Von Rovinj nach Süden

1. Tag: Rovinj-Veruda
Das malerische Rovinj ist eine typische mittelalterliche, mediterrane Stadt. Enge, gepflasterte Gassen prägen die Altstadt - hier einen Bummel zu machen, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Sehenswert sind die noch erhaltenen Stadttore, z. B. der Balbi-Bogen am Eingang der Altstadt. Überragt wird Rovinj von der Kathedrale der heiligen Euphemia, die auch vom Wasser her weithin sichtbar ist. Die gesamte Küste und die Inseln der Umgebung, die Sie auf Ihrer Fahrt nach Veruda passieren, stehen unter Naturschutz. Die große Marina Veruda in der Nähe von Pula bietet alle Annehmlichkeiten. Sie wurde für die Bewahrung ihrer natürlichen Umwelt mit der „Blauen Fahne“ ausgezeichnet.

2. Tag: Susak
Die schöne Insel Susak in der Kvarner Bucht ist das Ziel der heutigen Etappe. Die kleine Insel ist mit Brombeeren und Wein bewachsen (hier wird ein sehr guter Wein angebaut). Der gleichnamige Ort Susak liegt im Nordosten der Insel. Es leben ungefähr 200 Menschen hier, die aufgrund der Abgeschiedenheit der Insel einen seltenen, altkroatischen Akzent sprechen und auch sonst ihre kulturelle Eigenständigkeit bewahrt haben. Eine weitere Besonderheit sind die Sandstrände Susaks, eine Seltenheit in der kroatischen Inselwelt.
Wenn Sie möchten, können Sie außerdem die nahe gelegenen Inseln Ilovik und Lošinj erkunden. Ilovik ist eine autofreie Insel, die Gärten der Inselbewohner strahlen durch eine Vielzahl von Blumen, besonders Oleander und Rosen, die hier angepflanzt werden.

3. Tag: Rab
Die Insel Rab besticht durch Ihre Unterschiede: der Osten der Insel ist stellenweise völlig vegetationslos, der Westen ist durch dichten Wald und üppige Pflanzenvielfalt geprägt. Diese Unterschiede werden nicht etwa durch einen Mangel an Wasser verursacht (es gibt mehr als 300 Quellen auf Rab), sondern durch Wind, der im Westen durch das Karmenjak-Gebirge abgehalten wird. Die Marina liegt im Stadthafen des schönen Städtchens Rab, das viel Historisches zu bieten hat. Im Südwesten der Insel finden sich schöne Buchten zum Ankern und Baden.

4. Tag: Osor
Osor liegt an der Schnittstelle der Inseln Cres und Lošinj und war einst eine bedeutende Seefahrerstadt und wichtiger Warenumschlagplatz. Heute zeugen eine Vielzahl historischer Sehenswürdigkeiten von der einstigen Größe des Ortes. Ursprünglich waren beide Inseln miteinander verbunden, doch schon in römischer Zeit wurde ein Kanal angelegt. Dieser versandete später noch einmal und war im Mittelalter nicht schiffbar. Heute sind die Inseln durch eine Schwenkbrücke verbunden.

5. Tag: Pomer oder Pula
Heute geht es zurück auf die Halbinsel Istrien. Pomer liegt geschützt in der Bucht von Medulin. Der Ort wurde schon in römischer Zeit besiedelt, Reste einer Thermenanlage sind noch erhalten. Die Marina verfügt über 220 Liegeplätze und ist gut ausgestattet. Die zahlreiche Fischrestaurants im Ort zeugen von einer Vergangenheit als wichtiger Zuchtort für Austern, Miesmuscheln und Fisch.
Wer heute lieber städtisches Flair genießen möchte, fährt weiter nach Pula. Pula ist die größte Stadt Istriens, versprüht aber dennoch den typisch kroatischen Charme. Imposant ist das römische Amphitheater, das jedoch nicht die einzige interessante Hinterlassenschaft aus dieser Zeit ist, die sich in Pula zu entdecken lohnt. Auch zum Bummeln und Schlemmen bietet die Stadt reichlich Gelegenheit. Die Marina liegt direkt im Stadthafen und verspricht ausreichenden Trubel.

6. Tag: Rovinj - Zurück zum Ausgangshafen
Heute geht es zurück nach Rovinj. Genießen Sie die letzte Etappe entlang der istrischen Küste noch einmal in vollen Zügen.