Hausboote Montpellier

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Montpellier ist bekannt für seinen Facettenreichtum. Auch wenn die Geschichte einer der größten französischen Städte am Mittelmeer überraschend kurz für französische Verhältnisse ist, hat sie kulturell so einiges zu bieten. Heute ist sie eine der größten Universitätsstädte Frankreichs und hat dadurch einen einzigartig junggebliebenen Charme. Über den Flughafen ist sie zudem äußerst gut zu erreichen. Nutzen Sie diese Ausgangslage, um von Montpellier aus in Ihren Traumurlaub auf einem Hausboot zu starten.
Sie können gen Osten die Camargue auf dem Canal du Rhône à Sète in Richtung bekannter Orte wie La Grande-Motte oder Aigues-Mortes erkunden und sich im beliebten Badeort Le Grau-du-Roi in die Fluten des Mittelmeeres werfen.
Oder Sie starten in Richtung Westen, erleben die Schönheit des Étang du Thau und wechseln in Agde auf den Canal du Midi, um Orte wie Colombiers oder Capestang zu erreichen. Erfahrenere Hausbootkapitäne mit Ihren Familien, ihren Freunden oder als sportliche Gruppe werden hier einen erfüllten Urlaub finden. Für Anfänger ist das Gebiet nicht ideal, da der Kanal zum Meer hin ungeschützt liegt und den von dort kommenden Winden ausgesetzt ist. Daher eignen sich Startpunkte etwas landeinwärts, wie Argens-Minervois, Négra oder Homps, besser für Anfänger.

Klima: mediterran mit Temperaturen zwischen 20 und 27 Grad
Winde: Mistral an der Küste
Saison: April bis Oktober

Hausboote Montpellier

Mit einem Hausbooturlaub von Montpellier aus verbinden Sie einen Städtetrip in eine der größten Städte an der französischen Mittelmeerküste mit der Ruhe und Entschleunigung, die einem Urlaub auf dem gemieteten Hausboot eigen ist. Können die meisten größeren Städte Frankreichs eine lange Besiedlungsgeschichte aufweisen, ist das für Montpellier erst seit Ende 900 n.Chr. bekannt. Durch seine strategisch günstige Lage an der antiken Via Domitia zwischen Katalonien und Italien und dem nahen Hafen in Lattes, erlangte die Stadt bald Bedeutung als Handelszentrum mit Verbindungen nach Spanien und Nordeuropa über das Mittelmeer. Heute ist Montpellier besonders für seine Universitäten bekannt und zählt zu den größten Universitätsstädten Frankreichs. Die medizinische Fakultät etwa stammt bereits aus dem Jahre 1220. Sie ist eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt und liegt gleich neben der Kathedrale Saint Pierre. Die Kathedrale wurde gegen Ende des 14. Jahrhunderts erbaut und wirkt auf Grund ihrer massiven Bauweise fast schon festungsartig. Sie liegt in der Altstadt von Montpellier und ein Besuch des Kirchenbaus lässt sich gut mit einem Bummel durch die mittelalterlichen Gassen des Viertels verbinden.
Unweit der Kathedrale liegt auch der botanische Garten der Stadt. Er ist der älteste botanische Garten Frankreichs und wurde Ende des 16. Jahrhunderts als Heilkräutergarten angelegt. Der Besuch des Gartens, der insgesamt 4,5 ha Fläche umfasst, ist kostenlos. Schlendern Sie durch die grüne Oase, deren eher wilde Schönheit einen angenehmen Kontrast zur Stadt drum herum bietet. Vom botanischen Garten nur durch ein paar Straßen getrennt liegt die Promenade de Peyrou. Dieser Platz befindet sich mit 52 Metern über dem Meeresspiegel auf der höchsten Stelle von Montpellier. Die Bebauung dieses Bereichs wurde im ausgehenden 17. Jahrhundert begonnen. Die Parkanlage dient seither den Bewohnern und Besuchern der Stadt als entspannte Rückzugsmöglichkeit zu dem trubeligen Treiben auf den Straßen. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick auf die Umgebung der Stadt, die umliegenden Hügel und das Meer. Der Triumphbogen, welcher den Eingang zum Park bildet, ist Ludwig dem XVI gewidmet und mit Reliefs verziert, welche Bezug auf seine Errungenschaften nehmen. Unter anderem findet sich ein Relief zum Bau des Canal du Midi in Südfrankreich, welcher heute als einer der Klassiker unter den Hausboottouren gilt.
Für Kunstliebhaber bietet sich in Montpellier eine gut ausgebaute Museen-Landschaft. Besonders bekannt ist das Musée Fabre, das Museum der schönen Künste. Es befindet sich östlich der Promenade Peyrou und in direkter Nähe zur Esplanade Charles-de-Gaulle, einem weitläufig angelegten Stadtpark, in dessen Umgebung sich viele schöne Restaurants für den Genuss der mediterranen Küche angesiedelt haben. Besonders Liebhaber von Fischgerichten sollten in einem der Restaurants Spezialitäten wie Bouillabaisse oder Austern aus dem nahe gelegenen Étang de Thau probieren.

Der Hafen in Lattes, wo Sie ihr gemietetes Hausboot übernehmen, können ist gut über Montpellier erreichen. Der Ort liegt etwa 10 Kilometer südlich von Montpellier und ist mit diesem mit der Bahn verbunden.

Entdecken Sie Richtung Osten die Schönheit der Camargue vom Hausboot aus

Vom Hafen in Lattes aus fahren Sie mit Ihrem Hausboot zunächst auf den Fluss Lez. Die Verbindung zwischen dem Hafen Port Ariane und dem Canal du Rhône à Sète über den Fluss wurde in den 1980er-Jahren für die Sportschifffahrt ausgebaut. Nach nur 5 Kilometern auf dem Fluss erreichen Sie die Möglichkeit zum Übergang auf den Canal du Rhône à Sète. Hier haben Sie nun die Qual der Wahl. Wenden Sie sich gen Südwesten, um über den Étang de Thau in Agde den Canal du Midi zu erreichen, oder verfolgen Sie den Kanal bis an sein Ende in Beaucaire in Richtung Nordosten? Egal in welche Richtung Sie aufbrechen, seien Sie sich gewiss, dass eine Zeit der Erholung und Ruhe vor Ihnen liegt, in welcher Sie genug Zeit haben, die Natur der Camargue zu erleben und abzuschalten.

Direkt an der Zweigstelle gibt es die Möglichkeit für einen ersten Strandtag. In Palavas-les-Flots mündet der Lez ins Mittelmeer. Hier hat sich ein kleiner Badeort, eingerahmt vom Étang du Prévot und dem Étang du Grec und dem Golf du Lion zugewandt, etabliert. Der sieben Kilometer lange Sandstrand, der auf einer Sandbank liegenden Stadt, bietet sich zum Baden und Burgenbauen an. Im ehemaligen Wasserturm der Stadt befindet sich heute ein 360°-Restaurant. Bei exquisitem Essen lässt sich der Ausblick von 45 Metern Höhe auf die Seen, das Meer und das Festland genießen.

Mittelalter und Moderne – Architektonische Gegensätze im Nordosten

Wenn Sie in Richtung Nordosten starten, führt Sie der Kanal, links von der Seenlandschaft und rechts vom Meer begleitet durch die Camargue. Halten Sie die Augen offen, vielleicht entdecken Sie eine Gruppe Flamingos oder eine Herde der typischen Camargue-Pferde. In Carnon, einem ehemaligen Badeort der Upper Class von Montpellier, können heute Groß und Klein den insgesamt sechs Kilometer langen Sandstrand genießen. Aktivurlauber können sich beim Kite- oder Windsurfen austoben und Familien und Sonnenanbeter genießen einfach in Ruhe den Strand. Dem ein oder anderen vielleicht schon bekannt ist La Grande Motte. Die Stadt liegt nur wenige Kilometer weiter östlich von Carnon und wurde in den 1960er-Jahren auf dem Reißbrett als Touristenhochburg geplant. Was lange Jahre als architektonischer Schandfleck geschimpft wurde, ist heute zur Architekturikone avanciert. 2010 wurde die Stadt sogar zum „Nationalen Kulturerbe des 20. Jahrhunderts“ ernannt. Legen Sie hier einen Stopp ein und machen Sie sich selbst ein Bild.
Ein Gegensatz dazu ist Aigues Mortes. Übersetzt bedeutet das „Totes Wasser“. Ursprünglich im 13. Jahrhundert als Hafenstadt erbaut, lag die Stadt an einer von Kanälen durchzogenen Lagune. Die Lagune ist heute verlandet und die Stadt liegt nun knapp sechs Kilometer vom Meer entfernt. 1240 wurde das Land, auf welchem sich die Stadt erstreckt, vom französischen König Ludwig IX. erworben, um dort eine Bastide zu errichten. Noch heute ist die insgesamt 1,6 Kilometer umfassende Stadtmauer gänzlich erhalten.

Besuchen Sie auf dem Hausboot einen der größten Yachthäfen Europas

Von Aigues Mortes aus können sie auf dem Canal du Rhône à Sète einen Abstecher in den bekannten Badeort Le Grau-du-Roi machen. In dem einstigen Fischerdorf wurde Ende der 1960er-Jahre mit dem Bau eines Yachthafens begonnen. Inzwischen ist Port Camargue einer der größten Yachthäfen Europas und lockt jedes Jahr zahlreiche Urlauber an die langgezogenen Strände des Ortes. Nehmen Sie sich die Zeit und erkunden Sie von Gallician aus das Naturreservat Scamandre. Hier können Sie auf angelegten Wanderwegen die Flora und Fauna des hiesigen Sumpfgebietes kennenlernen. Kurz hinter Gallician in Franquevaux haben Sie die Möglichkeit, die Camargue vom Rücken eines Pferdes zu erkunden, nicht nur für Familien ein lohnenswerter Ausflug. In Beaucaire endet dann die Fahrt auf dem Canal du Rhône à Sète. Hier, in einem der bedeutendsten Handelszentren Südfrankreichs, hat der Kanal seinen Anschluss an die Rhône.

Der Südwesten: Strandtage am Mittelmeer und der Klassiker unter den französischen Kanälen

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, von Lattes gen Südwesten in Richtung des Canal du Midi zu starten, passieren Sie bald Frontignan. Die erste am Kanal errichtete Stadt. Probieren Sie den hier typischen Muskatwein und verbinden Sie den Stopp mit einem Ausflug nach Frontignan Plage, um ein wenig den Strand und das Meer zu genießen. Mit Sète erreichen Sie schließlich die letzte Stadt am Kanal, bevor dieser in den Étang de Thau mündet. Nehmen Sie sich vor der Überquerung des Binnensees die Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang durch das Venedig des Languedoc, wie die Stadt auch genannt wird. Um zum Canal du Midi zu gelangen, müssen Sie den Étang de Thau überqueren. Wegen der geringen Wassertiefe der Lagune, die tiefsten Bereiche messen gerade einmal 4 Meter, bauen sich bei Wind schnell hohe Wellen auf. Daher darf der Étang nur bei Tageslicht und nur bis zu einer Windstärke von drei Beaufort überquert werden. Außerdem darf während der Überquerung die Bordtoilette sowie auch Dusche und Waschbecken nicht genutzt werden. Die Salzwasserlagune ist Lebensraum für eine Vielzahl an Meeresbewohnern. Hier tummeln sich Seepferdchen, Seeigel und Muscheln, welche es zu schützen gilt. Besonders für die im nördlichen Teil des Sees angesiedelten Austernbänke ist die Lagune bekannt. Verpassen Sie nicht die Möglichkeit, vor Ort frische Austern zu kosten. Haben Sie den Étang überquert, erreichen Sie Agde und den Canal du Midi. Von hier aus steht Ihnen dann die ganze Schönheit des Kanalsystems Südfrankreichs offen. Wenn Sie wissen möchten, wie es von hier aus weitergeht und was Sie auf einer eventuellen Weiterfahrt in Richtung Westen erwartet, lesen Sie gerne hier weiter.

Bedingt durch die über weite Strecken zum Meer hin offene Lage ist für das Befahren des Canal du Rhône à Sète Erfahrung im Führen eines Hausbootes vonnöten. Wenn Sie ihren ersten Urlaub auf dem Hausboot planen und dennoch gerne in Südfrankreich starten wollen dann wählen sie lieber einen Start direkt auf dem Canal du Midi, wie etwa Capestang, Carcassonne oder Négra. Oder Sie entscheiden sich für ein anderes für Anfänger gut geeignetes Revier, wie etwa die Mecklenburger Seenplatte in Deutschland, Flandern in Belgien oder Friesland in den Niederlanden.

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