Hausboote Benson

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Das Dorf Benson im mittleren Süden Englands und seine Umgebung gelten immer noch als eine Art Geheimtipp unter Hausbooturlaubern, da die Schönheit und Vielfältigkeit von Englands Natur und Wasserstraßen oftmals unterschätzt wird. Ländlich gelegen am Fuße der malerischen Chiltern Hills in South Oxfordshire führt Sie die Fahrt auf der Themse durch weite Grünlandschaften, Waldabschnitte, entlang opulenter Gärten und viktorianischer Architektur. Trotzdem befindet sich das Dorf aber nur 30 Flusskilometer südlich der berühmten Universitätsstadt Oxford. Oder es zieht Sie nach Südwesten in Richtung London zum nicht minder berühmten königlichen Windsor, geeignet für einen einwöchigen Trip von Benson aus. Es lohnt sich dabei auch, seine Augen nach den kleineren verträumten Dörfern und Städten wie Marlow oder Henley-Upon-Thames entlang der Themse offenzuhalten, die einen mit ihrem englischen Landschaftscharme verzaubern. Von Benson starten Sie daher ihren Hausbooturlaub entlang typisch englischer Landschaften, Städte und Dörfer, mit traditionsreichen Pubs an den Ufern und einer Route voller Geschichte und Geschichten.

Bei einem zweiwöchigen Hausbooturlaub können Sie auch Ausflüge in die Metropole London machen, jedoch können Sie mit dem Hausboot leider nicht in die Stadt hineinfahren, zugelassen ist meist bis Kingston-upon-Thames, welches aber bereits ein Stadtteil im Südwesten Londons ist. Von hier aus sind es etwa 45 Minuten mit der Bahn bis zum Zentrum.

Die Fahrbedingungen auf der Themse sind einfach, sodass sich ein Hausbooturlaub auch für Anfänger und Familien anbietet. In England können Sie auch ohne Sportbootführerschein ein Hausboot mieten. Die Schleusen auf der Strecke sind elektrisch betrieben, teilweise mit Schleusenwärter, teilweise dürfen Sie sie selber bedienen. An den Schleusen kann es zur Hochsaison zu Wartezeiten kommen.

Alternativ können Sie auch von Chertsey aus starten, welches näher an Windsor und London liegt. 

Klima: maritim mit Temperaturen von 13 bis 22 Grad
Saison: April bis Oktober

Hausboote Benson

Benson ist ein idealer Startpunkt für einen Hausbooturlaub mit entspannten Bedingungen. Die Themse weist eine schwache Strömung auf und es liegen verhältnismäßig wenig und leicht passierbare Schleusen, teils mit Schleusenwärter, teils zum Selberbedienen. Einst eine wichtige Handelsroute findet hier heute bis auf wenige Ausnahmen keinerlei Berufsschifffahrt mehr statt und die Themse bleibt den Hausbooten überlassen. Insgesamt garantiert dieses Revier also einen stressfreien und langsamen Hausbooturlaub, auf dem man Entschleunigung in dem beeindruckenden landschaftlichen Südosten Englands findet, ohne sich direkt in die Touristenmassen zu begeben. Viele öffentliche oder direkt in der Natur gelegene Liegeplätze laden zum Anlegen und zu ausgiebigen Landgängen ein. Trotzdem liegen auch städtische Highlights wie Oxford und Windsor auf der Route.

Benson ist wegen seiner einfachen Fahrbedingungen somit auch für Anfänger und Familien geeignet. Auf der Themse können Sie außerdem führerscheinfrei ein Hausboot mieten. Man muss sich freilich auf das durchaus wechselhafte englische Wetter einstellen, wobei der Südosten immer noch zu den wärmsten Regionen Englands mit Temperaturen um die 20°C gehört und an manchen Sommertagen sogar 30°C erreicht. 

Anfahrt: Um nach Benson zu gelangen, reist man am besten mit dem Flugzeug zum London Heathrow oder Gatwick. Von London Heathrow muss man noch eine 50-minütige Taxifahrt mit einplanen, um ins 61 km entfernte Benson zu gelangen. Von Gatwick aus braucht es eine 90-minütige Taxifahrt, um die 120 km nach Benson zurückzulegen. Wenn man sich doch dafür entscheidet, mit dem PKW nach England zu reisen, kann man von Calais aus die Fähre über den Ärmelkanal nach Dover nehmen, was aber sehr zeitintensiv ist und man mindestens einen halben Tag an Anreise  dazurechnen sollte. Alternativ bietet es sich dann an, mit dem PKW den Shuttle Service durch den Eurotunnel wahrzunehmen, mit dem man in nur 35 Minuten Folkestone im Vereinten Königreich erreicht. Von dort aus sind es dann noch 205 km nach Benson.

Benson und die Chiltern Hills

Die kleine verschlafene Gemeinde Benson, früher Bensington, im Südosten Englands hat über 4700 Einwohner und liegt direkt am Ufer des Royal Rivers, der Themse. Benson ist umgeben von weiten Weiden-, Hügel- und Ackerlandflächen sowie wunderschönen grünen Landschaftsstrichen und den Chiltern Hills. Kleine typisch englische Dörfer, Cottages und Bauernhöfe zieren hier ebenfalls das Ufer des zweitlängsten Flusses des Landes.

Benson kann auf eine bewegte Vergangenheit als ein wichtiger Schauplatz des englischen Bürgerkriegs im 17. Jhr. zurückblicken. Zeugnisse aus dieser Zeit kann man auch noch heute am Bild des Dorfes erkennen. Vor allem das Gerichtsgebäude sticht hierbei heraus, in welchem King Charles der Erste Gerichtsverhandlungen während des Bürgerkrieges abgehalten hat.
In Benson findet man als Hausbooturlauber auch eine hervorragende Infrastruktur vor. Im Dorf bieten Läden und Supermärkte genug Versorgungsmöglichkeiten für den Start einer jeden Flusskreuzfahrt. Die Marina, der Benson Waterfront Park, kann neben ausreichenden Bootsanlegestellen auch mit einem schönen Aktivangebot punkten, ein Restaurant und Café gibt es hier ebenfalls.

Durch die Nähe zu den Chiltern Hills bietet Benson den idealen Startpunkt, um tiefer in das ländliche England einzutauchen. Von den kleinen Dörfern wie Watlington am Fuße der Chiltern Hills aus, können Sie auf den dortigen Routen die Umgebung auch wandernd entdecken. Alternativ kann man sich auch auf eine Fahrradtour durch das wunderschöne Land der Chiltern Hills begeben. Auf der Detailseite der Hausboote sehen Sie unter den Extras, bei welchem Boot Sie Fahrräder, auch Kinderfahrräder, dazumieten können. Auch für Angler ist die Region attraktiv.

Eine Besonderheit der Region um die Themse sind auch die vielen Pubs an den Ufern, in denen man für einen Zwischenstopp wunderbar einkehren kann, um die kulinarischen Besonderheiten der Gegend- Ale, Fisch und Meeresfrüchte- zu probieren. Während eines Hausbootstrips entdeckt man viele kleine und verträumte Orte und Städte an den Ufern. Vor allem an den stillen Uferabschnitten vergisst man, einmal angelegt, schnell die Zeit. Die lebendige Tier- und Pflanzenwelt mit Eisvögeln, Bussarden, Enten und Gänsen, der man immer mal wieder während einer Flusskreuzfahrt begegnet, bereichert diese Atmosphäre noch mehr.

Von Benson aus können Hausbooturlauber auf zwei verschiedene Routen aufbrechen – flussaufwärts Richtung Oxford und flussabwärts Richtung London.

Stromaufwärts Richtung Oxford – Natur und Historie entlang der Themse

Eine Woche: Benson – Oxford – Benson – Wallingford – Goring-Gap-Tal – Goring – Henley-Upon-Thames – Reading – Benson

Auf der Strecke stromaufwärts Richtung Oxford wird man von kleinen Kirchendörfern Abington und Dorchester-Upon-Thames und der schönsten Natur Oxfordshires in Empfang genommen. Die Dörfer sind wahrlich schöne Orte für einen Zwischenstopp, um sich am Ufer eine kleine Auszeit von der Fahrt in schönster Idylle zwischen Dorfkirchen und Cottages zu nehmen.

Nach sechs Stunden reiner Fahrzeit erreicht man dann schließlich mit Oxford, die „city of dreaming spires” (die Stadt der Träumenden Türme). Die Hauptstadt der Grafschaft Oxfordshire entzückt mit einem lebendigen Mix aus Kultur und Geschichte, was vor allem an der weltbekannten Universität liegt. Die Oxford-Universität, die sich aus vielen einzelnen Colleges zusammensetzt, prägt das gesamte Stadtbild entscheidend durch ihre anziehenden historischen Gebäude. Viele der Bauwerke  stehen der Öffentlichkeit offen und es ist absolut lohnenswert, sich ein Bild von diesen beeindruckenden Ensemble zu machen. Zu den Highlights zählen hierbei das Radcliffe Camera, einem neo-klassizistischen Rundbau, der zu der Bodleian Library, einer seit 1602 existierenden Bibliothek, gehört. Während Touristen zur Radcliffe Camera leider keinen Zutritt haben, kann die Bodleian-Bibliothek besichtigt werden. Sie und weitere Gebäude der Universität wurden sogar als Drehort für die Harry-Potter-Filme verwendet. Besonders empfehlenswert sind die von Studenten und Studentinnen geführten Walking Tours durch Oxford und über das Universitätsgelände, auf denen man viel Interessantes über Oxford in Erfahrung bringen kann. Für große und kleine Harry-Potter-Fans gibt es auch spezielle Touren zu den Drehorten mit deren Hintergrundgeschichten.

Nicht nur das Universitätsgelände zeichnet Oxfords historisches Stadtbild, sondern auch Orte wie das Oxford Castle & Prison. Das leider etwas verfallene Schloss aus dem 11. Jhr. zählt zu den beliebten touristischen Attraktionen der Stadt und gibt zugleich ein faszinierendes Abbild über die Geschichte Oxfords ab. Zu dem Schloss zählen sowohl das Gefängnis als auch die 900 Jahre alte Krypta, die man beide besuchen kann. Wenn man schon einmal beim Oxford Castle ist, dann lohnt es sich, die Stufen des Saxon St George’s Tower zu erklimmen, um das volle Panorama der Stadt und des Umlands erblicken zu können.
Kulturell kann Oxford mit seinen Kunst- und Kulturgütersammlungen aus der ganzen Welt glänzen, die man neben kleineren Galerien insbesondere im Ashmolean Museum und im Modern Art Oxford bestaunen kann. Nach dem ganzen Sightseeing findet man Entspannung im schon seit 1621 existierenden botanischen Garten oder in den vielen kleineren Wiesen und Parks auf dem Gelände der Universität und in Ufernähe der Themse.

„Very British” geht es auch mit der „Tea-Time”-Kultur in Oxford weiter, der man bei Tea und Scones in den unzähligen Cafés wie dem Grand Café oder im seit 1774 existierenden Covered Market frönen kann. Genauso britisch geht es auch weiter, wenn man in die unzähligen Pubs der Stadt einkehren möchte. Die Pubkultur kann in Oxford auf eine lange Tradition zurückblicken, mit Lokalen, die teilweise sogar aus dem 13. Jhr. stammen und sehr geschätzt sind für ihr gutes Angebot.

Aber nicht nur an Land ist Oxford ein schmuckes Highlight, sondern der besondere Charme Oxfords beginnt schon vom Wasser aus. Besonders empfehlenswert ist es, sich auf einem Punt, einem kleinen Flusskahn auf dem River Cherwell im Osten Oxfords treiben zu lassen. Wahlweise kann man sich auch auf einem edwardischen Flussboot auf dem Universitäts-Regatta-Parcours die Themse hinunter begeben und den alten Glanz der Stadt – die uralte Folly-Brücke, Christchurch College und Meadows sowie die Ruderhäuser der Universität – vom Wasser aus erblicken.

Flussabwärts der Themse – atemberaubende Natur, royaler Glanz und englisches Landleben

Eine Woche: Benson – Goring-Gap-Tal – Goring – Henley-Upon-Thames – Windsor – Cliveden House – Reading – Wallingford – Benson

Zwei Wochen: Benson – Goring-Gap-Tal – Goring – Henley-Upon-Thames – Windsor – Chertsey – Kingston-Upon-Thames (mit Tagesausflügen nach London) – Eton – Cliveden House – Reading – Wallingford – Benson

Wenn man sich von Benson aus für einen einwöchigen Hausboottrip flussabwärts in Richtung Windsor entscheidet oder von Oxford wieder zurück die Gegend südlich von Benson bis Henley-Upon-Thames einbezieht, dann passiert man, schon lange bevor die Themse die Hauptstadt des Vereinten Königreichs erreicht, einige der schönsten Orte und Landschaften im Herzen Englands. Die kunstvoll hergerichteten Gärten der Herrenhäuser an den Ufern der Themse nahe Goring oder das Goring Gap bereiten eine herrliche Atmosphäre.

Bevor man durch das Goring Gap fährt, passiert man zunächst mit Wallingford die Heimat der berühmten Schriftstellerin Agatha Christie. Das Wallingford Museum widmet ihr eine eigene Ausstellung, in der man mehr über das wohlgehütete Privatleben der „Queen of Crime“ erfahren kann. Ein Zwischenstopp in Wallingford lohnt aber auch für Nicht-Krimi-Fans, um in den Straßen, die von den unzähligen kleinen inhabergeführten Geschäften, Cafès, Märkten und Restaurants gefüllt sind, zu flanieren und einen Gang auf der unverkennbaren Wallingford Bridge aus dem 14. Jhr. zu machen.

Weiter flussabwärts auf der Themse, in 8 km Entfernung, passiert man nun dann das Goring-Gap-Tal. Diese Talenge bietet den Hausbootkapitänen ein einzigartiges Naturpanorama, das von Höhenzügen, Buchen und Eichenwäldern gesäumt wird. Auf der linken Uferseite befinden sich die Chiltern Hills und die Felder der Berkshire Downs auf der rechten Uferseite.

Nachdem man das Goring Gap durchquert hat, erreicht man nun das gemütliche Dorf Goring, Südenglands Dorf des Jahres 2010, das von den für die Region typischen Cottages und einzelnen viktorianischen Wohnhäusern, die von Efeu und Rosenstöcken geschmückt werden, gezeichnet ist. Ein Geheimtipp soll der Pub „The Catherine Wheel” sein, der schon oftmals für sein Ale und Bier ausgezeichnet wurde.

Sobald man das Goring Gap und Goring verlassen hat, geht es weiter auf der von tollen Landschaften und Wiesen gesäumten Themse in Richtung Südosten. Nach einer etwa 13 km langen Bootsfahrt erreicht man die Stadt Reading, die am Zusammenfluss der Flüssen Kennet und Themse liegt. Die Studentenstadt ist mit seinen über 160.000 Einwohnern ziemlich abwechslungsreich, sodass es einiges zu entdecken gibt. Von Shopping in der Broad Street oder in den beiden Shoppingcenter über Prachtgebäude wie der Reading Town Hall oder der Reading Abbey bis hin zu den Forbury Gardens, in Readings Stadtbild konzentriert sich Geschichte, Entspannung und Kultur in einer schönen und dynamischen Art und Weise.

Nachdem man Reading verlassen hat, ist man auch schon fast in Windsor angekommen, es wartet auf die Hausbootkapitäne nur noch ein letztes Highlight auf dieser Route. Während man sich wieder weiter in Richtung Windsor auf der Themse begibt, kann man sehen, dass sich die Ufer mit jeder zurückgelegten Meile wandeln. Es tauchen nun einige schmucke Wochenendhäuser mit gepflegten englischen Gärten an den Ufern der Themse auf, während man auch noch von einigen Ausläufern der Chiltern Hills begleitet wird. Nach etwa 9 km in nordöstlicher Richtung passiert man mit Henley-Upon-Thames einen Ort, der für seine jährlich stattfindende Henley-Royal-Regatta bekannt ist. Der seit dem 19. Jahrhundert dort stattfindende Wettbewerb versammelt seither die besten Ruderer und Ruderinnen des Landes auf der berühmten Strecke Henley-Reach. Aber auch darüber hinaus weiß Henley-Upon-Thames als gregorianische Marktstadt, die sogar vom „The Times Magazine” zu einem der schönsten Kleinstädte im Süden Englands ernannt wurde, mit seinen wunderschönen Parks, monumentalen Bauten und einem gemütlichen Flair in der Innenstadt zu verzaubern.

Wenn man Henley-Upon-Thames verlässt, steht nur eine letzte größere Etappe nach Windsor an. Weiter der Themse folgend, etwa 18 km flussabwärts, passiert man noch weitere schöne und idyllische Orte wie Marlow. In weiter Ferne können Hausbooturlauber nun schon die Silhouette von Windsor Castle erkennen. Die Burg wurde 1066 von William dem Ersten erbaut und ist die älteste, immer noch bewohnte Burg der Welt, in der Teile der Royal Family ihre Sommerzeit verbringen. Ein Besuch des Windsor Castles ist somit besonders empfehlenswert, da es eine faszinierende und einzigartige Zeitreise bietet, auf der man sich auf die Spuren von Englands Monarchie begeben kann. Neben dem historischen Glanz des Schlosses kann man in der Innenstadt Windsors zwischen den kleinen feinen Cafès, Restaurants und Geschäften die Seele baumeln zu lassen. Fußläufig lässt sich auch noch Eton auf der anderen Seite der Themse erreichen, das bekannt für das Eton College ist, oder man fährt etwas außerhalb in den Windsor Great Park.

Für Hausbooturlauber und Hausbooturlauberinnen, die von der Themse noch nicht genug haben und für einen Urlaub auch zwei Wochen bei vier Stunden Fahrzeit pro Tag einplanen können, bietet es sich an, von Windsor aus weiter bis nach Kingston-Upon-Thames zu fahren, das bereits ein Stadtteil von London ist, und per Bahn Tagesausflüge in die Stadt zu machen. Die Themse wird auf diesem Weg verkehrsreicher, aber nicht weniger schön.

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