FAQ und Länderliste zum Coronavirus (Stand 29.10.2020)

Disclaimer

Die Inhalte dieser Webseite wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen. Eine rechtliche Einschätzung kann nicht gegeben werden, diese muss gesondert eingeholt werden.

Der Coronavirus (COVID-19) hat nun auch auf unseren Alltag in Deutschland großen Einfluss und durch die allerorts verhängten Einschränkungen besonders auf den Tourismus und damit auf die Charterbuchungen, die zeitnah starten. Auch bei Kunden, deren Charterstart noch weiter weg liegt, kommen verständlicherweise Fragen zu ihren Buchungen auf. In unserem FAQ für 1a-Kunden können Sie sich anhand der Situationen einordnen und sehen, wo Handlungsbedarf besteht. 

Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir uns erst um die Kunden kümmern, deren Chartertörn jetzt zeitnah beginnt. Wir können erst handeln, wenn wir wissen, wie die Situation am Abfahrtstag aussieht. Bitte kontaktieren Sie uns daher nur in dringenden Fällen, wenn der Reisebeginn Ihrer Charter noch länger als 4 Wochen dauert.

Im Anschluss finden Sie eine Liste mit Ländern, die häufig von unseren Kunden bereist werden. Hier können Sie sehen, womit zurzeit in Ihrem Reiseland zu rechnen ist, und vor allem finden Sie Links zur entsprechenden Seite des Auswärtigen Amtes, die Ihnen die aktuellsten Informationen zu Reise- und Sicherheitshinweisen zeigen kann.
Bei der Länderliste finden Sie auch einen Hinweis zur aktuellen Reisewarnung. Wir von 1a Yachtcharter verfolgen die Entwicklung in Deutschland und in den Reiseländern und kontaktieren Sie spätestens 2-4 Wochen vor Reisebeginn, um den Stand und die Möglichkeiten für Ihre Buchung zu erläutern. Wir werden die Veränderungen regelmäßig in der Liste aktualisieren. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

Ihr Team von 1a Yachtcharter

 

Inhalt:

A. FAQ für 1a-Kunden zum Coronavirus

B.  Wie ist die rechtliche Situation bei Charterverträgen in der aktuellen Lage?

C.  Länderliste – womit muss ich in meinem Reiseland zurzeit rechnen?

 

A. FAQ für 1a-Kunden zum Coronavirus

1. Ich habe bereits gebucht und meine Charter findet in den kommenden 4 Wochen statt: 

Was ist, wenn ich als Kunde in Deutschland unter Quarantäne stehe und meine Reise nicht antreten kann?

  • Eine Erkrankung ist grundsätzlich nicht durch den Chartervertrag abgedeckt. Bitte setzen Sie sich mit Ihrer Reise- oder Charterrücktrittsversicherung in Verbindung, ob dieser Fall dort abgedeckt ist. 

Was, wenn meine Flüge storniert wurden?

  • Wenn bei einem Chartertörn der Flug storniert wurde, beeinflusst das in der Regel nicht den Chartervertrag, da die Flugbuchung hiervon gesondert erfolgt. Wir versuchen jedoch trotzdem in dieser besonderen Lage, beim Vercharterer im Rahmen einer kulanten Regelung ein Entgegenkommen zu erreichen. Wenn Ihr Flug storniert wurde, melden Sie sich bitte bei uns per Email oder telefonisch, damit wir den Fall im persönlichen Kontakt klären können. 

Was ist, …

… wenn an meinem Reiseziel ein Einreiseverbot für Deutsche gilt oder für Deutsche eine mehrwöchige Quarantäne bei der Einreise droht?

… wenn mein Reiseziel in einem ausgewiesenen Risikogebiet liegt? 

… wenn es zu meinem Reiseziel eine offizielle Reisewarnung vom Auswärtigen Amt gibt? 

… wenn die Grenzen zu meinem Reiseziel geschlossen wurden?

  • Seit Ende des Lockdowns gibt es nun unterschiedliche Einstufungen der Länder und Gebiete und somit auch verschiedene Ausgangssituationen. Trifft eine dieser Fragen auf Sie zu und liegt Ihr Charterbeginn in den kommenden 4 Wochen, melden Sie sich bitte bei uns per Email oder telefonisch. Im persönlichen Kontakt klären wir, welches Ihre Möglichkeiten sind und finden eine Lösung. Liegt Ihr Reisebeginn weiter weg als 4 Wochen, lesen Sie bitte beim nächsten Punkt weiter.

 

2. Mein Reiseantritt findet nicht in den nächsten 4 Wochen statt:

  • Behalten Sie Ihr Reiseziel im Auge. Finden Sie sich ab 4 Wochen vor Reisebeginn in den oberen Fragen wieder, melden Sie sich bei uns, sodass wir für Sie die Bedingungen und Möglichkeiten für Ihren Törn klären können.

Ich überlege trotzdem, jetzt schon zu stornieren, obwohl die Reiselage an meinem Abreisezeitpunkt noch unklar ist.

  • Bitte prüfen Sie die AGB des Vercharterers in Bezug auf Stornierungskosten und -fristen. Diese haben Sie vor Buchung zusammen mit Ihrem Vertrag erhalten. In vielen Fällen können Sie noch zu einem späteren Zeitpunkt stornieren, ohne einen Nachteil zu haben.

 

3. Ich plane, eine Charter für 2020 zu buchen. Was sind meine Möglichkeiten:

  • Für Neubuchungen für die Saison 2020 bieten Vercharterer zurzeit flexiblere Konditionen an. Auch die variieren je nach Vercharterer: Manche reduzieren die Anzahlungen, andere geben spätere Zahlungsziele oder flexiblere Stornierungszeiträume. Bei der Buchungsanfrage werden diese Konditionen berücksichtigt.

 

B. Wie ist die rechtliche Situation bei Charterverträgen in der aktuellen Lage?

Zur rechtlichen Beurteilung von Charterverträgen gibt es in der Lockdown-Situation zwei Sichtweisen, wie Benyamin Tanis von der Kanzlei Ben Tanis/von der Mosel aus Kiel in einem Artikel der Yacht vom 24.03.20 erläutert. Aufgrund dessen wird eine solidarische Einigung mit dem Vercharterer empfohlen.

„Grundsätzlich gibt es zwei Varianten in der Koronakrise. Die eine beeinhaltet die ‚Unmöglichkeit‘ der Erbringung einer Leistung, also der zur Verfügung-Stellung eines Bootes, etwa weil das Zielland der Reise die Häfen gesperrt oder regional Quarantäne verhängt hat. In der Regel liefe dies auf eine Erstattung der geleisteten Zahlungen hinaus, weil der Flottenbetreiber seine Leistung nicht erbringen kann.“ Anders sei dies aber, wenn die Corona-Krise auf beiden Seiten als „Wegfall der Geschäftsgrundlage“ eingestuft würde. „Dann müsste nach EU-Recht ein ‚Interessensausgleich‘ stattfinden. In der Regel liefe auch dies darauf hinaus, dass beide Seiten ihre Leistung nicht erbringen müssen und schon geleistete Zahlungen ersetzt werden. Aber das muss im Streitfall vom Gericht am Sitz des Vertragsortes geklärt werden. Das lohnt aber wegen hoher Anwalts-, Übersetzungs- und Reisekosten meist nicht. Das wüssten natürlich auch die Flottenbetreiber im Ausland.“

Den vollständigen Artikel „Wie Corona den Chartermarkt trifft“ finden Sie hier.

C. Länderliste – womit muss ich in meinem Reiseland zurzeit rechnen?

Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt (AA) gegeben. Wenn Sie unten in der Liste auf den Ländernamen oder den Button klicken, gelangen Sie zur entsprechenden Seite für Reise- und Sicherheitshinweise des Landes auf der Seite des Auswärtigen Amtes. In die Liste haben wir nur die Länder aufgenommen, in die die meisten unserer Kunden reisen. Weitere können Sie in der Länderübersicht des AA abrufen.

Außerdem gibt es vom Auswärtigen Amt eine Extraseite mit reisemedizinischen Hinweisen und nützlichen Links zum Coronavirus.

Das Auswärtige Amt bietet eine Sicher-Reisen-App an. Mit ihr können Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Ihres Reiseziels abrufen und auch Push-Benachrichtigungen einstellen, die Sie über Änderungen informieren.

 

Länder von A bis Z (Stand 29.10.2020)

Die Bundesregierung hatte seit dem 17.03.20 eine offizielle Reisewarnung für touristische Reisen weltweit ausgesprochen. Ab dem 01. Oktober gilt die Reisewarnung weiterhin für Länder, die als Risikogebiete ausgewiesen werden. Auf der Seite des RKI finden Sie eine Übersicht über die jeweiligen Länder und Regionen (siehe Button).

Dieser Fall wird in unserer FAQ unter Punkt A1 behandelt.

Liste der Risikogebiete für Deutschland: Das Robert-Koch-Institut führt auf seiner Webseite eine Liste mit Ländern, die von der Bundesregierung als Risikogebiete eingestuft werden:

Zur Liste der Risikogebiete für Reisende aus Deutschland

 

Liste der Risikogebiete für Österreich: 

Zur Liste der Risikogebiete für Reisende aus Österreich

 

Liste der Risikogebiete für die Schweiz: Für Schweizer gibt das Pendant beim Bundesamt für Gesundheit. Reisende aus den aufgeführten Ländern müssen sich für 10 Tage in häusliche Quarantäne begeben: 

Zur Liste der Risikogebiete für Reisende aus der Schweiz

 

 

Deutschland – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Kontaktbeschränkungen: Die Kontaktbeschränkungen sind seit dem 01. Juli von Bundesland zu Bundesland verschieden. Steigt die Infektionsrate lokal an, dürfen die lokalen Behörden wieder Beschränkungen einführen. Eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften gilt zurzeit jedoch bundesweit.
  • Bundesländer lockern die Einreise-Quarantäne: Zuvor mussten sich alle Reisende nach Rückkehr in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Dies haben alle Bundesländer unter bestimmten Bedingungen aufgehoben. Nicht betroffen von einer Quarantäne sind Rückreisende aus Ländern in der EU plus Großbritannien, Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz, wenn bei der Einreise der Richtwert von Neuinfektionen bei 50 pro 100.000 Einwohner über sieben Tage gelegen hat. Rückreisende aus eingestuften Risikogebieten (Link zur Liste siehe direkt drüber) orientieren sich an der Quarantäneverordnung des jeweiligen Bundeslandes, in dem sie wohnen. 
  • Flüge: Seit Mitte Juni wurde der Flugverkehr wieder stückweise aufgenommen. Auch in den Flugzeugen gelten Hygiene- und Abstandsregeln, zum Beispiel in Form von freien Mittelplätzen, freien Reihen oder einer Maskenpflicht. 
  • Grenzkontrollen: Die Kontrollen zu den Nachbarländern Deutschlands wurden am 15. Juni aufgehoben. 

 

  •  Schleswig-Holstein:
    • Chartersituation: Es gibt keine Haushaltsbeschränkung bei der Crewzusammensetzung an Bord. Der Vercharterer darf allerdings nur Gästen die Yacht überlassen, die ihren Wohnsitz in einem Ort haben, dessen Infektionsrate die letzten sieben Tage vor Abreise unter 50 pro 100.000 Einwohner lag und der somit nicht als Risikogebiet eingestuft wurde. Wer aus einem Risikogebiet anreist, muss einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist.
    • Infrastruktur: Geschäfte, Gaststätten und Restaurants haben nun wieder unter Auflagen geöffnet. 
  • Mecklenburg-Vorpommern:
    • Chartersituation: Es gibt keine Haushaltsbeschränkung bei der Crewzusammensetzung an Bord. Der Vercharterer darf allerdings nur Gästen die Yacht überlassen, die ihren Wohnsitz in einem Ort haben, dessen Infektionsrate die letzten sieben Tage vor Abreise unter 50 pro 100.000 Einwohner lag und der somit nicht als Risikogebiet eingestuft wurde. Wer aus einem Risikogebiet anreist, muss einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist.
    • Infrastruktur: Restaurants und Cafés durften mittlerweile wieder unter Auflagen öffnen, ebenso Anbieter von Freizeitangeboten wie Museen oder Zoos. Auch Strandkörbe und Fahrräder können gemietet werden. 
  • Niedersachsen: 
    • Das Betreten der Inseln für Tagestouristen unterliegt zurzeit den Bestimmungen der jeweiligen Kommunen. 
    • Restaurants und Geschäfte sind unter Auflagen geöffnet. 

 

Dänemark – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Einreise: Seit dem 15.06. ist die Einreise nach Dänemark wieder möglich, auch der Mindestaufenthalt von 6 Tagen ist nun aufgehoben, sodass Charterer wieder überall anlegen können ohne eine Liste von Häfen vorlegen zu müssen. 
  • In Dänemark besteht keine Maskenpflicht, aber zu Personen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, soll ein Meter Abstand gehalten werden. 
Auswärtiges Amt: Dänemark

 

Frankreich – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Risikogebiete: Folgende Regionen wurden als Risikogebiete eingestuft. Für Reiserückkehrer gilt die Quarantäneverordnung des jeweiligen Bundeslandes. 
    • Kontinentalfrankreich (Korsika ist kein Risikogebiet mehr)
    • Karibik und Übersee: Französisch-Guyana, Guadeloupe, St. Martin, Martinique
  • Einreise: Seit dem 15.06. ist die Grenze zu Frankreich wieder passierbar, sowohl von deutscher als auch französischer Seite. 
  • Infrastruktur: In Frankreich gibt es verschiedene Zonen je nach Infektionsrate. In grünen Zonen (mit niedriger Infektionsrate) sind neben Geschäften seit Anfang Juni auch wieder Restaurants, Cafés, Museen und Sehenswürdigkeiten mit Abstandsregelungen geöffnet. Dies gilt auch für Touristenunterkünfte, Freizeit- und Sporteinrichtungen gelten. In orangenen Zonen gilt das dagegen nur unter Einschränkungen. Es gilt eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln ab elf Jahren. An Orten, wo sich viele Menschen aufhalten, kann lokal ebenfalls eine Maskenpflicht bestehen.
Auswärtiges Amt: Frankreich

 

Griechenland – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Einreise: Seit dem 15.06. ist es Reisenden aus bestimmten Staaten, darunter auch Deutschland, Österreich und Schweiz wieder erlaubt, ohne 14-tägige Quarantäne ins Land einreisen zu dürfen. Dabei muss an Flughäfen für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit stichprobenartigen Corona-Tests gerechnet werden. Reisende aus anderen Ländern müssen mit verpflichtenden Tests rechnen. Wer sich einem Test unterziehen muss, muss bis zur Auswertung in Quarantäne bleiben, laut Behörden sollen es 24 Stunden sein.
  • Onlineregistrierung: Alle Reisende müssen sich mindestens 48 Stunden vor der Reise über die Webseite der griechischen Zivilschutzbehörde anmelden: https://travel.gov.gr/#/. Die Webseite ist auf Englisch und Deutsch verfügbar. Die Reisenden bekommen dann per Email oder auf das Handy einen QR-Code, der am Flughafen gecheckt wird. Hier entscheidet sich auch, ob der Reisende sich einem Test unterziehen muss. 
  • Flüge und Fährverkehr: Seit dem 15. Juni wird der Flugverkehr zunächst wieder von Deutschland nach Athen und Thessaloniki aufgenommen. Von hier kann man auch weiter auf die griechischen Inseln wie Mykonos und Kreta weiterfliegen. Seit dem 1. Juli gibt es auch wieder Flüge von Deutschland direkt zu den Inseln geben. Auch der Fährverkehr von Athen zu den griechischen Inseln läuft wieder. Die Zahl der Passagiere ist jedoch begrenzt entsprechend der Abstandsregeln.
  • Infrastruktur: Kleinere Geschäfte mehrerer Branchen sind wieder geöffnet und die Menschen dürfen ihre Häuser wieder ohne Einschränkungen verlassen. Mittlerweile wurden auch Strände wieder geöffnet und der Verkehr zu den ägäischen und ionischen Inseln für Inlandsreisende wieder aufgenommen. 
Auswärtiges Amt: Griechenland

 

Italien – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Risikogebiete: 
    • Die Küstenregionen Ligurien, Toskana, Latium, Kampanien, Emilia-Romagna, Venetien und Friaul-Julisch Venetien
    • Sardinien
  • Einreise: Seit dem 3.06. sind Italiens Grenzen wieder für Touristen geöffnet. Reisende aus den EU-Ländern sowie aus Großbritannien, Norwegen und der Schweiz dürfen ohne 14-tägige Quarantäne einreisen. Die Regelungen des Alltagslebens für die einzelnen italienischen Regionen unterscheiden sich, sodass man sich über sein genaues Ziel noch einmal gesondert informieren sollte. Vielerorts gilt eine Maskenpflicht,  je nach Region kann zudem auch das Tragen von Handschuhen gefordert sein. Es gelten Abstandsregeln von ein bis zwei Metern. In Italien gilt eine Personenbegrenzung im Auto, wenn die Insassen nicht aus einem Haushalt stammen. Der Beifahrersitz muss freibleiben, in weiteren Reihen dürfen nur 2 Personen sitzen. Auch ein Mund-Nasenschutz muss getragen werden. 
    Der Transit durch Österreich und die Schweiz nach Italien ist möglich, die Grenzen sind geöffnet. Am Brenner kann es zu stichprobenartigen Gesundheitskontrollen kommen. 
  • Onlineregistrierung: Für folgende Regionen müssen sich Reisende vorab registrieren:
    Sardinien: Wer nach Sardinien reist, muss sich 48 Stunden vor Abreise registrieren. Dies können Sie online auf der Webseite der Region Sardinien machen, die auch in deutscher Sprache verfügbar ist. Die Fragen betreffen den Aufenthalt auf der Insel und die Gesundheit des Reisenden.
    Sizilien: siciliasicura.costruiresalute.it/welcome oder über die App SiciliaSiCura, die in Appstores verfügbar ist.
    Kalabrien:  home.rcovid19.it/ (auf der Seite können Sie dann Englisch wählen)
    Apulien: limesurvey.istsvc.regione.puglia.it/index.php/119341?lang=en
  • Infrastruktur: Restaurants, Geschäfte und Museen sind unter Auflagen geöffnet. 
Auswärtiges Amt: Italien

 

Karibische Inseln und Übersee – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Reise- und Sicherheitshinweise vom Auswärtigen Amt finden Sie beim entsprechenden Land, dem die Insel angehört, auf der Länderseite des AA.
  • Risikogebiete: St. Martin, Sint Maarten, Aruba, Guadeloupe, Französisch Guayana, Bahamas, Belize, Malediven 
Auswärtiges Amt: Länderseite

 

Kroatien – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Risikogebiete: 
    • Für deutsche Rückreisende gilt bei der Rückkehr die Quarantäneverordnung des jeweiligen Bundeslandes:
      • Split-Dalmatien 
      • Dubrovnik-Neretva
    • Österreichische Rückreisende müssen einen negativen SARS-CoV2-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist, oder sich in eine 10-tägige Heimquarantäne begeben:
      • ganz Kroatien
    • Schweizer Rückreisende müssen sich in eine 10-tägige Heimquarantäne begeben:
      • ganz Kroatien
  • Transit durch:
    • Slowenien: Der Transit ist für deutsche Reisende möglich und muss innerhalb von 12 Stunden nach Einreise erfolgen. Kurze Zwischenstopps, etwa zum Tanken, sind möglich. Das Passieren der Grenze ist nur über den Loibltunnel, Karawankentunnel und Spielfeld möglich. An der Grenze zu Österreich, vor allem im Karawankentunnel und Loibltunnel, kommt es immer wieder zu Staus. Infos zur aktuellen Verkehrslage erhalten Sie hier:
    • Österreich: Der Transit durch Österreich ist auf der Rückreise ohne Zwischenstopp möglich. 
    • Wer eine Pause einlegen möchte, der kann auch über Italien fahren. Das Passieren der Grenze ist nur über Vrtojba/St. Andrea, Fernetiči/Fernetti, Škofije/Rabuiese oder Krvavi potok/Pesse möglich. 
      Die Durchreise muss dann innerhalb von 36 Stunden erfolgen und muss eine ausgefüllte Eigenerklärung bei sich führen. Stammen die Insassen aus verschiedenen Haushalten, muss im Auto der Beifahrersitz freibleiben und pro Sitzbank dürfen nur zwei Personen mitgeführt werden. Es gilt dann auch die Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz. 
  • Registrierung zur Einreise:
    • Zur Einreise nach Kroatien muss ein Formblatt ausgefüllt werden. Dies finden Sie online unter: https://entercroatia.mup.hr/. (Vorsicht, mittlerweile gibt es auch Fake-Seiten, dies ist die offizielle Seite.) Charterer aus der Schweiz und Italien benötigen zusätzlich einen Bordpass und eine von der Regierung bestätigte Crewliste. Diese Dokumente erhalten Sie vor der Reise von uns. 
  • Maskenpflicht: Kroatien hat mittlerweile eine Maskenpflicht für geschlossene Räume wie Geschäfte erlassen sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Außerdem gilt die Abstandsregel von 1,5 Metern.
Auswärtiges Amt: Kroatien

 

Niederlande – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Chartersituation: Beim Chartern gilt die Regel, dass bei 2 Haushalten 2 Kabinen und 1 Nasszelle vorhanden sein müssen, bei 3 Haushalten 3 Kabinen und 2 Nasszellen. Da in den Niederlanden der Abstand von 1,5 Metern wichtig ist, auch an Bord, wird sich an der Eine-Kabine-pro-Haushalt orientiert. Die Größe des Bootes richtet sich nach der Anzahl der Haushalte. 
  • Risikogebiete:
    • Gesamte Niederlande mit Ausnahme der Provinz Zeeland
    • Übersee: St. Maarten und Aruba
  • Infrastruktur: Im öffentlichen Nahverkehr besteht landesweit eine Maskenpflicht. Ansonsten ist den Niederländern die Einhaltung des Abstands von 1,5 Metern wichtig. Mittlerweile sind Schulen, Kitas, Sport- und Fitnessclubs, Gaststätten und Restaurants und kulturelle Einrichtungen wieder unter Auflagen geöffnet. Für Museen und Theater muss man sich vorher online anmelden. 
Auswärtiges Amt: Niederlande

 

Spanien – womit muss ich zurzeit rechnen? 

  • Risikogebiete:
    • Deutschland: Rückreisende orientieren sich an der Quarantäneverordnung des jeweiligen Bundeslandes:
      • ganz Spanien außer den Kanarischen Inseln
    • Schweiz: Rückreisende müssen sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben und sich innerhalb von zwei Tagen bei der zuständigen kantonalen Behörde melden.
      • ganz Spanien 
    • Österreich: Rückreisende müssen einen negativen Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder sich in Heimquarantäne begeben und innerhalb von 48 Stunden einen Test veranlassen. Die Selbstisolierung darf erst beendet werden, wenn das Negativ-Ergebnis amtlich ist:
      • Festland
      • Balearen 
  • Onlineregistrierung: Spanien hat seine Grenzen seit 21.06. wieder für Reisende aus dem Schengen-Raum geöffnet. Jeder Reisende muss vor seinem Spanienurlaub ein Formular im Spain-Travel-Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen. Anschließend bekommt man einen QR-Code, der bei der Einreise vorgelegt werden muss. Dieses Formular kann auch mit der kostenlosen SpTH-App ausgefüllt werden. Die Registrierung kann erst frühestens 48 Stunden vor der Einreise erfolgen. Das Formular und die App zum Download finden Sie unter: https://www.spth.gob.es/. Die Seite und das Formular sind auf Deutsch. An den Flughäfen werden Temperaturmessungen durchgeführt.
  • Balearen: Ab dem 13.07. gilt eine Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen, auf der Straße und im Freien. Am Strand und an Pools muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Kanaren: Wer sich während seines Urlaubs auf den Kanaren mit dem Coronavirus infiziert, für den werden Mehrkosten wie der Rückflug in die Heimat, die medizinischen Kosten und die Unterkunft während der Quarantäne übernommen. Die kanarische Regierung versichert dazu alle Besucher der Insel. 
  • Infrastruktur: Seit Anfang Juni sind auch öffentliche Einrichtungen wie Theater, Kinos und Einkaufszentren sowie Geschäfte wieder geöffnet. Auch Strände dürfen unter Auflagen wieder genutzt werden. Die Bewegungsfreiheit im Land ist auch wieder gewährleistet. Nicht alle Regionen befinden sich in der gleichen Phase der Lockerungen. In stärker betroffenen Gebieten dürfen Geschäfte, Cafés und Restaurants nur weniger Kapazitäten anbieten als in weniger betroffenen Regionen.
Auswärtiges Amt: Spanien

 

Türkei – womit muss ich zurzeit rechnen?

  • Einreise: Seit dem 11. Juni ist das Einreiseverbot für Reisende aus Deutschland aufgehoben. Bei der Einreise kann es zu Gesundheitstests kommen. Für vier Küstenregionen hat auch Deutschland die Reisewarnung aufgehoben: Izmir, Aydin, Mugla und Antalya. Für die übrigen Regionen gilt die Reisewarnung weiterhin. Vor der Rückreise muss ein Coronatest durchgeführt werden, der auch selbst bezahlt werden muss.
Auswärtiges Amt: Türkei

14 comments

  • Das werden – neben der eigenen Gesundheitsbedrohung – schwere Wochen für euch werden. Dafür wünsche ich euch viel Kraft. Und uns Kunden wünsche ich, dass es euch am Ende von Corona noch gibt!

    Antworten
  • Hallo an Alle. Der Frühling kommt, und lässt sich nicht aufhalten. Ihm ist es egal, was die Menschheit macht. Warten wir ab, was kommt und passiert. Das Wasser und der Wind bleibt uns.
    Kopf hoch, wir werden unseren Segeltörn dann starten, sobald es wieder möglich ist. Solange denken wir an vergangene Tage. Das Leben geht weiter, Grüsse an alle, und die wo auf dem Wasser sind immer eine Handbreite Wasser unter dem Kiel.
    Gruß Andi

    Antworten
    • Lieber Markus,
      wir müssen leider abwarten, was die Politiker der beiden Länder entscheiden.
      Dann können die Vercharterer handeln und wir werden euch dann informieren.
      Viele Grüße
      Das 1a Team

      Antworten
  • Liebes 1a Team,
    Vielen Dank für die Informationen. Ich hoffe, dass Ihr möglichst gut durch diese schwierige Zeit kommt, welche Euch vermutlich wirtschaftlich wie emotional überaus stark belasten wird. Auch für den einen oder anderen Vercharterer wird es bereits jetzt zum reinen Überlebenskampf geworden sein. Zudem kann ich mir vorstellen, was Ihr Euch zur Zeit und hoffentlich nur in Einzelfällen anhören müsst. Schöpft alle Kraft, haltet bitte durch und bleibt gesund – in jeder Beziehung. Es zeichnet sich ja vereinzelt bereits Hoffnung ab. Hoffen wir auf die leider nicht immer vorhandene Vernunft – das gilt zum Bedauern auch für uns Segler – und das richtige Maß und Ziel bei den Verantwortlichen.
    Ich wünsche Euch jetzt in besonderem Maße und auch an Land die berühmte Handbreit Wasser unterm Kiel.
    Mit den besten Grüßen von der Loreley!

    Antworten
    • Lieber Thomas,
      danke für deine Worte und die Motivation. Gemeinsam mit allen Kunden stehen wir das durch.
      Wir wünschen dir und deiner Crew auch alles Gute und dass ihr auch gesund bleibt!
      Viele Grüße
      Das 1a Team

      Antworten
  • Hallo, das mit Holland habe ich noch nicht ganz begriffen, wenn ich mit einem Kumpel (nicht Partner/ verschiedene Adressen) ein Segelboot Miete ist das kein Problem auch wenn man ein wenig Kanäle in Friesland schippert?!

    Antworten
    • Hallo Lars,

      danke für Deine Frage. Die Informationen, die wir bekommen haben, gelten für die ganzen Niederlande. Das haben wir nun im Blog korrigiert. Der Charter mit Deinem Kumpel sollte demnach kein Problem sein.

      Viel Spaß auf Eurem Törn!

      Das 1a Team

      Antworten
  • Hallo,

    Gibt es mit den neuen Notverordnungen in den Niederlanden auch weitere Einschränkungen zur Gruppengröße? Oder gilt weiterhin pro Haushalt eine Kabine?

    Antworten
    • Hallo Christine,

      an der Eine-Kabine-pro-Haushalt-Regel kann man sich weiterhin orientieren, da zwischen den Haushalten 1,5 Meter Abstand gehalten werden soll. An der Anzahl der Haushalte wird sich voraussichtlich dann die zu charternde Bootsgröße entscheiden. Am besten konkret den Vercharterer oder die Agentur mit den Personen pro Haushalt und Bootswünschen kontaktieren.

      Viele Grüße,
      das 1a Team

      Antworten

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