
Auswärtiges Amt: Frankreich

 

Griechenland – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Einreise: Seit dem 15.06. ist es Reisenden aus bestimmten Staaten, darunter auch Deutschland, Österreich und Schweiz wieder erlaubt, ohne 14-tägige Quarantäne ins Land einreisen zu dürfen. Dabei muss an Flughäfen für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit stichprobenartigen Corona-Tests gerechnet werden. Reisende aus anderen Ländern müssen auch mit verpflichtenden Tests rechnen. Wer sich einem Test unterziehen muss, muss bis zur Auswertung in Quarantäne bleiben, laut Behörden sollen es 24 Stunden sein. 
    Alle Reisende müssen sich mindestens 48 Stunden vor der Reise über die Webseite der griechischen Zivilschutzbehörde anmelden: https://travel.gov.gr/#/. Die Webseite ist auf Englisch und Deutsch verfügbar. Die Reisenden bekommen dann per Email oder auf das Handy einen QR-Code, der am Flughafen gecheckt wird. Hier entscheidet sich auch, ob der Reisende sich einem Test unterziehen muss. 
  • Flüge und Fährverkehr: Seit dem 15. Juni wird der Flugverkehr zunächst wieder von Deutschland nach Athen und Thessaloniki aufgenommen. Von hier kann man auch weiter auf die griechischen Inseln wie Mykonos und Kreta weiterfliegen. Ab dem 1. Juli soll es wieder Flüge von Deutschland direkt zu den Inseln geben. Auch der Fährverkehr von Athen zu den griechischen Inseln läuft wieder. Die Zahl der Passagiere ist jedoch begrenzt entsprechend der Abstandsregeln.
  • Infrastruktur: Kleinere Geschäfte mehrerer Branchen sind wieder geöffnet und die Menschen dürfen ihre Häuser wieder ohne Einschränkungen verlassen. Mittlerweile wurden auch Strände wieder geöffnet und der Verkehr zu den ägäischen und ionischen Inseln für Inlandsreisende wieder aufgenommen. 
Auswärtiges Amt: Griechenland

 

Italien – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Einreise: Seit dem 3.06. sind Italiens Grenzen wieder für Touristen geöffnet. Reisende aus den EU-Ländern sowie aus Großbritannien, Norwegen und der Schweiz dürfen ohne 14-tägige Quarantäne einreisen. Die Regelungen des Alltagslebens für die einzelnen italienischen Regionen unterscheiden sich, sodass man sich über sein genaues Ziel noch einmal gesondert informieren sollte.
    Vielerorts gilt eine Maskenpflicht,  je nach Region kann zudem auch das Tragen von Handschuhen gefordert sein. Es gelten Abstandsregeln von ein bis zwei Metern.
  • Für folgende Regionen müssen sich Reisende vorab registrieren:
    Sardinien: Wer nach Sardinien reist, muss sich 48 Stunden vor Abreise registrieren. Dies können Sie online auf der Webseite der Region Sardinien machen, die auch in deutscher Sprache verfügbar ist. Die Fragen betreffen den Aufenthalt auf der Insel und die Gesundheit des Reisenden. 
    Sizilien: siciliasicura.costruiresalute.it/welcome oder über die App SiciliaSiCura, die in Appstores verfügbar ist.
    Kalabrien:  home.rcovid19.it/ (auf der Seite können Sie dann Englisch wählen)
    Apulien: limesurvey.istsvc.regione.puglia.it/index.php/119341?lang=en
  • Infrastruktur: Restaurants, Geschäfte und Museen sind nun wieder unter Auflagen geöffnet. 
Auswärtiges Amt: Italien

 

Karibische Inseln – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Reise- und Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt finden Sie beim entsprechenden Land, dem die Insel angehört, auf der Länderseite des AA.
  • In französischen Überseegebieten ist die Quarantäne noch obligatorisch.
Auswärtiges Amt: Länderseite

 

Kroatien – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Chartersituation:
    • Deutsche und österreichische Reisende müssen an der Grenze oder vorher online (Link siehe unten) ein Formblatt mit ihrem Aufenthaltsort und Kontaktdaten ausfüllen. Dies gilt auch für Reisende aus Slowenien, Tschechien, Polen, Litauen, Estland, Ungarn, Lettland und Slowakei.
    • Charterer aus der Schweiz und Italien benötigen weiterhin einen Bordpass und eine von der Regierung bestätigte Crewliste. Diese Dokumente erhalten Sie vor der Reise von uns. 
    • Alle Reisende müssen spätestens an der Grenze ein Formular ausfüllen. Dies kann zur Zeitersparnis auch schon vor Reiseantritt online getan werden unter: https://entercroatia.mup.hr/.
  • Maskenpflicht: Kroatien hat mittlerweile eine Maskenpflicht für geschlossene Räume wie Geschäfte erlassen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Außerdem gilt die Abstandsregel von 1,5 Metern.
Auswärtiges Amt: Kroatien

 

Niederlande – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Chartersituation: Hier wurde die Personenbegrenzung beim Charter aufgehoben, jedoch gilt weiterhin die 2-Haushalte-Regel. 
  • Infrastruktur: Im öffentlichen Nahverkehr besteht landesweit eine Maskenpflicht. Ansonsten ist den Niederländern die Einhaltung des Abstands von 1,5 Metern wichtig. Mittlerweile sind Schulen, Kitas, Sport- und Fitnessclubs, Gaststätten und Restaurants und kulturelle Einrichtungen wieder unter Auflagen geöffnet. Für Museen und Theater muss man sich vorher online anmelden. 
Auswärtiges Amt: Niederlande

 

Spanien – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Einreise: Spanien hat seine Grenzen seit 21.06. wieder für Reisende aus dem Schengen-Raum geöffnet. Jeder Reisende muss vor seinem Spanienurlaub ein Formular im Spain-Travel-Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen. Anschließend bekommt man einen QR-Code, der bei der Einreise vorgelegt werden muss. Dieses Formular kann auch mit der kostenlosen SpTH-App ausgefüllt werden. Die Registrierung kann erst frühestens 48 Stunden vor der Einreise erfolgen. Das Formular und die App zum Download finden Sie unter: https://www.spth.gob.es/. Die Seite und das Formular sind auf Deutsch. An den Flughäfen werden Temperaturmessungen durchgeführt.
  • Balearen: Ab dem 13.07. gilt eine Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen, auf der Straße und im Freien. Am Strand und an Pools muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Kanaren: Wer sich während seines Urlaubs auf den Kanaren mit dem Coronavirus infiziert, für den werden Mehrkosten wie der Rückflug in die Heimat, die medizinischen Kosten und die Unterkunft während der Quarantäne übernommen. Die kanarische Regierung versichert dazu alle Besucher der Insel. 
  • Infrastruktur: Seit Anfang Juni sind auch öffentliche Einrichtungen wie Theater, Kinos und Einkaufszentren sowie Geschäfte wieder geöffnet. Auch Strände dürfen unter Auflagen wieder genutzt werden. Die Bewegungsfreiheit im Land ist auch wieder gewährleistet. Nicht alle Regionen befinden sich in Phase 3 der Lockerungen, Barcelona und Madrid etwa sind noch in Phase 2 als zwei der am stärksten betroffenen Regionen. Dementsprechend dürfen etwa Geschäfte, Cafés und Restaurants hier nur weniger Kapazitäten anbieten als in den Regionen in der Phase 3. 
Auswärtiges Amt: Spanien

 

Türkei – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Einreise: Seit dem 11. Juni ist das Einreiseverbot für Reisende aus Deutschland aufgehoben. Bei der Einreise kann es zu Gesundheitstests kommen. Für vier Küstenregionen hat Deutschland die Reisewarnung aufgehoben: Izmir, Aydin, Mugla und Antalya. Für die übrigen Regionen gilt die Reisewarnung weiterhin. Vor der Rückreise muss ein Coronatest durchgeführt werden, der auch selbst bezahlt werden muss.
  • Flüge: Flüge von Deutschland in die Türkei und zurück sind wieder aufgenommen. 
Auswärtiges Amt: Türkei

12 comments

  • Das werden – neben der eigenen Gesundheitsbedrohung – schwere Wochen für euch werden. Dafür wünsche ich euch viel Kraft. Und uns Kunden wünsche ich, dass es euch am Ende von Corona noch gibt!

    Antworten
  • Hallo an Alle. Der Frühling kommt, und lässt sich nicht aufhalten. Ihm ist es egal, was die Menschheit macht. Warten wir ab, was kommt und passiert. Das Wasser und der Wind bleibt uns.
    Kopf hoch, wir werden unseren Segeltörn dann starten, sobald es wieder möglich ist. Solange denken wir an vergangene Tage. Das Leben geht weiter, Grüsse an alle, und die wo auf dem Wasser sind immer eine Handbreite Wasser unter dem Kiel.
    Gruß Andi

    Antworten
    • Lieber Markus,
      wir müssen leider abwarten, was die Politiker der beiden Länder entscheiden.
      Dann können die Vercharterer handeln und wir werden euch dann informieren.
      Viele Grüße
      Das 1a Team

      Antworten
  • Liebes 1a Team,
    Vielen Dank für die Informationen. Ich hoffe, dass Ihr möglichst gut durch diese schwierige Zeit kommt, welche Euch vermutlich wirtschaftlich wie emotional überaus stark belasten wird. Auch für den einen oder anderen Vercharterer wird es bereits jetzt zum reinen Überlebenskampf geworden sein. Zudem kann ich mir vorstellen, was Ihr Euch zur Zeit und hoffentlich nur in Einzelfällen anhören müsst. Schöpft alle Kraft, haltet bitte durch und bleibt gesund – in jeder Beziehung. Es zeichnet sich ja vereinzelt bereits Hoffnung ab. Hoffen wir auf die leider nicht immer vorhandene Vernunft – das gilt zum Bedauern auch für uns Segler – und das richtige Maß und Ziel bei den Verantwortlichen.
    Ich wünsche Euch jetzt in besonderem Maße und auch an Land die berühmte Handbreit Wasser unterm Kiel.
    Mit den besten Grüßen von der Loreley!

    Antworten
    • Lieber Thomas,
      danke für deine Worte und die Motivation. Gemeinsam mit allen Kunden stehen wir das durch.
      Wir wünschen dir und deiner Crew auch alles Gute und dass ihr auch gesund bleibt!
      Viele Grüße
      Das 1a Team

      Antworten
  • Hallo, das mit Holland habe ich noch nicht ganz begriffen, wenn ich mit einem Kumpel (nicht Partner/ verschiedene Adressen) ein Segelboot Miete ist das kein Problem auch wenn man ein wenig Kanäle in Friesland schippert?!

    Antworten
    • Hallo Lars,

      danke für Deine Frage. Die Informationen, die wir bekommen haben, gelten für die ganzen Niederlande. Das haben wir nun im Blog korrigiert. Der Charter mit Deinem Kumpel sollte demnach kein Problem sein.

      Viel Spaß auf Eurem Törn!

      Das 1a Team

      Antworten

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