Yachtcharter Azoren

Fast mitten im Atlantik ragt der Archipel der Azoren aus dem Meer. Der stetige Wind macht die Inseln zum idealen Ort fürs Segeln, Surfen und für andere Wassersportarten. Die unterschiedlichen Landschaften der Inseln – grüne Berge und Täler, Vulkane, Kraterseen, Wälder, Höhlensysteme, Thermalquellen, schwarze Sandstrände – laden zum Wandern, Baden und Runterkommen ein. Ein Paradies für Outdoor-Fans und wer nicht im Massentourismus Urlaub machen möchte. Dauersonnenschein ist hier keine Garantie, das Wetter ist wechselhaft, aber mild. Perfekt für den Aktivurlaub.

Klima: subtropisch mit Temperaturen zwischen 20 und 27 Grad
Segel-Saison: ganzjährig

 

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Karte Azoren

Yachtcharter Azoren

Der Archipel besteht aus neun Inseln, die überwiegend vulkanischen Ursprungs und Teil des Mittelatlantischen Rückens sind. Die Inseln gehören zu Portugal, daher benötigt man zur Einreise lediglich einen gültigen Personalausweis. Wegen der besonderen Randlage der Inseln, muss aber auf jeder Insel ein- und ausklariert werden. Bezahlt wird mit dem Euro. Die Anreise aus Deutschland dauert rund 6 Stunden, von einigen deutschen Städten gibt es auch Direktflüge.

Die Inseln sind einem vor allem ein Begriff aus der Wettervorhersage wegen des Azorenhochs, welches uns in Mitteleuropa schönes Wetter beschert. Auf den Inseln selbst kann das Wetter sehr wechselhaft sein, denn sie liegen im offenen Atlantik. Die Temperaturen sind dabei mild um die 20 bis 25 Grad. Die Winde wehen hier das ganze Jahr stetig, im Winter kann es zu Stürmen mit starken Niederschlägen kommen. Der Golfstrom bringt milde Wassertemperaturen um die 20 Grad. Ein Revier für erfahrene Segler und Outdoorbegeisterte.

Yachtcharter Azoren – Outdoor-Paradies mitten im Atlantik

Die Azoren sind sowohl passend für Aktivurlauber als auch für Entspannungssuchende. Die Inseln sind durch das milde Klima und abwechslungsreiche Landschaften ideal zum Wandern. Die Routen führen durch grüne Wälder, zu den höchsten Punkten des mittelatlantischen Rückens oder entlang schöner Wiesen. Belohnt wird man mit tollen Ausblickspunkten über die Inseln. Es gibt Wege von unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und Dauer.
Auch unter Wasser herrschen milde Temperaturen. Taucher und Schnorchler ziehen die Inseln mit ihrem kristallklaren Wasser an. Die vulkanische Küste bietet durch Spalten, Höhlen und Grotten nicht nur fantastische Landschaften, sondern auch Tieren und Pflanzen Halt und Schutz. Auf den Inseln bieten Taucherbasen Ausflüge und Ausrüstung an. Von kleinen Fischen und Makrelen über Bonitos und anderen Großfischen bis hin zu Delfinen und Meeresschildkröten gibt es viel zu sehen. Um die Azoren wurde mehrere Jahrhunderte lang der Walfang betrieben, heute ist dagegen Whale Watching angesagt. Bis an die 20 Walarten kann man hier begegnen. Aufgrund starker Strömungen und großer Tiefen bedarf es beim Tauchen der Erfahrung.
Aufgrund ihrer Lage standen die Azoren in der Vergangenheit im Fokus verschiedener Seemächte und bedeuteten eine Verbindung zwischen der alten und der neuen Welt. Durch fahrende Händler und ansässige Kaufleute kam ein gewisser Reichtum auf die Inseln. Dadurch waren sie aber auch ein begehrtes Ziel von Seeräubern, die die Inseln heimsuchten und sich in den tiefen Höhlen der Küste versteckten.

Der Archipel teilt sich in drei Gruppen ein. Der Stützpunkt São Miguel liegt in der südöstlichen Grupo Oriental. Dazu gehört auch die einzig nicht vulkanisch entstandene Insel Santa Maria. São Miguel, die grüne Insel, führt Wanderer und Naturinteressierte durch Wälder, an Wasserfällen vorbei, zu Kraterseen und in höhere Bergregionen. Typisch sind auch die Thermalquellen, in denen man auch baden kann. Auf der Insel liegen auch eine der wenigen Teeplantagen Europas.

Von unserem Stützpunkt Ilha do Faial lässt sich der mittlere Teil des Archipels, die Grupo Central, erkunden. Auf der Insel Faial war der letzte Ausbruch eines Vulkans in den 1950er-Jahren. Um den Vulkan Capelinho ist die Landschaft daher noch eine Aschewüste. Der Rest der Insel erstrahlt dagegen in fruchtbarem Grün. Typisch sind auch die Hortensienhecken mit ihren bläulichen Blüten, die Faial auch den Namen Ilha Azul, die blaue Insel, geben. In der Hauptstadt Horta treffen sich Segler aus aller Welt und tauschen Erfahrungen und Geschichten aus.
Auch an der Insel Pico ist ein Vulkan, der ebenfalls Pico heißt, prägend. Er ist auch mit über 2300 Metern der höchste Berg des Archipels. Ambitionierte Wanderer können hier eine Tour zum Gipfel mitmachen. Wer die besondere Stimmung während des Sonnenaufgangs erleben möchte, kann auch eine Tour mit Übernachtung buchen. Aber es gibt hier nicht nur einen großen Vulkan sondern auch an die 100 kleinere. Mit Führung kann man auch die vielen Höhlen und Vulkanröhren besichtigen. Pico ist auch für seine Weinberge bekannt, die auf der Vulkanerde gezogen werden. Sie gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Seit dem späten Mittelalter wird auf der Insel Wein angebaut und auch heute geschieht der Anbau noch in Handarbeit. Auf den Weingütern oder im Weinbaumuseum in der Nähe von Madalena kann man sich über die Besonderheiten informieren und auf den Gütern oder in Restaurants verkosten.
Terceira war einst wichtiger Anlaufpunkt für Händler und Atlantiküberquerer als erster und letzter Versorgungsposten. In Angra, der Hauptstadt von Terceira, kann man noch den ehemaligen Reichtum der kolonialen Vergangenheit in Form der Adelspaläste und Bürgerhäuser sehen. Händler brachten Schätze aus anderen Kolonien mit und ließen sich auch zum Teil hier nieder. Zur Verteidigung dieses einstigen Reichtums wurden zwei Festungen im 16. Und 17. Jahrhundert errichtet. Die Altstadt zählt heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Hafen von Angra do Heroismo kann man im Archäologischen Unterwasserpark auch zu alten Schiffswracks und Ankern aus verschiedensten Jahrhunderten tauchen, die Opfer eines Sturms oder von Piraterie wurden. Auch hier kann man durch vulkanische Landschaften wandern und Höhlen besichtigen. Die Algar do Carvao etwa führt 100 Meter tief hinab zu einem See. Durch einen Schlot fällt dennoch Licht in die Tiefe, sodass hier auch Moose und Flechten wachsen.
Auf Graciosa findet man eine grüne Hügellandschaft vor, in der kleine Dörfer mit weißen Häusern hervorstechen sowie alte Windmühlen. Wer am leichteren Wandern interessiert ist, ist hier genau richtig. Die Schwefelgrotte Furna do Enxofre im Südwesten der Insel beherbergt einen See mit schwefelhaltigem Wasser. Hier kann man neben anderen vulkanischen Grotten auf der Insel die Aktivität unter der Erde hautnah erleben und je nach Tageslicht gibt es ein schönes Spiel der Farben.

Corvo und Flores liegen im äußersten Westen des Archipels und bilden die Grupo Ocidental.Aufgrund ihrer Lage herrschen hier die stärksten Winden. Flores wird auch die Blumeninsel genannt und verdankt ihre üppige Vegetation dem höheren Niederschlag. Wasserfälle, Kraterseen, Lorbeerwälder und grüne Wiesen machen die Landschaft der Insel aus. Sehenswert sind auch die Stabfelsen von Rocha dos Bordoes, eine beeindruckende Felsformation von 200 großen Basaltsäulen. Corvo ist die kleinste Insel des Archipels. Sie liegt nördlich von Flores und ist je nach Wetterlage erreichbar. Die Landschaft ist durch grüne Hügel und eine steilabfallende Küste sowie einem Vulkankrater, dem die Insel ihre Entstehung verdankt, geprägt. Im Süden liegt die bereits im Mittelalter gegründete Siedlung Vila Novo do Corvo. Beide Inseln sind aufgrund ihrer besonderen Naturlandschaften Biosphärenreservate.

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