Yachtcharter Portugal

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Portugal, einst das Ende der bekannten Welt, ist heute immer noch eine der letzten Stationen für Segler, die den Atlantik überqueren wollen. Doch das Land hält für verschiedene Segeltypen Reviere bereit. Sportlich ambitioniertere Segler starten in Lissabon und verbinden einen Törn entlang der Westküste des Landes mit einem Städteurlaub. Die portugiesische Atlantikküste ist abwechslungsreich in ihren Anforderungen und dem Erlebnispotenzial: Einkaufsbummel in Porto, Surfhotpots wie in Nazaré oder gemütliche Tagesausflüge, etwa ins historische Cascais. In den zahlreichen Flüssen kann man sich vom rauen Atlantik erholen und entlang von Naturschutzgebieten und Weinbergen fahren. An der geschützten Südalgarve können sich Familien und Segelanfänger wohlfühlen und die zahlreichen Strände genießen. Mit den Inselgruppen der Azoren oder Madeira finden Blauwassersegler und Naturfreunde ebenfalls ihre Reviere.

Klima: mediterran bis subtropisch mit Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad
Winde: Levante, Nortada, je nach Region teilweise starke tageszeitliche thermische Winde
Segel-Saison: ganzjährig, am besten von März bis Oktober

Yachtcharter Portugal

Treten Sie mit einer Yachtcharter Portugal in die Fußstapfen großer und bekannter Seefahrer. Das sonnenverwöhnte Urlaubsland im Westen der iberischen Halbinsel hat für Segler aller Erfahrungsstufen und für Urlauber aller Interessensrichtungen so einiges zu bieten.

Von Steilküste bis zu seichten Sandstränden – Portugals Festlandküste

Im Norden des Landes, unweit der spanischen Hafenstadt Vigo liegt Porto. In der „Hauptstadt des Nordens“ können Sie entlang der südlichen Uferpromenade des Douro schlendern, in eines der gemütlichen Cafés einkehren und sich vom Anblick der bunten Altstadt (Ribeira) verzaubern lassen, die sich am anderen Ufer den Pena Ventos hinaufschlängelt. Für Segler hält Porto außerdem einen schönen historischen Hafen bereit. Halten Sie Ausschau nach den charakteristischen Rabelo-Booten, die für den Transport des bekannten Portweins genutzt wurden. Auch die für Portugal typischen Kacheln (Azulejo) verzieren hier nahezu jede Kirche. Erfahrene Segler können ab Porto dem Atlantik trotzen und entlang der portugiesischen Westküste bis ins spanische Galicien segeln oder auch weniger erfahrene Segler auf dem Rio Douro gemütlich an den Weingütern und schönen Landschaften entlangbummeln und die höchste Schleuse Europas erleben.

Zwischen Porto und Lissabon liegen knapp 150 Seemeilen. Segeln Sie in der Hauptstadt Portugals durch die Ponte 25 de Abril, lassen Sie sich von der Architektur und dem Flair in ihren Bann schlagen oder in der Natur des Schutzgebietes vor der Stadt Ihre Seele baumeln. Die Küste südlich von Lissabon zeigt ein etwas raueres Gesicht, welches besonders erfahrene Segler schätzen. Die Westalgarve bis zum Cabo de São Vicente bietet wenige Ankermöglichkeiten und zwischen Sines und Sagres keinen sicheren Hafen. Weniger erfahrenen Seglern bietet der Tejo ein Binnenrevier. Hier liegt auch in der Mündung ein Naturschutzgebiet, das Reserva Natural do Estuário do Tejo. Erfahrungen mit Gezeiten sollten vorhanden sein. Ein weiteres kleines Binnenrevier liegt nur ein Stück südlich von Lissabon mit dem Rio Sado. Alternativ können Sie auch von Cascais, nördlich von Lissabon starten.

An der Südalgarve ist das Segeln besonders für Familien und nicht so erfahrene Segler ein entspanntes Erlebnis. Mehrere gut ausgebaute Häfen wie Lagos und Portimão sowie zahlreiche Ankermöglichkeiten bieten genügend Gelegenheiten für Zwischenstopps. Ab Faro bis zur spanischen Grenze locken 35 Seemeilen feinsten, goldenen Sandstrands zum ausgedehnten Sandburgenbauen.

Die Azoren – immergrüne Inseln inmitten türkisblauem Meer

Segeln um die Azoren bedeutet segeln im Sonnenschein um immergrüne Inseln.

Insgesamt neun größere und mehrere kleinere Inseln zählen zum Archipel. Das Revier ist ganzjährig zu segeln, in den Wintermonaten können allerdings starke Stürme aufkommen und generell ist das Wetter auf den Azoren meist wechselhaft. Die Azoren stellen eine europäische Außengrenze dar. Es muss daher auf jeder Insel ein- und ausklariert werden. Da dieses Prozedere hier aber zur Tagesordnung gehört, stellt dies keinen größeren Umstand dar. Die größte der Azoreninseln ist São Miguel. Am Hafen und in den Gassen der Hauptstadt Ponta Delgada ist immer Leben, und Cafés, Restaurants und Bars bieten immer wieder gemütliche Rastmöglichkeiten.

Die Insel Faial ist ein beliebter Stopp für Fahrtensegler aus aller Welt. In der Marina des Inselhauptortes Horta treffen sich seit Generationen Seeleute aller Art auf einen Zwischenstopp. An den Quais hat sich die Tradition entwickelt, dass die Skipper ein Gemälde hinterlassen. Schlendern Sie entlang der bunten Malereien und verewigen Sie sich vielleicht selbst hier. Direkt am Hafen befindet sich auch das weltweit bekannte Peter Café Sport, welches sich seit den 60er-Jahren zu einer legendären Seemannskneipe entwickelt hat.

Ein besonderes Naturerlebnis bietet sich auf der Insel Terceira, deren Hauptstadt Angra do Heroísmo zum UNESCO-Welterbe gezählt wird. Mittig der Insel befinden sich die Algar do Carvão, ein etwa 100 Meter langer Vulkanschlot, welcher besichtigt werden kann. Der Zugang ist über eine gut ausgebaute Treppe gestaltet, sodass der Ausflug auch für Familien geeignet ist.

Natur pur rund um Madeira

Ein weiteres portugiesisches Segelparadies im Nordatlantik liegt etwa 270 Seemeilen südwestlich vom Cabo de Sao Vicente mitten im Atlantik: der Madeira-Archipel. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs, die Küsten fallen meist steil ins Meer ab und die bergigen Inseln strahlen in saftigem Grün gegen das Blau des Meeres an. Nur zwei der Inseln sind bewohnt, Madeira mit dem Hauptort Funchal und die wesentlich kleinere Insel Porto Santo. Beide sind besonders bei Wanderfreunden beliebt und bieten Routen sowohl für Anfänger als auch für versierte Bergfreunde mit bis zu 1000 Metern Höhenunterschied.

Besonders bei Langfahrtseglern sind die Inseln auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln als Zwischenstopp bekannt. Sind es doch bis Teneriffa, Lanzarote und Gran Canaria nur knapp 250 Seemeilen. Ein besonderes Highlight des ganzjährig zu segelnden Reviers um den Archipel sind die hier ganzjährig anzutreffenden Delfine. In den Monaten Mai bis Oktober ziehen zudem Finn- und Pottwale durch das Gebiet. Zur Inselgruppe der Ilhas Desertas, welche zu Madeira zählen, kann man nur mit vorheriger Anmeldung. Die Inseln unterliegen strengen Naturschutzbestimmungen, da hier eine Gruppe der extrem seltenen Mönchsrobben lebt.

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