FAQ und Länderliste zum Coronavirus (Stand 23.06.2021)

Disclaimer

Die Inhalte dieser Webseite wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen. Eine rechtliche Einschätzung kann nicht gegeben werden, diese muss gesondert eingeholt werden.

 

*** Neu:

Griechenland und Kontinentalfrankreich keine Risikogebiete mehr (21.06.2021)

Kroatien: gesamt Kroatien – mit Ausnahme der Gespanschaften Medimurje und Varazdin – gilt nicht mehr als Risikogebiet (14.06.2021)

Niederlande: keine Testpflicht und Quarantäne mehr bei der Einreise für Deutsche und Österreicher (10.06.2021)

Rückreise: Erleichterungen für Geimpfte, Genesene und Negativ-Getestete. Für genauere Informationen klicken Sie hier auf Rückreisebedingungen. ***


In unserer
Liste mit Ländern, die häufig von unseren Kunden bereist werden, finden Sie die aktuellen Einreisebedingungen für Ihr Zielland. Weiterhin finden Sie anschließend die Rückreisebedingungen anhand dreier Karten mit den Einstufungen der Länder durch Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie die aktuellen Bestimmungen für die Rückreise nach Deutschland. Außerdem finden Sie Links zu Onlineregistrierungen und zur entsprechenden Seite des Auswärtigen Amtes, die Ihnen die aktuellsten Informationen zu Reise- und Sicherheitshinweisen zeigen.

In unserem FAQ für 1a-Kunden finden Sie verschiedene Szenarien in der Coronasituation und was das für Charterer bedeutet.  

Wir von 1a Yachtcharter verfolgen die Entwicklung in Deutschland und in den Reiseländern und kontaktieren Sie nochmals vor Reisebeginn, um den Stand und die Möglichkeiten für Ihre Buchung mit Ihnen zu besprechen. Wir werden die Veränderungen regelmäßig in der Liste aktualisieren. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

Ihr Team von 1a Yachtcharter

 

Inhalt:

A. Länderliste – womit muss ich in meinem Reiseland zurzeit rechnen?

  1. Einreisebedingungen in das Charterland
  2. Rückreisebedingungen für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

B. FAQ für 1a-Kunden zum Coronavirus

  1. Ich habe bereits gebucht und meine Charter findet in den kommenden 4 Wochen statt.
  2. Mein Reiseantritt findet nicht in den nächsten 4 Wochen statt.
  3. Ich plane, eine Charter für 2021 zu buchen. Was sind meine Möglichkeiten.

C.  Wie ist die rechtliche Situation bei Charterverträgen in der aktuellen Lage?

 

A. Länderliste – womit muss ich in meinem Reiseland zurzeit rechnen?

Europa: Womit muss ich zurzeit rechnen? (Stand 23.06.21)

Im Folgenden finden Sie Bestimmungen, die jetzt aktuell gelten. Wie die Bestimmungen nach den von den Regierungen gesetzten Fristen sein werden, können wir noch nicht sagen. Hier müssen wir auf die Entscheidungen der Regierungen warten. Sobald diese gefallen sind, informieren wir Sie hier und unsere Kunden, deren Start bald ansteht, per Mail. 

Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt (AA) gegeben. Wenn Sie unten in der Liste auf den Button beim jeweiligen Land klicken, gelangen Sie zur entsprechenden Seite für Reise- und Sicherheitshinweise des Landes auf der Seite des Auswärtigen Amtes. In die Liste haben wir nur die Länder aufgenommen, in die die meisten unserer Kunden in dieser Saison reisen. Weitere können Sie in der Länderübersicht des AA abrufen.

1. Einreisebedingungen in das Charterland

Klicken Sie auf Ihr Zielland für die Einreisebedingungen:
Dänemark
  • Einreise:
    • Testpflicht: Die Einreise nach Dänemark ist nun aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auch ohne triftigen Grund wieder möglich. Dafür wird bei Einreise ein Antigen- oder PCR-Test benötigt, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Alle Reisenden müssen nach 24 Stunden einen weiteren PCR-Test machen. Kinder unter 15 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Ab 26. Juni soll wieder ein regulärer Urlaub möglich sein, genauere Informationen sind noch nicht bekannt. Kinder unter 15 Jahren sind von der Testpflicht befreit.
    • Ausnahmen Geimpfte und Genesene: Reisende mit einem Genesenen- oder Impfnachweis sind von der Test- und Quarantänepflicht ausgenommen. Dies gilt ebenso für die Einwohner Schleswig-Holsteins, die bei Einreise lediglich einen negativen PCR- oder Antigen-Test benötigen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. 
    • Reisende aus Deutschland, Österreich und Teile der Schweiz können ohne Quarantäne nach Dänemark einreisen, da sie in die Kategorie gelb eingestuft sind. Die Kategorien werden jede Woche aktualisiert. Wer nicht in diese Kategorie fällt, muss sich nach Ankunft in eine 10-tägige Quarantäne begeben, aus der man sich nach 4 Tagen freitesten kann. 
  • Vor Ort:
    • Dänemark will bis August schrittweise öffnen, abhängig vom Infektionsgeschehen. Freizeiteinrichtungen können mit einem Impfnachweis oder negativen Testergebnis, das nicht älter als 72 Stunden sein darf, besucht werden. Geschäfte und Einkaufszentren sind mit Einschränkungen geöffnet. Ebenso sind Restaurants, Bars und Cafés wieder geöffnet, für den Besuch ist eine Tischreservierung und ein Impfnachweis bzw. negatives Testergebnis notwendig.
    • In Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Maskenpflicht.
    • In der Öffentlichkeit soll zu Personen aus anderen Haushalten zwei Meter Abstand gehalten werden.
  • Einstufung des RKI für die Rückreise: Die Region Süddänemark gilt nicht mehr als Risikogebiet. Der Rest Dänemarks bleibt Risikogebiet. Details zur Rückreise finden Sie unter Rückreisebedingungen.
Auswärtiges Amt: Dänemark
Deutschland
  • Vor Ort: 
    • In Mecklenburg-Vorpommern ist das Chartern möglich, wenn die 7-Tage-Inzidenz im Bundesland unter 100 liegt. Voraussetzungen sind
      • Negatives Testergebnis oder Geimpften- bzw. Genesenennachweis: Zum Check-In wird ein negatives Antigen-Testergebnis benötigt, nicht älter als 24 Stunden.  Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren sowie Geimpfte und Genesene mit Nachweis.
      • Kontaktbeschränkungen: Bis zu 30 Personen, Kinder unter 14 Jahren sowie Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.
    • In Schleswig-Holstein dürfen Boote gechartert werden, wenn der Inzidenzwert im Kreis unter 100 bei fünf Tagen in Folge liegt. Voraussetzung fürs Chartern sind
      • Negatives Testergebnis oder Geimpften- bzw. Genesenennachweis: Für den  Check-In wird ein PCR- oder auch Antigen-Test (wenn er an offiziellen Stellen gemacht worden ist) benötigt. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden vor Reiseantritt sein. 
      • Personenbegrenzung: Maximal 10 Personen, keine Haushaltsbegrenzung. Kinder unter 14 Jahren sowie Geimpfte und Genesene zählen nicht mit.
    • In Brandenburg ist das Chartern ab einem Inzidenzwert von unter 100 bei fünf Tagen in Folge wieder zugelassen. Voraussetzung fürs Chartern sind
      • Nur bei einem Inzidenzwert über 20 negatives Testergebnis oder Geimpften- bzw. Genesenennachweis notwendig: Zum Check-In wird ein negatives Antigen-Testergebnis (nicht älter als 24 Stunden) benötigt, wenn der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt über 20 liegt, darunter ist kein Test notwendig. Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren sowie Geimpfte und Genesene mit Nachweis.
      • Keine Haushaltsbegrenzung mehr
  • Rückreise innerhalb Deutschlands: Für innerdeutsche Reiserückkehrer gibt es keine Quarantänepflicht.
Frankreich
  • Einreise:
    • Die Einreise ist möglich, es muss mit Grenzkontrollen gerechnet werden. Während der nächtlichen Ausgangssperre darf nicht gereist werden.
    • Testpflicht: Bei der Einreise ist grundsätzlich ein negativer Antigen- oder PCR-Test vorzuweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Außerdem muss eine Erklärung zur Symptomfreiheit abgegeben werden. Kinder unter 11 Jahren sind von der Testpflicht befreit. 
    • Ausnahme Geimpfte und Genesene: Geimpfte, deren finale Impfung 14 Tage zurückliegt und über einen Nachweis darüber verfügen, sind befreit von der Testpflicht. Der Impfstoff muss in der EU zugelassen sein. Ebenso Genesene, die über einen entsprechenden Nachweis verfügen, dass sie innerhalb der letzten 6 Monate eine COVID-Infektion gehabt haben. Beide benötigen darüber hinaus eine Erklärung zur Symptomfreiheit.
  • Vor Ort:
    • Keine Ausgangssperre mehr zwischen 23 und 6 Uhr, in dieser Zeit sind daher auch Reisen wieder möglich.
    • Restaurants dürfen unter Auflagen im Außen- und Innenbereich bedienen.
  • Einstufung des RKI für die Rückreise: Gesamt Kontinentalfrankreich sowie die französischen Übersee-Departments Martinique und Saint-Barthélemy gelten nicht mehr als Risikogebiete. Details für die Rückreise finden Sie unter Rückreisebedingungen.
Auswärtiges Amt: Frankreich
Griechenland
  • Einreise:
    • Onlineregistrierung: Alle Reisende müssen sich spätestens 24 Stunden vor Abreise über die Webseite der griechischen Zivilschutzbehörde anmelden: https://travel.gov.gr/#/. Die Webseite ist auf Englisch und Deutsch verfügbar. Die Reisenden bekommen dann per Email oder auf das Handy einen QR-Code, der am Flughafen gecheckt wird. Hier entscheidet sich auch, ob der Reisende sich einem weiteren Test unterziehen muss. Falls ja, muss sich der Reisende bis zum Ergebnis 24 Stunden in Selbstisolation begeben, eine Weiterreise zum Zielort ist aber erlaubt.
    • Testpflicht: negativer Antigen oder PCR-Test eines anerkannten Testlabors aus dem Abreiseland. Der Antigen-Test darf nicht länger als 48 Stunden zurückliegen, der PCR-Test nicht länger als 72 Stunden. Die Bescheinigung wird in deutscher und englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer akzeptiert. Kinder unter 6 Jahren sind von der Testpflicht befreit.
    • Ausnahme Geimpfte: Vollständig Geimpfte, deren finale Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt, können ohne Test einreisen. Der Impfnachweis muss den vollständigen Namen des Reisenden, den Impfstoff und die Anzahl der Impfungen sowie den ärztlichen Stempel enthalten. Trotzdem kann es vorkommen, dass bei Einreise in Einzelfällen kostenlose COVID-19-Schnelltests durchgeführt werden.
    • Ausnahme Genesene: Genesene brauchen einen Nachweis, dass sie innerhalb der letzten neun Monate vor der Einreise von einer Covid-19-Infektion genesen sind. Die Bescheinigung muss von einer Behörde oder einem zertifizierten Labor ausgestellt sein. Ersatzweise ist eine Bescheinigung eines zertifizierten Labors oder einer Behörde über einen positiven PCR-Test mit Vermerk über die Genesung von einer zwischen zwei und neun Monaten zurückliegenden Infektion ausreichend.
    • Die Quarantäne von 7 Tagen entfällt für EU- und Schengenbürger, wenn sie auf direktem Luftweg über die internationalen Flughäfen einreisen oder auf dem Landweg über die Grenzstellen Evzoni (Nordmazedonien), Nymphaea (Nymfaia), Ormeni und Promachonas (Bulgarien) und Mavromati (Albanien)
  • Vor Ort:
    • Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 0:30 bis 5 Uhr.
    • Restaurants, Cafés und Bars dürfen im Außenbereich bewirten.
    • In geschlossenen Räumen sowie öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Maskenpflicht.
  • Einstufung des RKI für die Rückreise: Griechenland ist kein Risikogebiet mehr. Details für die Rückreise finden Sie unter Rückreisebedingungen.
Auswärtiges Amt: Griechenland
Italien
  • Einreise:
    • Quarantäne entfällt für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Innerhalb Italiens können Reisen zwischen den Regionen je nach Einstufung der Region eingeschränkt werden. Eine interaktive Karte zeigt die aktuelle Einstufung. Reisen zwischen „gelb“-markierten Regionen sind möglich, was zurzeit auf alle Regionen zutrifft. Personen mit einer „Grünen COVID-19-Bescheinigung“ (für Geimpfte, Genesene und Getestete) dürfen sich uneingeschränkt zwischen allen Zonen bewegen. Zertifikate anderer EU-Staaten sind dieser Bescheinigung gleichgestellt.
    • Onlineregistrierung: Die Einreise ist generell per Online-Formular anzumelden. 
    • Testpflicht: negativer Antigen- oder PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Von der Testpflicht sind nur Kinder unter 2 Jahren ausgenommen.
    • Transit: Der Transit durch Österreich und die Schweiz nach Italien ist möglich. Hierfür sind die Transitbestimmungen der beiden Länder zu beachten: Durch Österreich muss der Transit ohne Zwischenstopp passieren. Durch die Schweiz ist der Transit möglich, wenn die Einreise in den Ziel- oder weiteren Transitstaat gesichert ist. In Italien sind Autofahrten als Tourist während der nächtlichen Ausgangssperre nicht erlaubt. 
  • Vor Ort:
    • Keine Ausgangssperre mehr zwischen 24 und 5 Uhr, in dieser Zeit sind daher auch Reisen wieder möglich.
    • Sitzt mehr als 1 Haushalt im Auto, gilt die Maskenpflicht auch hier und es dürfen maximal nur 3 Personen im Auto sitzen.
    • Italien ist in drei Zonen aufgeteilt, je nach Lage ist hier das Verlassen der Wohnung nur aus bestimmten Gründen erlaubt (rot) oder man darf sich nur innerhalb des Ortes bewegen (orange) oder bei guter Lage können auch Restaurants im Außenbereich bedienen und Theater, Kinos und Konzerthallen dürfen mit eingeschränkten Besucherzahlen öffnen (gelb). Eine interaktive Karte zeigt die aktuelle Einteilung.
  • Einstufung des RKI für die Rückreise: Italien ist kein Risikogebiet mehr. Details für die Rückreise finden Sie unter Rückreisebedingungen.
Auswärtiges Amt: Italien
Kroatien
  • Einreise:
    • Die Einreise nach Kroatien ist möglich. Über die Bestimmungen informiert die kroatische Regierung auch auf Deutsch auf ihrer Corona-Einreise-Seite.
      • Onlineregistrierung: Unter Entercoatia müssen die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer des Aufenthalts in Kroatien hinterlassen werden.
      • Testpflicht: negativer Antigen- oder PCR-Test. Der Antigen-Test darf bei der Einreise nicht älter als 48 Stunden sein, der PCR-Test nicht älter als 72 Stunden. Kinder unter 7 Jahren sind von der Testpflicht befreit.
      • Ausnahme: Geimpfte, bei denen die zweite Dosis mehr als 14 Tage zurückliegt. Eine Impfbescheinigung muss das bestätigen. 
      • Ausnahme: Genesene, die belegen können, im vergangenen halben Jahr eine COVID-19-Erkrankung überstanden zu haben. Erforderlich ist die Vorlage eines positiven PCR- oder Antigen-Schnelltests, der bestätigt, dass sich die Person von einer SARS-CoV-2-Virusinfektion erholt hat, wobei der Test in den letzten 180 Tagen durchgeführt wurde und älter als 11 Tage ab dem Datum der Ankunft am Grenzübergang ist oder gegen Vorlage eines ärztlich ausgestellten Zertifikats, das bestätigt, dass sich die Person von der SARS-CoV-2-Virusinfektion erholt hat.
    • Transit durch Slowenien und Österreich:
      • Slowenien:
        Reisende aus Deutschland dürfen jederzeit durch Slowenien fahren, wenn sie dies innerhalb von 12 Stunden tun. Kurze Stopps zum Tanken oder Toilettengänge sind nicht ausdrücklich verboten.
        Für die Einreise darf die Landgrenze zwischen Slowenien und Österreich nur über die Autobahnübergänge Karawankentunnel und Spielfeld sowie über die Grenzstelle Loibltunnel, Bad Radkersburg und Sicheldorf passieren. Für eine Durchreise durch Slowenien auf dem Landweg stehen zeitweise neben den o.g. Grenzübergangstellen auch folgende weitere Grenzübergangsstellen in Österreich zur Verfügung: Grablach, Lavamünd, Spielfeld (Landstraße), Mureck, Langegg und Bonisdorf.
        Zu Kroatien sind alle Grenzübergangsstellen slowenienseitig geöffnet.
      • Österreich:
        Reisende aus Deutschland, die aus Kroatien zurückkehren, müssen Österreich ohne Zwischenstopp durchqueren. Ausnahmen gibt es bei Autopannen sowie für ein kurzes Tanken und einen Toiletten-Besuch.
  • Vor Ort:
    • Cafés haben zurzeit nur im Außenbereich geöffnet, Restaurants auch im Innenbereich.
    • Es besteht eine Mundschutzpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und im Freien, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
    • Strände sind zugänglich, jedoch sind Zugangsbeschränkungen und Auflagen zu beachten.
  • Einstufung des RKI für die Rückreise: Nur noch die Gespanschaften Medimurje und Varazdin sind Risikogebiete, der Rest von Kroatien ist kein Risikogebiet mehr. Details für die Rückreise finden Sie unter Rückreisebedingungen.
Auswärtiges Amt: Kroatien
Niederlande
  • Einreise:
    • Quarantäne entfällt für Reisende aus Deutschland und Österreich, da sie nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft werden. Reisende aus Hochrisikogebieten müssen sich nach Einreise für 10 Tage in Quarantäne begeben, die auch in Ferienunterkünften verbracht werden kann. Am fünften Tag kann ein Covid-19-PCR-Test gemacht werden. Ist das Ergebnis negativ, kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden.
    • Testpflicht entfällt für Reisende aus Deutschland und Österreich, da sie nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft werden. Reisende aus Hochrisikogebieten (ab 13 Jahren) müssen beim Einchecken einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Für Reisende per Zug, Bus oder Schiff gilt die Ankunft in den Niederlanden. Trotz des Tests gilt die Quarantänepflicht.
    • Formular: Flugreisende aus allen Ländern müssen vor Reiseantritt ein Gesundheitsformular ausfüllen und bei sich führen.
  • Vor Ort:
    • Geschäfte dürfen wieder Kunden ohne Terminvereinbarung empfangen. 
    • Restaurants und Cafés sind von 6 bis 22 Uhr geöffnet.
    • Man darf sich mit maximal vier Personen aus verschiedenen Haushalten treffen.
    • Im öffentlichen Nahverkehr besteht landesweit eine Maskenpflicht.
    • Ansonsten ist den Niederländern die Einhaltung des Abstands von 1,5 Metern wichtig. 
  • Einstufung des RKI für die Rückreise: Die Provinzen Friesland, Groningen und Zeeland sind keine Risikogebiete mehr. Der Rest der Niederlande bleibt Risikogebiet. Details zur Rückreise finden Sie unter Rückreisebedingungen.
Auswärtiges Amt: Niederlande
Polen
  • Einreise:
    • Negativ-Getestete und Geimpfte müssen nicht in Quarantäne: Nach der Einreise gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht, von der sich Bürger aus dem Schengenraum freitesten können. Der Antigen- oder PCR-Test darf nicht früher als 48 Stunden vor Einreise durchgeführt werden. Ausgenommen von der Quarantäne sind Reisende, die einen Genesenen- oder Impfnachweis vorlegen können oder bereits ein negatives Testergebnis in englischer Sprache bei Einreise mitbringen. 
  • Vor Ort: 
    • Restaurants dürfen im Außenbereich bedienen.
    • Einkaufszentren und Museen sind unter Auflagen wieder geöffnet.
  • Einstufung des RKI für die Rückreise: Polen gilt nicht mehr als Risikogebiet, Rückreisende sind von der Melde-, Test- (außer beim Rückflug) und Quarantänepflicht befreit. Details für die Rückreise finden Sie unter Rückreisebedingungen.
Auswärtiges Amt: Polen
Portugal
  • Einreise: 
    • Quarantäne entfällt: Die Einreise nach Portugal ist für EU- und Schengenstaaten, deren 14-Tage-Inzidenz unter 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, ohne triftigen Grund und ohne Quarantäne möglich.
    • Testpflicht: negativer Antigen- oder RT-PCR-Test (Real-Time-PCR-Test). Der Antigen-Test darf nicht älter als 24 Stunden vor Check-In sein, der RT-PCR-Test nicht älter als 72 Stunden. Kinder unter 2 Jahren sind von der Testpflicht befreit. Es gibt keine Sonderrechte für Geimpfte und Genesene für das Festland. 
    • Onlineregistrierung: Reisende müssen für die Einreise auf dem Luftweg eine elektronische Reiseanmeldung (Passenger Locator Card) ausfüllen.
    • Temperaturmessung: Es wird zudem bei allen Einreisenden auf dem Luftweg die Körpertemperatur gemessen. Sollte diese 38°C übersteigen, ist mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation bzw. häuslicher Quarantäne, zu rechnen. Eine von Krankheitssymptomen unabhängige prophylaktische Quarantäne ist bei einer Einreise aus Deutschland derzeit nicht erforderlich.
    • Madeira: Bei Einreise nach Madeira muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ohne Test können Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Nachweis einreisen. Alle Einreisenden müssen eine Online-Formular ausfüllen. 
    • Azoren: Reisende müssen einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Bei einem Aufenthalt von mehr als sieben Tagen erfolgen weitere Tests am 6. sowie am 12. Tag nach dem ersten Test. Reisende müssen sich dafür mit der Gesundheitsbehörde des Aufenthaltsorts in Verbindung setzen. Auch die Weiterreise auf eine andere Azoreninsel ist nur nach Vorlage eines negativen Testergebnisses möglich. Kinder unter 12 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Es gibt keine Sonderrechte für Geimpfte und Genesene. Bei der Einreise auf die Azoren muss 72 Stunden vor Abflug zusätzlich ein Fragebogen online ausgefüllt werden, mit welchem der Reisende für die Einreise einen Barcode erhält. Für Reisen zwischen den Inseln ist dieses Formular nötig.
  • Vor Ort: 
    • Restaurants, Bars und Cafés sind bis auf wenige Regionen wieder geöffnet, ebenso Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Einkaufszentren. 
  • Einstufung des RKI für die Rückreise: Nur Lissabon und Azoren gelten zurzeit als Risikogebiete. Madeira ist kein Risikogebiet mehr. Details für die Rückreise finden Sie unter Rückreisebedingungen.
Auswärtiges Amt: Portugal
Schweden
  • Einreise:
    • Testpflicht: negativer Antigen- oder PCR-Test, der bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein darf. Das Testzertifikat muss folgende Informationen enthalten: Name der getesteten Person, Zeitpunkt der Probenabnahme, Art des Testes (PCR- oder Antigen-Test), Testergebnis, Aussteller des Zertifikats. Zertifikate werden nur in englischer, schwedischer, norwegischer oder dänischer Sprache akzeptiert. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
    • Transit: Wer mit dem Auto durch Dänemark nach Schweden fahren möchte, kann von schwedischer Seite her wieder einreisen. Für die Einreise nach Dänemark müssen jedoch auch Transitreisende einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.
  • Einstufung des RKI für die Rückreise: Schweden ist eingestuft als Risikogebiet. Details für die Rückreise finden Sie unter Rückreisebedingungen.
Auswärtiges Amt: Schweden
Spanien
  • Einreise:
    • Onlineregistrierung: Jeder Reisende muss sich vor seinem Spanienurlaub im Spain-Travel-Health-Portal zur Gesundheitskontrolle online registrieren. Anschließend bekommt man einen QR-Code, der bei der Einreise vorgelegt werden muss. Dieses Formular kann auch mit der kostenlosen SpTH-App ausgefüllt werden. Die Registrierung kann erst frühestens 48 Stunden vor der Einreise erfolgen. Das Formular und die App zum Download finden Sie unter: https://www.spth.gob.es/. Die Seite und das Formular sind auf Deutsch. 
    • Testpflicht: negativer Antigen- oder PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden vor Einreise sein darf. Das Ergebnis kann schriftlich oder elektronisch mitgeführt werden, muss Vor- und Nachname des Reisenden, Nummer des Reisepasses oder Personalausweises, Datum der Probeentnahme, Art des Tests und das Land, in dem der Test durchgeführt wurde, enthalten. Es wird auf Spanisch, Englisch und Deutsch anerkannt. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht befreit.
    • Ausnahmen Geimpfte und Genesene: Ausgenommen von der Testpflicht sind Geimpfte, deren finale Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Ebenso Genesene, hier darf die Genesung nur mindestens elf, aber höchstens 180 Tage zurückliegen. Beide benötigen Zertifikate, die Vor- und Nachname des Reisenden sowie das Land, in dem die Impfung bzw. die positive Probeentnahme durchgeführt wurde, nennen. Geimpfte benötigen auch das Datum der letzten Impfung sowie die Art des Impfstoffes (muss in der EU zugelassen sein) sowie die ausstellende Behörde des Zertifikats. Bei Genesenen muss die Art des Tests genannt werden. Die Zertifikate werden auch auf Deutsch anerkannt. 
    • Kanarische Inseln: Hier gelten die gleichen Einreisebestimmungen wie auf dem Festland. Zusätzlich muss eine App, Radar Covid, installiert werden, die bis 15 Tage nach Urlaubsrückkehr aktiv bleiben muss. 
    • Balearen: Hier gelten die gleichen Einreisebestimmungen wie auf dem Festland. 
  • Vor Ort:
    • Auf den Balearen ist die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben.
    • Nicht alle Regionen gestatten die Einreise oder einen Transit, ebenso können Corona-Hotspots komplett abgeriegelt sein. Dies kann sich je nach Lage ändern.
    • Es gilt in allen Regionen die Maskenpflicht. Sie muss auch im Freien getragen werden.
    • Es soll 1,5 Meter Abstand zu Menschen aus einem anderen Haushalt gehalten werden.
  • Einstufung des RKI für die Rückreise: Nur noch Andalusien, Navarra, Baskenland, La Rioja, Ceuta sind Risikogebiete in Spanien. Details für die Rückreise finden Sie unter Rückreisebedingungen
Auswärtiges Amt: Spanien
Türkei
  • Ein- und Ausreise:
    • Onlineregistrierung: Reisende mit Ausnahme türkischer Staatsangehöriger und Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis für die Türkei müssen innerhalb von 72 Stunden vor der Einreise ein elektronisches Formular des türkischen Gesundheitsministeriums ausfüllen. Bei der Einreise bzw. beim Check-In wird dies kontrolliert und ein Genehmigungscode vergeben, der bei Kontrollen im Land vorgezeigt werden muss.
    • Testpflicht: negativer Antigen- oder PCR-Test. Der Antigen-Test darf nicht älter als 48 Stunden bei Einreise sein, der PCR-Test nicht älter als 72 Stunden. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Bei Einreise in die Türkei werden Temperaturmessungen durchgeführt und bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren COVID-19-Symptomen auch zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen vorgenommen.
    • Ausnahme Geimpfte und Genesene: Die Testpflicht entfällt bei Vorlage eines Impfnachweises (letzte Impfung mindestens 14 Tage vergangen) oder Genesenennachweises (nicht älter als 6 Monate).
  • Vor Ort:
    • Das Land ist bezüglich des Infektionsgeschehens in vier Risikozonen eingeteilt: Geringes Risiko (blaue Zone), mittleres Risiko (gelbe Zone), hohes Risiko (orange Zone), sehr hohes Risiko (rote Zone).
    • Es bestehen nächtliche Ausgangssperren.
    • Es gelten Abstandsregeln. Gastronomiebetriebe sind werktags geöffnet.
    • Reisen zwischen den Provinzen mit privatem Transportmittel sind grundsätzlich untersagt, möglich sind Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist für Personen über 65 und unter 20 Jahren untersagt.
    • Es gilt in mehreren Bereichen die Maskenpflicht.
  • Einstufung des RKI für die Rückreise: Türkei gilt als Risikogebiet. Details für die Rückreise finden Sie unter Rückreisebedingungen.
Auswärtiges Amt: Türkei

 

2. Rückreisebedingungen für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Für die Rückreise nach Deutschland

  • Erleichterung für Geimpfte und Genesene bei Rückkehr aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten: Für Geimpfte und Genesene entfällt bei Rückkehr die Test- und Quarantänepflicht (außer bei Virusvariantengebieten). Voraussetzungen sind
    • bei Geimpften, dass die vollständige Impfung mindestens 14 Tage her ist, der Impfstoff in der EU zugelassen ist, die Vorlage eines Impfausweises oder einer Impfbescheinigung und dass keine Symptome bestehen.
    • bei Genesenen ein ärztliches Zeugnis, dass die Infektion mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt, dass die Infektion durch einen PCR-Test bestätigt wurde und dass keine Symptome bestehen.
  • Erleichterung für Negativ-Getestete bei Rückkehr aus einem Risikogebiet: Hier entfällt mit negativem Testergebnis die Quarantäne nach der Einreise. Genaueres im Folgenden.

 

  • Alle Flugreisenden müssen beim Check-In ein negatives Test-Ergebnis oder einen Genesenen- oder Impfnachweis vorweisen. Anerkannt werden PCR- (nicht älter als 72 Stunden bei der Einreise) oder Antigen-Test (nicht älter als 48 Stunden bei der Einreise). Um den Test müssen sich Reisende eigenverantwortlich kümmern. Die Fluggesellschaften können aber über Teststationen Auskunft geben. Bei der Rückreise aus einem Virusvariantengebiet müssen auch Genesene und Geimpfte ein negatives Testergebnis nachweisen. Zu den Quarantäne- und weiteren Vorschriften siehe direkt folgend.
  • Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten brauchen weder die Einreiseanmeldung ausfüllen noch unterliegen sie der Test- und Quarantänepflicht bei der Rückkehr auf dem Landweg. Lediglich Flugreisende müssen beim Check-In einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorlegen (siehe hier drüber für Details).
  • Rückkehrer aus Risikogebieten, die nicht per Flugzeug zurückreisen, müssen spätestens 48 Stunden nach Einreise ein negatives Testergebnis haben. Anerkannt werden Antigen- (nicht älter als 48 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden). Ein negatives Testergebnis befreit von der Quarantäne nach der Einreise. Reisende mit einem Genesenen- oder Impfnachweis sind von der Test- und Quarantänepflicht befreit. Alle Einreisenden müssen sich vor ihrer Ankunft auf https://www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.
  • Rückkehrer aus Hochinzidenzgebieten müssen bereits bei Einreise ein negatives Testergebnis oder einen Genesenen- oder Impfnachweis vorlegen können. Anerkannt werden Antigen- (nicht älter als 48 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden). Alle Einreisenden müssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland auf https://www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen. Wer keinen Genesenen- oder Impfnachweis hat, muss sich nach Rückkehr in eine je nach Bundesland 10- bis 14-tägige Quarantäne begeben. Am 5. Tag kann ein Antigen- oder PCR-Test gemacht werden. Ist das Ergebnis negativ, kann die Quarantäne beendet werden. Reisende mit einem Genesenen- oder Impfnachweis sind von der Test- und Quarantänepflicht befreit.
  • Alle Rückkehrer aus Virusvariantengebieten, auch wenn geimpft oder genesen, müssen bereits bei Einreise ein negatives Testergebnis mitführen. Anerkannt werden Antigen- (hier nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden). Alle Einreisenden müssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland auf https://www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen. Alle Reisenden, auch Genesene und Geimpfte, müssen sich nach Rückkehr in eine 14-tägige Quarantäne begeben, aus der man sich nicht freitesten lassen kann.
Zur Liste der Risikogebiete für Reisende aus Deutschland

 

Für die Rückreise nach Österreich und in die Schweiz

Wir bitten um Verständnis, dass der Blog sich aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Maßnahmen hauptsächlich auf Reisende aus Deutschland und weniger auf Reisende aus Österreich und der Schweiz bezieht. In unseren laufenden Kundenmailings versorgen wir aber auch unsere Kunden aus Österreich und der Schweiz mit den relevanten Informationen für Ihre Reise. Hier finden Sie Karten und wichtige Links zu den Risikoländern und Rückreisebedingungen für die beiden Länder. 

Für Österreich

Rückreise aus Ländern mit geringem Infektionsgeschehen (Anlage A):

  • Alle Einreisenden müssen sich online registrieren.
  • Weiterhin muss bei der Einreise entweder ein Impf- oder Genesenenzertifikat oder ein negativer Antigen- oder PCR-Test in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden. Ein PCR-Test darf nicht älter als 72 Stunden, ein Antigen-Test nicht älter als 48 Stunden sein.

Informationen hierzu und zu weiteren Kategorien finden Sie in den FAQs des Bundesministeriums.

 

 

Für die Schweiz

 

Zur Liste der Risikogebiete für Reisende aus der Schweiz

 

Rückreisebedingungen in die Schweiz

 

B. FAQ für 1a-Kunden zum Coronavirus

1. Ich habe bereits gebucht und meine Charter findet in den kommenden 4 Wochen statt: 

Was ist, wenn ich als Kunde in Deutschland unter Quarantäne stehe und meine Reise nicht antreten kann?

  • Eine Erkrankung ist grundsätzlich nicht durch den Chartervertrag abgedeckt. Bitte setzen Sie sich mit Ihrer Reise- oder Charterrücktrittsversicherung in Verbindung, ob dieser Fall dort abgedeckt ist. 

Was, wenn meine Flüge storniert wurden?

  • Wenn bei einem Chartertörn der Flug storniert wurde, beeinflusst das in der Regel nicht den Chartervertrag, da die Flugbuchung hiervon gesondert erfolgt. Wir versuchen jedoch trotzdem in dieser besonderen Lage, beim Vercharterer im Rahmen einer kulanten Regelung ein Entgegenkommen zu erreichen. Wenn Ihr Flug storniert wurde, melden Sie sich bitte bei uns per Email oder telefonisch, damit wir den Fall im persönlichen Kontakt klären können. 

Was ist, …

… wenn an meinem Reiseziel ein Einreiseverbot für Deutsche gilt oder für Deutsche eine mehrwöchige Quarantäne bei der Einreise droht?

… wenn mein Reiseziel in einem ausgewiesenen Risikogebiet liegt? 

… wenn es zu meinem Reiseziel eine offizielle Reisewarnung vom Auswärtigen Amt gibt? 

… wenn die Grenzen zu meinem Reiseziel geschlossen wurden?

  • Länder und Regionen unterliegen unterschiedlichen Einstufungen und es liegen somit auch verschiedene Ausgangssituationen vor. Trifft eine dieser Fragen auf Sie zu und liegt Ihr Charterbeginn in den kommenden 4 Wochen, melden Sie sich bitte bei uns per Email oder telefonisch. Im persönlichen Kontakt klären wir, welches Ihre Möglichkeiten sind und finden eine Lösung. Liegt Ihr Reisebeginn weiter weg als 4 Wochen, lesen Sie bitte beim nächsten Punkt weiter.

 

2. Mein Reiseantritt findet nicht in den nächsten 4 Wochen statt:

  • Behalten Sie Ihr Reiseziel im Auge. Finden Sie sich ab 4 Wochen vor Reisebeginn in den oberen Fragen wieder, melden Sie sich bei uns, sodass wir für Sie die Bedingungen und Möglichkeiten für Ihren Törn klären können.

Ich überlege trotzdem, jetzt schon zu stornieren, obwohl die Reiselage an meinem Abreisezeitpunkt noch unklar ist.

  • Bitte prüfen Sie die AGB des Vercharterers in Bezug auf Stornierungskosten und -fristen. Diese haben Sie vor Buchung zusammen mit Ihrem Vertrag erhalten. In vielen Fällen können Sie noch zu einem späteren Zeitpunkt stornieren, ohne einen Nachteil zu haben.

 

3. Ich plane, eine Charter für 2021 zu buchen. Was sind meine Möglichkeiten:

  • Für Neubuchungen für die Saison 2021 haben wir mit vielen unserer Vercharterer bereits die Corona-Policen für 2021 geklärt. Diese finden Sie bei der Yachtsuche als Hinweis auf der Schiffsdetailseite. Wo dies nicht vermerkt ist, können wir die Police persönlich für Sie klären. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, wir helfen Ihnen bei Ihrer Törnplanung und finden die für Sie sichersten und flexibelsten Optionen, sodass Sie nicht in letzter Sekunde buchen müssen.  

 

C. Wie ist die rechtliche Situation bei Charterverträgen in der aktuellen Lage?

Zur rechtlichen Beurteilung von Charterverträgen gibt es in der Lockdown-Situation zwei Sichtweisen, wie Benyamin Tanis von der Kanzlei Ben Tanis/von der Mosel aus Kiel in einem Artikel der Yacht vom 24.03.20 erläutert. Aufgrund dessen wird eine solidarische Einigung mit dem Vercharterer empfohlen.

„Grundsätzlich gibt es zwei Varianten in der Koronakrise. Die eine beeinhaltet die ‚Unmöglichkeit‘ der Erbringung einer Leistung, also der zur Verfügung-Stellung eines Bootes, etwa weil das Zielland der Reise die Häfen gesperrt oder regional Quarantäne verhängt hat. In der Regel liefe dies auf eine Erstattung der geleisteten Zahlungen hinaus, weil der Flottenbetreiber seine Leistung nicht erbringen kann.“ Anders sei dies aber, wenn die Corona-Krise auf beiden Seiten als „Wegfall der Geschäftsgrundlage“ eingestuft würde. „Dann müsste nach EU-Recht ein ‚Interessensausgleich‘ stattfinden. In der Regel liefe auch dies darauf hinaus, dass beide Seiten ihre Leistung nicht erbringen müssen und schon geleistete Zahlungen ersetzt werden. Aber das muss im Streitfall vom Gericht am Sitz des Vertragsortes geklärt werden. Das lohnt aber wegen hoher Anwalts-, Übersetzungs- und Reisekosten meist nicht. Das wüssten natürlich auch die Flottenbetreiber im Ausland.“

Den vollständigen Artikel „Wie Corona den Chartermarkt trifft“ finden Sie hier.

14 comments

  • Das werden – neben der eigenen Gesundheitsbedrohung – schwere Wochen für euch werden. Dafür wünsche ich euch viel Kraft. Und uns Kunden wünsche ich, dass es euch am Ende von Corona noch gibt!

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  • Hallo an Alle. Der Frühling kommt, und lässt sich nicht aufhalten. Ihm ist es egal, was die Menschheit macht. Warten wir ab, was kommt und passiert. Das Wasser und der Wind bleibt uns.
    Kopf hoch, wir werden unseren Segeltörn dann starten, sobald es wieder möglich ist. Solange denken wir an vergangene Tage. Das Leben geht weiter, Grüsse an alle, und die wo auf dem Wasser sind immer eine Handbreite Wasser unter dem Kiel.
    Gruß Andi

    Antworten
    • Lieber Markus,
      wir müssen leider abwarten, was die Politiker der beiden Länder entscheiden.
      Dann können die Vercharterer handeln und wir werden euch dann informieren.
      Viele Grüße
      Das 1a Team

      Antworten
  • Liebes 1a Team,
    Vielen Dank für die Informationen. Ich hoffe, dass Ihr möglichst gut durch diese schwierige Zeit kommt, welche Euch vermutlich wirtschaftlich wie emotional überaus stark belasten wird. Auch für den einen oder anderen Vercharterer wird es bereits jetzt zum reinen Überlebenskampf geworden sein. Zudem kann ich mir vorstellen, was Ihr Euch zur Zeit und hoffentlich nur in Einzelfällen anhören müsst. Schöpft alle Kraft, haltet bitte durch und bleibt gesund – in jeder Beziehung. Es zeichnet sich ja vereinzelt bereits Hoffnung ab. Hoffen wir auf die leider nicht immer vorhandene Vernunft – das gilt zum Bedauern auch für uns Segler – und das richtige Maß und Ziel bei den Verantwortlichen.
    Ich wünsche Euch jetzt in besonderem Maße und auch an Land die berühmte Handbreit Wasser unterm Kiel.
    Mit den besten Grüßen von der Loreley!

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    • Lieber Thomas,
      danke für deine Worte und die Motivation. Gemeinsam mit allen Kunden stehen wir das durch.
      Wir wünschen dir und deiner Crew auch alles Gute und dass ihr auch gesund bleibt!
      Viele Grüße
      Das 1a Team

      Antworten
  • Hallo, das mit Holland habe ich noch nicht ganz begriffen, wenn ich mit einem Kumpel (nicht Partner/ verschiedene Adressen) ein Segelboot Miete ist das kein Problem auch wenn man ein wenig Kanäle in Friesland schippert?!

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    • Hallo Lars,

      danke für Deine Frage. Die Informationen, die wir bekommen haben, gelten für die ganzen Niederlande. Das haben wir nun im Blog korrigiert. Der Charter mit Deinem Kumpel sollte demnach kein Problem sein.

      Viel Spaß auf Eurem Törn!

      Das 1a Team

      Antworten
  • Hallo,

    Gibt es mit den neuen Notverordnungen in den Niederlanden auch weitere Einschränkungen zur Gruppengröße? Oder gilt weiterhin pro Haushalt eine Kabine?

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    • Hallo Christine,

      an der Eine-Kabine-pro-Haushalt-Regel kann man sich weiterhin orientieren, da zwischen den Haushalten 1,5 Meter Abstand gehalten werden soll. An der Anzahl der Haushalte wird sich voraussichtlich dann die zu charternde Bootsgröße entscheiden. Am besten konkret den Vercharterer oder die Agentur mit den Personen pro Haushalt und Bootswünschen kontaktieren.

      Viele Grüße,
      das 1a Team

      Antworten

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