Yachtcharter Havel

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Die Havel schlängelt sich von ihrer Quelle in der Mecklenburgischen Seenplatte Richtung Süden in großem Bogen an Berlin vorbei wieder nach Norden zur Elbe. Wer keinen Führerschein Binnen hat, kann sich für die Obere oder die Untere Havel entscheiden, auf denen Sie in weiten Gebieten führerscheinfrei fahren können. Bei der Oberen Havel können Sie auch die Mecklenburgische Seenplatte in Ihre Charter einbeziehen und von hier aus starten, sowie die Kleinseenplatte südlich der Großseen. Weitere Stützpunkte Richtung Berlin sind Fürstenberg und Zehdenick.
Zur Unteren Havel können Sie von Brandenburg oder Werder aus starten. Sie fließt danach zum Großteil durch einen Naturpark, bis Sie in die Elbe mündet. Seitenarme, in denen das Charterboot nicht fahren kann, können Sie paddelnd erkunden. Es lohnt sich auch, Fahrräder mitzumieten oder mitzubringen.

Klima: gemäßigt zwischen 10 und 20 Grad
Saison: Mai bis Oktober

Yachtcharter Havel

Ein Binnentörn auf der Havel im Osten Deutschlands bietet viele Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen Urlaub. Obwohl die Entfernung von der Quelle bis zur Mündung per Luftlinie nur knapp über 90 Kilometer beträgt, schlängelt sich der Fluss tatsächlich über 330 Kilometer durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt. Von der Mecklenburger Seenplatte bis zur Havel-Oder-Wasserstraße können Sie führerscheinfrei fahren. Danach erst wieder auf der Unteren Havel ab Brandenburg bis zur Mündung in die Elbe. Empfehlenswert sind Fahrräder an Bord für Ausflüge und auch zum Paddeln eignet sich die Havel hervorragend.

Obere Havel – Von der Seenplatte entlang herrschaftlicher Schlösser bis nach Berlin

Die Havel beginnt ihren Lauf von der Mecklenburger Seenplatte aus. Von den Stützpunkten hier können Sie die Oberseen mit einem Ausflug in die Obere Havel kombinieren. Starten können Sie zum Beispiel von Waren, Göhren-Lebbin oder Plau am See auf den Oberseen. Direkt am Ausgang der Havel aus der Müritz liegen die Stützpunkte Rechlin und Buchholz

Entdecken Sie südlich der Oberseen das Revier der Kleinseenplatte. Hier liegen sehenswerte Städte wie etwa Mirow mit seinem herrschaftlichen Schloss am Mirower See. Das Zentrum des Reviers ist aber Neustrelitz. Als das Herzogtum Mecklenburg-Strelitz im 18. Jhr. ausgerufen wurde, entstanden hier viele außergewöhnliche, schöne Bauten. Leider ist das Residenzschloss im Krieg zerstört worden, jedoch sind noch die Schlosskirche, das Parkhaus, Kavaliershaus, die Orangerie und weitere Nebenhäuser erhalten und lassen erahnen, wie prachtvoll das Schloss ausgesehen haben muss. Auch die Stadtkirche und das Rathaus am Marktplatz sind etwas Besonderes. Beim Spaziergang durch die Stadt werden Ihnen auch einige erhaltene Jugendstilbauten begegnen. Im Mai findet in Neustrelitz das Indie-Festival Immergut statt sowie die Festspiele im Schlossgarten und in der Orangerie. Biegen Sie die Havel in die Gegenrichtung von Neustrelitz ab, kommen Sie nach Rheinsberg, welches ebenfalls durch das Schloss bekannt ist, unter anderem durch Kurt Tucholskys gleichnamige Erzählung. Hier befindet sich dementsprechend auch das Kurt-Tucholsky-Museum, in dem man sich über sein literarisches Schaffen und seinen Lebensweg in wechselnden Ausstellungen informieren kann.

Folgen Sie der Oberen Havel gelangen Sie zu unserem nächsten Stützpunkt Fürstenberg, von dem aus Sie auch starten können. Hier befinden Sie sich im Naturpark Uckermärkische Seen und nur 80 Kilometer von Berlin entfernt. Auch hier ist das Barockschloss eine empfehlenswerte Sehenswürdigkeit. Im nahegelegenen Himmelpfort, eine Klosteranlage aus dem 15. Jahrhundert, können Eltern mit ihren Kindern das Weihnachtspostamt besuchen. Seit 1984 werden hier Briefe aus aller Welt an den Weihnachtsmann beantwortet. 2012 waren das fast 300.000 Briefe. Wer noch näher an Berlin losfahren möchte, kann auch von Zehdenick oder Hennigsdorf seine Charter starten. Die Obere Havel bringt Sie bis in die Hauptstadt Berlin, die Sie sich, wenn Sie einen Bootsführerschein haben, auch von Bord aus anschauen können.

Untere Havel – Potsdam, Brandenburg und viel Natur im Naturpark Westhavelland

Wenn Sie einen Urlaub auf der Unteren Havel planen, können Sie auch einen Aufenthalt in Berlin einplanen oder gleich von hier aus starten. Weitere Stützpunkte an der Unteren bzw. Mittleren Havel sind Brandenburg und Werder.

Nicht weit entfernt liegt schon die nächste Stadt, die einiges für Kulturinteressierte zu bieten hat. In Potsdam finden sich als ehemalige Residenzstadt der preußischen Könige mehrere bedeutende Schlossanlagen und schöne Parks, darunter das Schloss Sanssouci im Rokoko-Stil und der Neue Palais aus dem Barock.

Die Stadt Brandenburg ist umgeben von Wasser, sodass Sie sie auch mit dem Boot umrunden können. Der mittelalterliche Stadtkern besteht aus den drei Inseln Alstadt, Dominsel und Neustadt. Am Ufer der Innenstadt gibt es zahlreiche Bootsanleger, daher sollten Sie die Stadt auch auf einem Landgang entdecken. Hier gibt es auch viele Möglichkeiten, den Tag außerhalb des Bootes zu verbringen, wenn das Wetter mal nicht auf Sonne steht. Historische Sehenswürdigkeiten sind zum Beispiel der Dom St. Peter und Paul aus dem Mittelalter mit der berühmten Wagnerorgel und das Paulikloster mit dem Archäologischen Museum. Hier kann man die reiche Geschichte der Region sehen, die 130.000 Jahre zurückreicht. Steinwerkzeuge und andere Hinterlassenschaften der Neandertaler sind hier ausgestellt sowie jungsteinzeitliche Goldringe.
Immer wieder werden Sie Denkmäler für den berühmtesten Sohn der Stadt finden, Vicco von Bülow alias Loriot. Auf dem altstädtischen Markt können Sie auf der Loriotbank neben einer seiner ikonischen Figuren eine Pause einlegen, oder Sie lassen sich von den Waldmöpsen durch die Stadt führen.

Natürlich wird es nördlich von Brandenburg, wenn die Havel Richtung Elbe fließt. Zuerst öffnet sich die Havel hinter Brandenburg zum Plauer See (nicht zu verwechseln mit dem Plauer See auf der Mecklenburgischen Seenplatte). Nördlich von Havelsee schlängelt sich der Fluss durch grüne, idyllische Natur durch den Naturpark Westhavelland. Hier leben unter anderem Biber, Kraniche, Seeadler und Schwarzstörche. Gelegenheiten für Ausflüge im Naturpark bieten viele Wanderwege. Neben der Havel verläuft von der Quelle bis zur Mündung der Havelradweg, der sich auch für Touren anbietet.

Auf dem Weg kommen Sie durch die kleine Stadt Rathenow, das gleich mehrere interessante Sehenswürdigkeiten bereithält. Neben der historischen Altstadt aus dem Mittelalter finden sich am Platz der Jugend auch Gebäude im Stile des Bauhaus des Architekten Otto Haesler aus den 20er- und 50er-Jahren. Im Bismarckturm auf dem Rathenower Weinberg ist ein technisches Denkmal in Form eines besonderen Fernrohrs ausgestellt, das größte seiner Art, aus den 50er-Jahren. Im Industriemuseum sehen Sie, wofür Rathenow berühmt geworden ist: Rund 15.000 optische Instrumente, Brillen, wissenschaftliche Geräte und Maschinen machten sie Anfang des 19. Jahrhundert zur Optikstadt. Der kleine Ort Garz liegt in einem Altarm der Havel und mitten im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe. Umgeben von Auenlandschaften können Sie von hier aus per Rad die Gegend erkunden. Weitere Orte entlang der Havel im Naturpark sind zum Beispiel Premnitz und das Künstlerdorf Strohdehne.

Bevor die Havel in die Elbe mündet, kommen Sie an der Stadt Havelberg vorbei. Auf einem Stadtrundgang erleben Sie die über 1000-jährige Geschichte der Stadt mit Sehenswürdigkeiten wie dem Dom Sankt-Marien, dem Prignitz-Museum und der historischen Altstadtinsel. Von hier aus können Sie auch Ausflüge zu Pferd durch die Umgebung starten, denn Havelberg ist mit seinem noch heute stattfindenden größten Pferdemarkt Norddeutschlands auch als Pferdestadt bekannt.

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