Yachtcharter Mitteldalmatien

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Trogir und Split sind die bekannten Eingangstore zur Yachtcharter-Region Mitteldalmatien. Beide Städte sind nicht nur als Startpunkte, sondern auch für Landgänge empfehlenswert mit ihrem jahrhundertealten kulturellen Erbe. Vor den schönen Ausgangshäfen räkeln sich Inseln entspannt im türkisblauen Meer und warten auf erholungsbedürftige Segelnde. Es sind bekannte und beliebte Inseln wie Šolta, Hvar, Vis und Brač. Sie sind größer als im Norden und hier liegen schöne historische Orte und Städtchen, die es sich zu besuchen lohnt. Naturliebhaber und Aktivurlauber führt ein Netz von Wanderwegen über die grünen Inseln.

Im Vergleich zu Norddalmatien liegen die Inseln nicht so schön parallel zum Festland, um den Wellengang vom offenen Meer wie im angrenzenden Revier abzudämpfen. Auch die Distanzen sind etwas länger. Das Revier bietet aber ebenso eine sehr gute Infrastruktur mit vielen Marinas. 

Klima: mediterran mit Temperaturen zwischen 15 und 28 Grad
Winde: Mistral, Jugo, Bora
Segel-Saison: Mai bis September

Yachtcharter Mitteldalmatien

Eine Reise durch die Jahrhunderte: die Weltkulturerbe-Städte Trogir und Split

Die bekanntesten kroatischen Städte hier sind Trogir und Split, beides gut erreichbare Ausgangshäfen. Beide Städte zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe und vereinen eine Vielzahl historischer Sehenswürdigkeiten.
Auch das historische Städtchen Kaštela zwischen den beiden größeren bietet eine große Auswahl an Yachten zum Start. Die Stadt ist ein Zusammenschluss kleiner Orte, in denen noch beeindruckende Befestigungsanlagen existieren und besichtigt werden können. Ein weiterer kleinerer Ort alternativer Ausgangpunkt ist die Stadt Marina, westlich von Trogir.

Die Altstadt Trogirs liegt auf einer kleinen. Hier drängen sich die Sehenswürdigkeiten dicht an dicht. Sie ist auch teilweise noch von der alten Stadtmauer umgeben. Der typische Stil für die Stadt ist romanisch-gotisch, welches vor allem an der St.-Laurentius-Kathedrale aus dem 15. Jahrhundert zur Geltung kommt. Sie steht am Platz Johannes Paul II und mit ihr gleich einige weitere, wie die Stadtloggia und der besondere Uhrenturm, die ebenfalls aus der Zeit stammen. Mehrere Paläste zeugen vom Reichtum der venezianischen Adligen, etwa der Cipiko-Palast. Auch die Festung Kamerlengo ist noch gut erhalten, von ihr hat man auch einen schönen Ausblick auf die Stadt und die Bucht. 

Split ist die zweitgrößte Stadt Kroatiens und wird auch „Hauptstadt Dalmatiens“ genannt. Was als griechische Kolonie auf der Insel Vis begann, erstreckt sich heute auf dem Festland um das historische Zentrum, dem Diokletianspalast, der um 300 n. Chr. erbaut wurde. Nicht nur die Römer, sondern nach ihnen auch die Venezianer und Österreicher hinterließen architektonisch in der Stadt ihre Spuren: Die Kathedrale des heiligen Domnius, das Rathaus, der Uhrturm und venezianische Loggias, um nur einige zu nennen. In der 10 Meter hohen Statue des Bischofs Grgur Ninski, der um 900 gelebt hat, wurde eine der wichtigen Personen verewigt, die für die Kroaten in ihrem nationalen Erwachen zu einer Symbolfigur wurden. Berührt man seinen großen Zeh, soll dies Glück bringen. Wer die wichtigen Orte mit Informationen kompakt gestalten möchte, kann auch an geführten Touren durch die Altstadt teilnehmen. Eine Einführung in die Geschichte bieten auch das Stadtmuseum, das Ethnografische Museum und das Archäologische Museum.
Auf dem Grünen Markt können Sie sich mit frischem Obst, Gemüse und Delikatessen an Bord eindecken oder bereits ein paar Mitbringsel auf dem dortigen Antik-Flohmarkt entdecken. Auch einen Fischmarkt gibt es in der Stadt. An der Uferpromenade Riva spielt sich das Leben in zahlreichen Cafés, Restaurants und Konobas ab. Sowohl kulinarisch als auch zum Ausgehen ein gutes Ziel.

Sightseeing, Ausgehen oder ein Einkaufsbummel  – Trogir hält alles bereit. ©AdobeStock

 

Raus aus der Stadt in die Inselwelt Mitteldalmatiens

Vor der Küste Mitteldalmatiens liegen die Inseln Šolta, Brač, Hvar und Vis. Jede von ihnen hat mehrere sichere Häfen, schöne Ankerbuchten und vor allem einen ganz eigenen Charakter. Oliven- und Feigenbäume, Wein und dichte Mischwälder umsäumen Buchten und kleine Häfen mit schönsten Ansichtskarten-Panoramen. Wer neben dem Segeln auch gerne wandert, kann an der Makarska-Riviera direkt von den Boots- in die Wanderschuhe wechseln. Das steil aufragende Biokovo-Gebirge sieht von der See aus ebenso beeindruckend aus wie der umgekehrte Blick von den Nationalpark-Gipfeln auf das Mittelmeer.

Für einen längeren Aufenthalt eignet sich die Fortsetzung des Törns Richtung Süddalmatien zu Inseln wie Korčula und Mljet sowie nach Dubrovnik, der Perle der Adria. Oder Sie wenden sich in Richtung Norddalmatien, um die Inseln der Kornaten und den Krka-Nationalpark zu erkunden.

Grünes Šolta nahe Split

Für alle, die Natur suchen, ist die Insel Šolta südlich von Čiovo der richtige Anlaufpunkt. Vor allem im südlichen Teil der Insel gibt es viele kleine Buchten mit Stränden zum Baden und Schnorcheln, etwa Sesula, Poganica oder Jorja. In den kleinen Küstenortschaften wie Maslinica, Stomorska und Rogac gibt es Restaurants und Konobas mit einheimischen Spezialitäten und lokaler Weinkarte. Auf den Märkten kann man sich mit lokalen Produkten wie Wein und Olivenöl versorgen. Wer einen Einblick in die Produktion bekommen möchte, kann an Verkostungen bzw. Führungen bei den einzelnen Weingütern und Olivenölherstellern teilnehmen. Vor dem Fischerdorf Maslinica liegt noch einmal ein Archipel mit sieben kleinen Inseln, auf denen man Baden und Schnorcheln kann.

Hvar: Olivenhaine, Lavendelfelder und Wildkräuterwiesen

Hinter Šolta, ein kleines Stück weiter in der Adria, liegt die Insel Hvar mit seinem gleichnamigen Hauptort. Aufgrund des vorteilhaften Klimas etablierte sich die Insel schon im 19. Jahrhundert als Ziel für Kurtouristen. Als eine der sonnigsten Inseln in Europa ist sie auch ideal zum Baden und Entspannen. Um die Insel herum gibt es viele Buchten und Strände, ebenso auf der dazugehörigen Inselgruppe Paklinski otoci. Sandstrand gibt es zum Beispiel in der Bucht Palmizana. Das Gebiet um die Inseln Paklinski otoci ist auch ein beliebtes Tauchrevier, daher finden sich auf Hvar mehrere Tauchbasen. Neben Weinbergen und Olivenhainen prägen Lavendelfelder und andere Kräuter die Insellandschaft und ihren Duft. Wer die Insel mit allen Sinnen erleben möchte und mehr über die Kräuter wissen möchte, kann an einer Kräuterwanderung teilnehmen. Auf gleicher Höhe am Festland, mit Blick auf die Inseln und im Rücken der Berglandschaft des Biokovo-Gebirges liegt Baška Voda. Der Reiz vom Gegensatz zwischen Meer und Bergen kann auf mehreren Wander- und Radwegen rund um die Stadt erlebt werden. Die sogenannte Makarska-Riviera, an welcher Baška Voda liegt, besticht durch seine raue Gebirgslandschaft, welche sich mit begrünten Hängen dem blauen Meer entgegenstellt.

Ein Landgang auf der Insel Hvar lohnt sich auf jeden Fall. Entdecken Sie die Insel mit den meisten Sonnenstunden Kroatiens und genießen Sie die einzigartige Landschaft, zum Beispiel bei einer Wanderung. ©AdobeStock

 

Weinberge und frischer Fisch – die Fischerinsel Vis

Am weitesten entfernt vom kroatischen Festland liegt die Insel Vis. Aufgrund dieser Lage wurde sie in der Vergangenheit von verschiedensten Völkern und Nationen für strategische Zwecke besetzt. Das kann man heute noch an den Festungsanlagen und ehemaligen militärischen Anlagen, wie Kasernen, einem U-Boot-Hafen und Bunkern erkennen. Heute profitieren Urlauber von der Lage mit schönen Buchten und Stränden sowie klarem Wasser, bestens geeignet zum Tauchen und Schnorcheln. Die Bucht Stiniva im südlichen Teil der Insel ist eine kleine natürliche Bucht, die sich in einem Felsdurchbruch verengt und sich dann wieder etwas erweitert. Da sie vom Land aus nicht so gut zu erreichen ist, liegen Bootsfahrer klar im Vorteil, dennoch kann es hier in der Hauptsaison voll werden. Vor der Südküste liegen noch weitere kleine Inseln. Hier haben sich im Laufe der Zeit Höhlen und Grotten gebildet, in denen das Wasser in ganz unterschiedlichen Farben leuchtet. Zu bestimmten Tageszeiten ist die Grotte von Biševo in ein intensives Blau getaucht, auf Raznik dagegen ist es eher ein Grün. Da die Sicht in der Grünen Grotte auf Ravnik besser ist, ist hier auch Schwimmen und Tauchen erlaubt.

Einer der schönsten Orte der Insel ist Komiza und liegt in einer tiefen Bucht, am Fuße des Berges Hum. Die Fischerei ist in Komiza tief verwurzelt und seine Geschichte wurde im Fischermuseum aufgearbeitet, das sich im Komuna, einer Festung aus venezianischer Zeit, befindet. Ein anderer wirtschaftlicher Zweig, der immer noch nach über zweitausend Jahren gepflegt wird, ist der Anbau von Wein. Inseltypisch sind vor allem Vugava und Plavac. Man kann sie auf den Weingütern verkosten oder in Verbindung mit lokalen Gerichten in den Restaurants und Konobas, etwa an der Uferpromenade. Durch den Ort schlängeln sich enge Gassen an alten Häusern vorbei. An der Ostseite der Bucht liegen mehrere Kiesstrände. 

Kulinarisch und Entspannungstechnisch ein schönes Törnziel: die Insel Vis. ©AdobeStock

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