Hausboote Göta Kanal

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Der Göta-Kanal heißt Sie auf seinen 190 Kilometern Länge zwischen der Ostsee und dem Vänern, dem drittgrößten See ganz Europas, herzlich Willkommen. Chartern Sie Ihr Hausboot in Söderköping oder in Sjötorp und erleben Sie den Kanal entweder vom Westen oder vom Osten aus. Egal von welcher Richtung kommend, werden Sie einen entschleunigten Urlaub in malerischen Naturlandschaften und der Schönheit Schwedens erleben. Der Kanal ist nicht für Einsteiger geeignet. Es werden mehrere Seen durchquert, welche Erfahrungen in der Navigation erfordern. Der Kanal ist bei Urlaubern aus dem In- und Ausland sehr beliebt, es bieten sich aber im Umland genügend Unternehmungsmöglichkeiten so dass sich auch in der Hochsaison auf dem beliebten Kanal etwas Ruhe finden lässt.

Klima:Juni bis August gemäßigt mit Temperaturen zwischen 15 und 22 Grad; im Mai und Oktober können die Temperaturen tagsüber noch bei 10 Grad liegen.
Saison: Mai bis September

Hausboote Göta Kanal

Ein Hausbooturlaub auf dem Göta-Kanal in Schweden bietet Ihnen die Möglichkeit, das für seine Natur und Weite bekannte Land aus einer ganz besonderen Perspektive zu erleben. Insgesamt zieht sich der Göta-Kanal über 190 Kilometer von Ost nach West und verbindet die Ostsee bei Mem mit dem Vänern bei Sjötorp. Auf seinem Weg durchquert er mehrere Seen, die größeren davon sind der Roxen, der Boren und der Vättern. Man sollte daher nicht als ungeübter Hausbootfahrer in diesem Revier starten. Der Kanal ist beliebt und wird neben Hausbooten auch von Passagierschiffen befahren. Seien Sie auf Ihrer Fahrt aufmerksam und rücksichtsvoll. Aus diesem Grund und auch weil die Fahrt über den Göta Kanal über mehrere Seen führt, ist ein Nachweis von Erfahrungen in der Navigation von Booten erforderlich. 

Errichtet wurde der Kanal, welcher durch die Region Götaland führt, ab 1810 unter der Leitung von Baltzar von Platen und war als Wasserweg für den Warentransport zwischen dem Kattegat und der Ostsee gedacht. Die Verbindung zwischen dem Vänern und dem Kattegat bildet der Trollhätte-Kanal. Für die nächsten zwei Jahrzehnte nach Fertigstellung des Kanals im Jahre 1832 wurde der Kanal auch als solcher genutzt. Als zu Beginn der 1850er-Jahre die Eisenbahnstrecke vollendet wurde, rückte diese Aufgabe immer weiter in den Hintergrund.
Heutzutage wird der Göta-Kanal zu touristischen Zwecken genutzt. Über rund 60 Schleusen geht es nun für private Schiffe, Hausboote und Passagierschiffe von Ost nach West oder von West nach Ost. Starten Sie mit uns von Söderköping aus und erleben Sie den Kanal unweit von seinem Ende in Mem in Richtung Westen aus.

Schwedische Köstlichkeiten, alte Kloster und technische Meisterwerke

Starten Sie in Söderköping mit einem Spaziergang durch die Stadt, um ins schwedische Flair einzusteigen und sich auf den Urlaub einzustimmen. Unweit vom Hafen befindet sich der Stadtkern der mittelalterlichen Stadt. Genießen Sie ein Eis in der als beste Eisdiele Schwedens gehandelten Smultronstället. Oder Sie entdecken schwedische Köstlichkeiten wie eingelegten Hering, Zimtschnecken, die sogar ihren eigenen Festtag am 04. Oktober haben, oder eine Tasse schwedischen Kaffee, der etwas stärker, aber auch weniger sauer als sein Pendant in Deutschland ist. Bald hinter Söderköping, nachdem Sie Norsholm passiert haben, gelangen Sie in den See Roxen, um dann an Berg vorbei erneut in den Kanal einzufahren. Ein Highlight der Route gen West ist die Schleusentreppe Carl Johan. Über sieben Stufen wird den Schiffen 18 Metern nach oben oder unten verholfen. Im See Roxen lässt es sich gleich unweit des Hafens in Berg das kühle Nass an einem Badestrand erleben, oder man wandert zum nahegelegenen Kloster und erlebt ein wenig schwedische Kirchengeschichte. In Borensberg können Sie mit Ihrer in Söderköping gestarteten kulinarischen Entdeckungsreise fortfahren. Im Göta Hotell werden Ihnen erstklassische, schwedisch inspirierte Köstlichkeiten serviert und ein Badeplatz am nahegelegenen See Boren bietet Jung und Alt wieder ein bisschen Vergnügen im kühlen Nass. Motala, wo es ein schönes Motorenmuseum zu besichtigen gibt, ist der letzte Hafen, bevor Sie den See Vättern überqueren. Besonders Mutige können hier unter Anleitung und Begleitung eines Kletterführers die 120 Meter hohen Langwellenantennenmasten erklettern. Selbstverständlich sind diese ehemals größten Langwellensender Europas nicht mehr in Betrieb.

Mit dem Hausboot durch Schwedens ungezähmte Natur

Hinter Karlsborg gelangen Sie dann wieder auf ruhigeres Gewässer. Verpassen Sie nicht, in Karlsborg die Festung zu besuchen. 1819 begann man mit dem Bau als Verteidigungsanlage, bei Fertigstellung jedoch waren die Verteidigungsanlagen bereits veraltet, auch ein weiterer Umbau, welcher bis ins frühe 20. Jahrhundert dauerte, hinkte der Weiterentwicklung der Artillerie hinterher. Dennoch oder gerade deshalb lohnt sich ein Besuch der Anlage, welche während des zweiten Weltkriegs die Goldreserven Schwedens beschützte, da sich hier besonders in der Innenbebauung der Anlage die Architektur des späten 19. Jahrhunderts erhalten hat.

Hinter Karlsborg beginnt der Nationalpark Tiveden. Machen Sie hier einen Zwischenstopp und erleben Sie Schwedens ungezähmte Natur zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Rücken eines Pferds. Hier finden viele Tiere einen geschützten Rückzugsort. Elche, Marder, Füchse und Hirsche leben hier und sogar Wolfe und Luchse können manchmal beobachtet werden. Auch wenn Sie die Wunderwelt des Tiveden, was so viel wie „Thorwald“ bedeutet, nicht durchziehen möchten, auch von Bord Ihres Hausbootes hat der Streckenabschnitt zwischen Vänern und Vättern einen ganz eigenen Zauber. Zogen sich bisher entlang des Kanals Felder, Weiden, Gärten und Ortschaften, ist es nun wildwachsende Natur pur in all Ihren Farbtönen.

Hinter Karlsborg liegen die Seen Bottensjön und Viken. Machen Sie zwischen beiden Seen in Forsvik halt. Hier befindet sich die älteste Schleuse des Kanals und zudem auch die älteste Eisenbahnbrücke Schwedens, ein kleiner Ort, welcher zum gemütlichen Bummel einlädt. Genießen Sie die Weiterfahrt entlang der bewaldeten Ufer, vorbei an kleinen Inseln. Wenn Sie ein Fernglas zur Hand haben, halten Sie Ausschau nach der Tierwelt des Tiveden. Helfen Sie beim Überwinden der Schleuse in Tätorp mit, die Schleusenwärter freuen sich immer über tatkräftige Hilfe in den manuellen Schleusen des Kanals. In Töreboda haben Sie noch mal Gelegenheit in einem der vielen Cafés und Restaurants einen gemütlichen Nachmittag und Abend zu verbringen. Die Kleinen freuen sich vielleicht über eine Fahrt mit der kleinsten Seilfähre Schwedens über den Kanal, diese wird manuell betrieben und man ist innerhalb von weniger als einer Minute über den Kanal. Von hier aus liegen nur noch 19 Kilometer Strecke bis nach Sjötorp und dem Ende des Göta-Kanals am Vänern vor Ihnen.

Der Vänern ist der größte See Schwedens und der drittgrößte ganz Europas. Wenn man am Ufer steht, kommt wahres Meergefühl auf, da nur scheinbar endlose Wasserfläche vor einem liegt. Der See ist gespickt mit zahlreichen Inseln und es finden sich viele kleine Badebuchten. Auch das Angeln ist hier erlaubt und es bieten sich mannigfaltige Wassersportangebote rund um den See. Über den See ist der Göta-Kanal mit dem Trollhätte-Kanal mit Göteborg und dem Kattegat verbunden. Insgesamt sind so der Kattegat und die Ostsee über eine 390 Kilometer lange Kanal- und Seeverbindung miteinander verbindbar.

Alles in allem bietet Ihnen ein Hausbooturlaub auf dem Göta-Kanal einen entschleunigten Urlaub in schöner Natur, immer wieder gespickt mit kleinen Orten, in welchen Sie die schwedische Gastlichkeit empfängt. Liebhaber des nordischen Klimas werden auch die manchmal noch recht kühlen Nächten gerne verzeihen. Sie möchten Ihren Hausbooturlaub lieber in etwas wärmeren Gefilden verbringen oder in einem ruhigeren Revier noch etwas mehr Erfahrungen sammeln? Dann schauen Sie sich doch auf den Revieren Frankreichs um, dem Elsass, SüdfrankreichBurgund oder der Bretagne. Wobei die beiden letzteren auch eher für erfahrenere Freizeitkapitäne geeignet sind. Oder erleben Sie die Kanäle und Flüsse Frieslands auf einem Hausbooturlaub in den Niederlanden. Als ein besonderes Highlight für Naturliebhaber und Outdoorbegeisterte Urlauber gilt Polen mit der Masurischen Seenplatte, aber auch die Hausbootreviere Deutschlands sollten nicht unterschätzt werden.

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